Exorzismus
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Als Exorzismus (latinisiert aus griechisch ἐξορκισμός, exorkismós, „das Hinausbeschwören”) wird in den Religionen die Praxis des Austreibens von Dämonen bzw. des Teufels aus Menschen, Tieren, Orten oder Dingen bezeichnet. Wenn Menschen oder Tiere als betroffen angesehen werden, spricht man von Besessenheit. Die Interpretation dieses Zustandes ist abhängig von der jeweiligen Kultur.
In der klinischen Psychologie und Psychiatrie wird das entsprechende Verhalten eines „Besessenen” als Symptom einer Psychischen Störung gewertet.
Der Exorzist tritt in eine direkte Kommunikation mit dem unerwünschten Geist oder Dämon und sucht durch dessen Beseitigung eine Reintegration des Besessenen herbeizuführen. Die äußerlich erkennbare Form des Exorzismus reicht vom intellektuellen Dialog bis zum Tanz im Trancezustand.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Nichtchristliche Religionen
Im Alten Orient, im Judentum, im Hellenismus und im Islam gab es Exorzisten.
In Mesopotamien waren mašmāšu- oder ašīpu-Priester für die Austreibung böser Geister, die Krankheiten verursachten, und für Reinigungsrituale zuständig. Sie waren oft in Tempeln angestellt[1]. Exorzisten konnten auch in Gerichtsverfahren eingesetzt werden, wenn sich Zeugen durch Zauber bedroht fühlten[2]. Das Haus des Exorzisten (713-612 v. Chr.) in Aššur[3] enthielt über 800 Keilschrifttafeln, darunter zahlreiche Texte, die zu diesem Zweck verwendet wurden, zum Beispiel die Serie "Wenn der Exorzist zu dem Haus eines kranken Menschen geht" und die Uruk-Prophezeiung[4]. Die Bibliothek des Assurbanipal in Niniveh enthielt ebenfalls zahlreiche exorzistische Texte[5]. Aus Assur sind namentlich die mašmāšu-Priester Anu-ikṣur, Sohn des Šamaš-iddin und Iqiša, Sohn des Ištar-šum-ereš bekannt[6]. Anu ist der Schutzgott der Exorzisten, einer seiner Beinamen ist "mupaššir nambûrbe idāti itāti limnēti šunāte pardāte la ṭādâte", "Er, der den Exorzistismen Macht verleiht um mit dem pašāru Ereignisse mit schlechter Vorbedeutung und die Auswirkungen verwirrter und gottloser Träume zu verhindern" (King BMS 62 + 1. 12)[7]. Auch Asalluḫi ist mit Exorzismen verbunden.
Auf der altägyptischen Bentresch-Stele ist ein Exorzismus dargestellt.[8]
In hellenistischer Zeit zogen Magier wie Apollonios von Tyana als Exorzisten durchs Land.
Schamanistische Exorzismen sind ebenfalls gegen schädliche Geister und Dämonen gerichtet.
[Bearbeiten] Jüdische Religion
[Bearbeiten] Altes Testament
Im Alten Testament werden an einigen wenigen Stellen Geister von Gott ausgesandt, die einem Menschen schaden; so wird der sündige König Saul von einen Geist der Schwermut heimgesucht, nachdem der Geist Gottes von ihm gewichen ist. Im Ersten Buch der Könige sendet Gott einen Lügengeist in den Propheten Zedekia, Sohn des Kenaana, um die sündigen Könige von Israel und Juda in einen Feldzug zu locken, der im Desaster endet. Eine Besessenheit durch böse, unabhängig von einem Auftrag Gottes agierende Geister oder Dämonen kennt das Alte Testament nicht.
[Bearbeiten] Christentum
[Bearbeiten] Neues Testament
Das Neue Testament setzt die Existenz von Dämonen voraus. Im Epheserbrief 6,12 werden sie Beherrscher dieser finsteren Welt genannt. Jesus Christus heilt bei seinem Exorzismus vornehmlich meist gleichzeitig Krankheiten, die bei den betroffenen Menschen infolge des Exorzismus auftraten. Besonders das Markusevangelium (Mk) schildert eindrücklich solche Exorzismen. Es lässt Jesu öffentliches Wirken mit einem Exorzismus (Mk 1,23-39) beginnen. „Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus.” (Mk 1,39) Weiter wird berichtet, wie Jesus einem Besessenen den Dämon bzw. die Dämonen Legion austreibt (Mk 5,1-20). Auch Jesu Apostel erhalten die Macht, Dämonen auszutreiben (Mk 3,15).
