Exploratorium
Das Exploratorium ist ein Museum in San Francisco, das sich besonders auf die Vermittlung von Naturwissenschaften konzentriert (Science Center). Es wurde 1969 vom Physiker Frank Oppenheimer, dem Bruder von Robert Oppenheimer, gegründet. Ein Großteil der Ausstellungsstücke sind interaktiv ausgelegt und fordern damit direkt zur aktiven Auseinandersetzung mit der Thematik auf. Diese Interaktivität ist besonders für den Bildungserwerb bei Kindern geeignet, erreicht aber auch Erwachsene eher als herkömmliche dokumentarische Museumskonzepte. Das Exploratorium richtet sich nicht speziell an Kinder. Es lässt sich in Deutschland mit dem Mathematikum vergleichen, obwohl es anders als die Gießener Einrichtung übergreifend die Naturwissenschaften und Künste einbezieht.
Das Mitmach-Museum hat über 400 Mitarbeiter: Wissenschaftler, Künstler, Lehrer, Ausstellungsmacher, Autoren und Designer. Statt Museumsführern beschäftigt man bewusst junge, durch orange Westen kenntliche "Erklärer". Dieses konzeptuelle Änderung begann bereits in den frühen Phasen des Museums und hat sich als Modell seither weit verbreitet.[1]
Bis Januar 2013 war das Exploratorium im Palace of Fine Arts untergebracht, seit April 2013 ist es in im Pier 15 und 17 auf San Franciscos Embarcadero. Der historische Pier 15 wurde dazu vorher umfassend renoviert.
Literatur [Bearbeiten]
Hilde Hein: Naturwissenschaft, Kunst und Wahrnehmung. Der neue Museumstyp aus San Francisco. Klett-Cotta Oktagon, Stuttgart 1993. ISBN 978-3-608-93176-1
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur zum Schlagwort Exploratorium im Katalog der DNB und in den Bibliotheksverbünden GBV und SWB
- The museum of science, art and human perception at the Palace of Fine Arts (englisch)
- Das Exploratorium und seine Botschaft
Einzelnachweise [Bearbeiten]
37.802901111111-122.44828111111Koordinaten: 37° 48′ 10″ N, 122° 26′ 54″ W