Excitotoxizität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Schildere den genauen Ablauf des Nervenzellenstoffwechsels der zum Absterben der Zelle durch verstärkten Antrieb führt - möglicherweise unter Verwendung der anderen Wikipedia-Sprachversionen und/oder sorgfältiger Beschreibung der Datei Chronische Exzitotoxizitaet.svg.

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Schaubild über die Hypothese der chronischen Excitotoxizität

Excitotoxizität (vom lateinischen excitare = antreiben und griechischen toxikon = Gift), deutsch auch Exzitotoxizität genannt, ist ein Begriff aus den Neurowissenschaften. Er beschreibt das Phänomen, dass bei der Reizüberflutung so viele Neurotransmitter, insbesondere Glutamat/Kainsäure, ausgeschüttet werden, dass ein Selbstzerstörungsmechanismus der Nervenzellen ausgelöst wird. Greift dieser Prozess immer weiter um sich, können größere Hirngebiete geschädigt werden.

Excitotoxizität spielt eine Rolle bei Rückenmarksverletzungen, Schädel-Hirn-Traumata, Schlaganfall sowie bei neurodegenerativen Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS) wie z. B. multiple Sklerose, Alzheimerkrankheit, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Parkinsonkrankheit, Alkoholismus, Huntington-Krankheit. Auch bei der Hypoglykämie und dem Status epilepticus wurde eine erhöhte Glutamatkonzentration rund um den Neuronen festgestellt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!