Von Seiten der modernen Bibelkritik wird die Existenz von Dämonen und damit die diesbezüglichen neutestamentlichen Zeugnisse abgelehnt mit der Erklärung, dass der damaligen Zeit heutige Kenntnisse über psychische Krankheiten fehlten und solche somit irrigerweise als dämonische Besessenheiten bezeichnet worden seien (so z.B. Rudolf Bultmann: „Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben“[9]). Laut Kritikern sei dies nicht haltbar, da das Neue Testament sauber zwischen dämonisch und nicht dämonisch bedingten Krankheiten unterscheide: 1. An verschiedenen Stellen über die Tätigkeit Jesu (z.B. Mt 4,24 und Mk 1,34) werden Krankenheilungen und Dämonenaustreibungen nicht als Synonym verwendet, sondern getrennt genannt. 2. Es finden sich viele neutestamentliche Texte über Krankheit und Krankenheilungen, denen jeglicher Bezug auf eine okkulte Belastung fehlt: So wird in Jak 5,14 für einen Krankheitsfall zu Salbung und Gebet durch die Ältesten und nicht zu einem Exorzismus aufgerufen; ein anderes Beispiel ist u.a. der Bericht über die Heilung der blutflüssigen Frau (Mt 9,20-22, Mk 5, 25-34, Lk 8,43-48), der keine dämonische Einwirkung erwähnt, sodass von einer natürlichen Krankheit auszugehen sei.
[Bearbeiten] Kirchengeschichte
In der Frühzeit des Christentums war der Glaube an Dämonen und an die Notwendigkeit von Exorzismen weit verbreitet, teilweise übernommen aus heidnischer, insbesondere schamanischer Tradition und fest verwurzelt im Volksglauben. Aber auch für die Kleriker war der Dämonenglaube selbstverständlich, und so wurde das kirchliche Amt des Exorzisten speziell für diese Aufgabe geschaffen. Die meisten größeren Gemeinden hatten zumindest einen Exorzisten. Exorzismus wurde auch an abtrünnigen Christen ausgeübt, da man die Abwendung vom christlichen Glauben als vom Teufel verursacht ansah, der so einen Menschen an der Erlangung des ewigen Heils hindern wollte.
Christliche Autoritäten wie Antonius, Kyrill von Jerusalem und Johannes Chrysostomos empfahlen das Kreuzzeichen als Mittel zur Austreibung von Dämonen. Auch der Kirchenvater Origenes beschrieb detailliert die Möglichkeiten der Dämonenaustreibung. Als weitere Mittel wurden und werden genannt: Vor allem der Name Jesu Christi, danach das Taufsiegel, Anblasen, Ausspucken, Räuchern (auch andere Gerüche), Erz, Eisen, Feuer, Knoblauch, Zwiebeln, Glockenläuten sowie Verzicht auf Schweinefleisch.
Noch zur Zeit der Reformation findet sich der Exorzismus in Taufformularen, in denen er der eigentlichen Taufe vorangeht. Dies verdeutlicht den Vorgang des Herrschaftswechsels durch die Taufe vom Machtbereich des Teufels in den Machtbereich Gottes (vgl. Luthers „Taufbüchlein” als Teil der Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche).
[Bearbeiten] Katholische Kirche
[Bearbeiten] Allgemein
Katholische Exorzisten unterscheiden zwischen Besessenheit (bzw. Infestation oder Umsessenheit) einerseits und religiöser Hysterie und diversen Geisteskrankheiten andererseits. Der Exorzismus solle nur bei Besessenheit und deren Abstufungen zur Anwendung kommen. Es wird zugestanden, dass ein Besessener auch Anzeichen einer Geisteskrankheit zeigen kann. Da es in der Psychiatrie keinen Zustand der Besessenheit gibt, werden oft Vorwürfe erhoben, die Exorzisten behandelten religiös Hysterische und Geisteskranke und verschlechterten deren Zustand. Das Verweigern einer Heilbehandlung durch kompetente Ärzte und Therapeuten, um ein Exorzismus-Ritual durchzuführen, könne sowohl geistige als auch körperliche Schäden bewirken.
