Excite

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Excite ist ein Internetportal mit Suchmaschine und eigenem Webverzeichnis.

Es gehörte zu den bekanntesten Seiten des Internets und war zusammen mit Yahoo und Netscape eine der Pioniere der „dotcoms“ der 1990er Jahre. Damals arbeitete Excite mit eigenen Suchalgorithmen und bestach durch ein im Vergleich zur Konkurrenz sehr zielsicheres Ranking. Inzwischen arbeitet als Suchdienst auf excite.com eine Metasuchmaschine und die Sites für verschiedene Länder präsentieren sich als vielfältig personalisierbare Webportale, wobei sich der Auftritt in den verschiedenen Ländern teilweise deutlich von dem in anderen unterscheidet.

Land Web-Adresse Beschreibung
USA www.excite.com Webportal, wahlweise kostenloses oder kostenpflichtiges Webmail-Angebot, Web-Suche in Form einer Metasuche.
Großbritannien www.excite.co.uk
Deutschland www.excite.de Web-Suche mit Hilfe von Ask.com. Spezialsuche nach: Bildern, Videos, MP3s, Neuigkeiten, Verkaufsangeboten und im eigenen Webkatalog.

Vielfältiges Informationsangebot durch Kooperation mit diversen Fremdanbietern, beispielsweise Routenplaner von map24.com.

Frankreich www.excite.fr
Niederlande www.excite.nl
Spanien www.excite.es
Italien www.excite.it
Polen www.excite.pl
Japan www.excite.co.jp

Firmengeschichte[Bearbeiten]

Excite wurde 1994 als Architext von Mark Van Haren, Ryan McIntyre, Ben Lutch, Joe Kraus, Graham Spencer und Martin Reinfried (außer Kraus alle Computerstudenten an der Stanford University) mit einem Startkapital von $4000 gegründet. 1995 folge eine Finanzierungsrunde von Kleiner Perkins Caufield & Byers und Geoff Yang of Institutional Venture Partners über jeweils 1,5 Millionen US$.[1] und die Seite ging online. 1996 kaufte die Firma die Suchmaschinen Magellan und WebCrawler. Am 28. Mai 1999 fusionierte die Firma mit dem Breitband-Internetprovider @Home Network und nannte sich fortan Excite@Home.[2] Für $780 Millionen kauften sie die Grußkartenfirma Blue Mountain Arts. Im selben Jahr boten Larry Page und Sergey Brin ihre Suchmaschine google für ein Übernahmeangebot von 1 Million US$ an excite an, welches Excite ablehnte.[3] Durch die Dotcom-Blase im März 2000 verlor die Firma an Wert und hatte 2001 bereits Geldnot.[4][5]

Am 1. Oktober 2001 beantragte Excite@Home Insolvenz beim U.S. Bankruptcy Court for the Northern District of California. Die noch verbleibenden 1350 Mitarbeiter wurden in den folgenden Monaten [Personalfreisetzung|freigesetzt]].

Im März 2004 wurde die Firma von Ask.com übernommen. Excite ist momentan im Besitz von IAC Search & Media.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.minyanville.com/special-features/articles/excite-google-microsoft-yahoo-apple-bankruptcy/4/23/2010/id/27013
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDietmar Mueller: Fusion von Excite und @Home perfekt. In: ZDnet.de. 31. Mai 1999, abgerufen am 18. Februar 2008.
  3. http://www.minyanville.com/special-features/articles/excite-google-microsoft-yahoo-apple-bankruptcy/4/23/2010/id/27013
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHannelore Crolly: Excite@Home befindet sich im Todeskampf. Internet-Firma geht das Geld aus – Börse Nasdaq droht mit Rauswurf. In: Welt online. 22. August 2001, abgerufen am 18. Februar 2008.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatExcite.com zu verkaufen. In: heise online. 9. Oktober 2001, abgerufen am 18. Februar 2008.