Der Exorzismus ist weiterhin Bestandteil katholischer Lehre und Liturgie. Es wird dabei der einfache Exorzismus vom Großen Exorzismus unterschieden. So beinhaltet der Taufritus einen kleinen Exorzismus, da er den Täufling von der Erbsünde und deren Anstifter, dem Teufel befreit, von dem sich der Täufling – oder dessen Paten für ihn – lossagt. In der Feier der Osternacht wird diese Lossagung jährlich erneuert. Des Weiteren gibt es noch den großen Exorzismus des Papstes Leo XIII. (Anrufung des Erzengels Michael, Bannspruch, Psalm 68/67, Bannspruch, Gebet). Der Vollzug des Großen Exorzismus ist einem Priester vorbehalten und bedarf der besonderen Genehmigung des Bischofs. Der Ritus ist im neu überarbeiteten Teil des Rituale Romanum De exorcismis et supplicationibus quibusdam von 1999 geregelt. Nach dem Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) dient der Große Exorzismus dazu, „Dämonen auszutreiben oder vom Einfluss von Dämonen zu befreien, und zwar kraft der geistigen Autorität, die Jesus seiner Kirche anvertraut hat”[10].
Von Besessenheit unterschieden werden ausdrücklich die Geisteskrankheiten. Diese „zu behandeln, ist Sache der ärztlichen Heilkunde” [10]. Vor dem Vollzug eines Großen Exorzismus muss sich die Kirche Gewissheit verschaffen, dass wirklich eine Besessenheit vorliegt und keine Krankheit. So ist unbedingt das Urteil unabhängiger Ärzte und Psychologen einzuholen. Das aus dem Jahr 1614 stammende Ritual wurde 1999 von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung überarbeitet und mit strengen Auflagen versehen.
[Bearbeiten] Exorzismus heute
In Deutschland erregte im 20. Jahrhundert vor allem der Fall der Anneliese Michel Aufsehen. Die junge Frau starb 1976 im Verlauf des kirchlich genehmigten Exorzismus an Unterernährung und Entkräftung, nachdem zuvor die ärztliche Behandlung abgebrochen worden war.
«Quando la Chiesa domanda pubblicamente e con autorità, in nome di Gesù Cristo, che una persona o un oggetto sia protetto contro l'influenza del Maligno e sottratto al suo dominio, si parla di esorcismo.»
„Wenn die Kirche öffentlich und autoritativ im Namen Jesu Christi fordert, dass eine Person oder ein Objekt gegen den Einfluss des Bösen geschützt und seiner Herrschaft entzogen wird, spricht man von Exorzismus.“
– Vatikan, 1999[11]
Der Vatikan bietet Exorzismuskurse an und führte 2004 die erste internationale Exorzismuskonferenz in Mexiko durch. Während einer Generalaudienz auf dem Petersplatz am 15. September 2005 wandte sich Papst Benedikt XVI. an die Teilnehmer des Nationalkongresses der italienischen Exorzisten und ermutigte sie dazu, „mit ihrem wertvollen Dienst an der Kirche fortzufahren”. Unter seinem Vorgänger Johannes Paul II. wurden im Jahre 2003 in Italien circa 200 Priester als Exorzisten bestellt. Im Jahr 2005 nahm erstmals eine Frau, die katholische Theologin Alexandra von Teuffenbach, an der Exorzistenausbildung teil. Die Ausbildung soll dazu dienen, das "Gebet um Befreiung" in geordente Bahnen zu führen und nur von psychologisch und geistlich Erfahrenen vornehmen zu lassen.
[Bearbeiten] Ritual
Exorzismus wird nach römisch-katholischer Lesart nach einem bestimmten Schema gegliedert:
- Bedrohung
- Namenserfragung des Dämons
- Ausfahrwort (Gebet)
- Rückkehrverbot (Gebet)
[Bearbeiten] Andere christliche Kirchen
Die orthodoxe Kirche hat eine eigene Tradition des Exorzismus. Aufsehen erregte der Fall der 23-jährigen Nonne Maricica Cornici, die im Juni 2005 im rumänischen Kloster Tanacu im Rahmen eines exorzistischen Rituals an ein Kreuz gebunden wurde und an den Folgen starb.
In einigen wenigen evangelisch-lutherischen Kirchen wird weiterhin der sogenannte „Kleine Exorzismus” oder „Große Exorzismus” vor der Taufe gebraucht (vgl. Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche, dort: Anhänge zum Kleinen Katechismus: Taufbüchlein).
Die meisten älteren protestantischen Kirchen indes üben Exorzismus nicht oder nicht mehr aus. Wegen der fortschreitenden Erforschung von Geisteskrankheiten steht der Vollzug des Großen Exorzismus in den Großkirchen Europas eher am Rande. Anders in Afrika, wo die charismatische Bewegung Massenerweckungen auslöst, die mit weithin beachteten exorzistischen Heilungen einhergehen.
In der charismatischen Bewegung und in den Pfingstkirchen gibt es den sogenannten Befreiungsdienst, bei dem es auch um das Vertreiben von Dämonen geht, allerdings handelt es sich in vielen Fällen um relativ unspektakuläre Ursachen, hinter denen ein dämonischer Einfluss vermutet wird (Rauchen, Pornografie, Horoskope lesen), und das Verfahren besteht üblicherweise aus einem kurzen Gebet mit Handauflegen. Einzelne pfingstkirchliche Theologen leiten aus gewissen Bibelstellen auch die Existenz sogenannter „Territorialmächte” ab, die angeblich ihren Einfluss auf ein Haus, einen Ortsteil oder eine ganze Stadt geltend machen können, und praktizieren bzw. empfehlen eine Art „Freibeten” solcher Plätze oder Räume. (Sie folgen damit in einer gewissen Konsequenz einer Definition des Bösen, die auf den Kirchenvater Augustinus von Hippo zurück geht: Demzufolge ist das Böse überall dort, wo Gott und damit das personifizierte Gute gerade nicht ist, und dem versuchen sie abzuhelfen.) Eine Art Exorzismus also, die sich auf Sachen und Räume bezieht.
[Bearbeiten] Exorzismus im Film
Mit Der Exorzist (1973) sowie Der Exorzismus von Emily Rose (2005) und dem auf der Berlinale 2006 preisgekrönten Requiem von Regisseur Hans-Christian Schmid (die beiden letztgenannten Filme basieren auf dem Fall der Deutschen Anneliese Michel) beschäftigten sich mehrere Spielfilme mit diesem Thema. Im Jahr 2011 wurde die Thematik im Film The Rite – Das Ritual (2011) aufgegriffen, in dem Anthony Hopkins als unorthodoxer Priester den Priesterschüler Michael Kovak (Colin O'Donoghue) in das Ritual einweiht.
[Bearbeiten] Literarische Umsetzungen
In der Romanreihe um Merrily Watkins von Phil Rickman ist die Heldin die anglikanische Exorzistin der Diözese Hereford in Großbritannien, die sich gegen männliche Vorurteile in der Gemeinde, aber auch in der Kirchenhierarchie durchzusetzen hat.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Walter Farber, Magic at the Cradle, Babylonian and Assyrian Lullabies. Anthropos 85/1-3, 1990, 146
- ↑ Raymond Westbrook, Evidentiary Procedure in the Middle Assyrian Laws. Journal of Cuneiform Studies 55, 2003, 95
- ↑ C. Preusser, Die Wohnhäuser in Assur. Wissenschaftliche Veröffentlichungen der Deutschen Orient-Gesellschaft 64, 1954, Das Wohnhaus des Beschwörungspriesters in PlQu. HD, HE81, p. 58 und Taf. 27a
- ↑ Maria de Jong Ellis, Observations on Mesopotamian Oracles and Prophetic Texts: literary and historiographic Considerations. Journal of Cuneiform Studies 41/2, 1989, 168-169
- ↑ Maria de Jong Ellis, Observations on Mesopotamian Oracles and Prophetic Texts: literary and historiographic Considerations. Journal of Cuneiform Studies 41/2, 1989, 167
- ↑ Maria de Jong Ellis, Observations on Mesopotamian Oracles and Prophetic Texts: literary and historiographic Considerations. Journal of Cuneiform Studies 41/2, 1989, 169
- ↑ A. Leo Oppenheim, The Interpretation of Dreams in the Ancient Near East. With a Translation of an Assyrian Dream-Book. Transactions of the American Philosophical Society New Series 46/3, 1956, 219
- ↑ Frank Kammerzell: Ein ägyptischer Gott reist nach Bachatna, um die von einem Dämonen besessene Prinzessin Bintrischji zu heilen (Bentresch-Stele). In: Texte aus der Umwelt des Alten Testaments. Band III: Weisheitstexte, Mythen und Epen. Mythen und Epen III. S. 956, Anm. g
- ↑ Rudolf Bultmann: Neues Testament und Mythologie (1941), zitiert auf Werner Raupp: BULTMANN, Rudolf (Karl). In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 21, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3, Sp. 174–233.
- ↑ a b Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 1673
- ↑ Der Ritus des Exorzismus (italienisch)
- Katechismus der Katholischen Kirche
- De exorcismis et supplicationibus quibusdam. ISBN 978-88-209-4822-1
- Das Böse und die Psychiatrie. Zur Diskussion über Besessenheit und Exorzismus (HERDER KORRESPONDENZ 60 3/2006)[1]
[Bearbeiten] Literatur
- Gabriele Amorth: Ein Exorzist erzählt (Originaltitel: Un esorcista racconta übersetzt von Maria von Camminetz), 5. Auflage, Christiana, Stein am Rhein 2006, ISBN 978-3-7171-1045-3 (deutsche Erstausgabe: Kral, Abensberg 1993, ISBN 3-87442-045-0).
- Gabriele Amorth: Neue Berichte eines Exorzisten. (Originaltitel: Nuovi racconti di un esorcista, übersetzt von Franz Müller), Christiana, Stein am Rhein 2008, ISBN 978-3-7171-1067-5.
- Gabriele Amorth: Exorzisten und Psychiater. (Originaltitel: Esorcisti e psichiatri übersetzt von Reinhold Ortner und Maria Ortner) Christiana, Stein am Rhein 2002, ISBN 3-7171-1092-6 (Anhang: Das neue Römische Rituale über Exorzismus).
- Elisabeth Becker (Hrsg.): Der Exorzismus der Kirche unter Beschuss. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1995, ISBN 3-7171-0991-X
- Otto Böcher, William Nagel, Walter Neidhart: Exorzismus I. Neues Testament II. Liturgiegeschichtlich III. Praktisch-theologisch. In: Theologische Realenzyklopädie 10 (1982), S. 747-761 (wiss. Überblick)
- Willem C. van Dam: Satan existiert. Erfahrungen eines Exorzisten. Pattloch, Augsburg 1994, ISBN 3-629-00650-7.
- Lisl Gutwenger (Hrsg.): „Treibt Dämonen aus!”: von Blumhardt bis Rodewyk; vom Wirken katholischer und evangelischer Exorzisten. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1992, ISBN 3-7171-0956-1
- Ulrich Niemann/Marion Wagner (Hrsg.): „Exorzismus oder Therapie? Ansätze zur Befreiung vom Bösen.” Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2005, ISBN 3-7917-1978-5
- Georg Siegmund (Hrsg.): Von Wemding nach Klingenberg: vier weltberühmte Fälle von Exorzismen. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1985, ISBN 3-7171-0869-7
- Thomas Teglaard: Was niemand wissen will, Brendow Verlag, Moers 2006, ISBN 3-86506-112-5
- Marcus Wegner: „Exorzismus heute: Der Teufel spricht Deutsch”, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2009, ISBN 3-579-06476-2
- Niemann, U./ Wagner, M. (Hrsg.): Exorzismus oder Therapie? Ansätze zur Befreiung vom Bösen. Pustet, Regensburg 2005.
- Hauser, M.: Gestalten des Bösen. Phänomenologie ihres Ursprungs und Ansätze zu ihrer begrifflichen Grundlegung. Altenberge (Oros) 1986
[Bearbeiten] Weblinks
-
Wiktionary: Exorzismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen - Der neue Exorzismusritus (seit 1999) - in italienischer Sprache
- Exorzismen in der Bibel und in der katholischen Kirche
- Der Chef-Exorzist des Papstes - Artikel über den Chef-Exorzisten des Vatikan, Pater Gabriel Amorth, beim Hamburger Abendblatt
- Sichtweise zum Thema Exorzismus der katholischen Kirche Schweiz
- Der Exorzismus in der katholischen Kirche Website von Pfarrer Christian Sieberer
- Exorzismus von Papst Leo XIII. lateinisch und deutsch