Extavium

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Extavium
Extavium
Haupteingang der Caligari-Halle
Daten
Ort Potsdam (Stadtteil Babelsberg), Brandenburg
Art Naturwissenschaftliches Mitmachmuseum, gemeinnütziger Verein
Eröffnung Ersteröffnung 2006 als Exploratorium Potsdam, Umbenennung in Extavium 2011, Neueröffnung am Filmpark Babelsberg im März 2012
Leitung Kurator: Axel Werner
Website www.extavium.de

Das Extavium (bis Mai 2011 Exploratorium Potsdam[1]), das so genannte „Mitmachmuseum“, ist ein naturwissenschaftliches, didaktisches Kindermuseum in Potsdam. Seit der Eröffnung im Jahre 2006 hat das Extavium mehr als eine halbe Million Besucher aufzuweisen.

Das Konzept[Bearbeiten]

Im Extavium soll Naturwissenschaft begreifbar gemacht werden, um Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren spielerisch an naturwissenschaftliche Grundlagen heranzuführen. Für weiterführende Schulen gibt es ebenfalls passende didaktisch-museumspädagogische Angebote in Form von Experimentierkursen und Vorträgen. Das Museum möchte Kinder, Schüler und Laien stärker für die Naturwissenschaften begeistern.

Entstehung[Bearbeiten]

Im Sommer 2004 gründeten sieben Babelsberger den Verein Exploratorium Potsdam e. V. und begannen mit dem Bau von ersten naturwissenschaftlichen Exponaten. 2005 wurde mit dem Herbst-Exploratorium im Potsdamer Hauptbahnhof die erste Ausstellung realisiert, die großen Zuspruch fand. 2006 konnte ein fester Ausstellungsraum in einer Halle in der Wetzlarer Straße eröffnet werden. Zwei Jahre später, 2008, stieg der Filmpark Babelsberg als Partner in das Wissenschaftsmuseum Extavium ein und unterstützt seitdem das Team des Vereins. 2011 änderte das Exploratorium Potsdam seinen Namen in Extavium, um sich von ähnlichen Institutionen abzuheben. Seit März 2012 hat das Extavium seinen Sitz in der Marlene-Dietrich-Allee 9 in Potsdam.

Chronik[Bearbeiten]

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Experimentieren mit Plasmakugeln
  • Juni 2004: Gründung des Vereins Exploratorium Potsdam e.V. mit dem Ziel, ein wissenschaftliches Mitmachmuseum aufzubauen.
  • November 2004: Beginn der Werkstattarbeiten an den Exponaten.
  • April 2005: Testphase für die Exponate in der Grundschule am Griebnitzsee.
  • Herbst 2005: Herbst-Exploratorium im Potsdamer Hauptbahnhof mit 50 Exponaten und dem Chemielabor. 12.000 Besucher in fünf Wochen.
  • September 2006: Eröffnung des Exploratorium Potsdam in der Wetzlarer Straße.
  • April 2007: Auszeichnung als innovativer und zukunftsrelevanter Ort im Land der Ideen. (Schirmherrschaft Bundespräsident Horst Köhler)
  • September 2007: Feier zum einjährigen Bestehen mit Ministerpräsident Matthias Platzeck und Oberbürgermeister Jann Jacobs.
  • Oktober 2007: 100.000 Besucher
  • September 2008: Start des Schulprogramms.
  • Oktober 2008: das im Exploratorium entstandene Forscherbuch für Schüler „Wie funktioniert die Welt? Naturphänomene im Alltag“ von Axel Werner erscheint beim MOSAIK Verlag.
  • November 2008: Die Filmpark Babelsberg GmbH wird Mitglied im in den Exploratorium Potsdam e. V.
  • November 2008: Auszeichnung als Leuchtturm für eine Kultur der Nachhaltigkeit.
  • Juni 2009: Auszeichnung mit dem Adolf-Reichwein-Preis für Pädagogik
  • September 2009: Empfang der 250.000 Besucherin mit Ministerpräsident Matthias Platzeck, 3. Geburtstagsfeier mit 100 Kindern der Potsdamer und Berliner Arche.
  • Januar 2010: Die Gründer Elizabeth Prommer, Ulrich Hienzsch und Axel Werner tragen sich in das Goldene Buch der Stadt Potsdam ein.
  • September 2010: Das Exploratorium Potsdam eröffnet ein Mini-Exploratorium in Eisenhüttenstadt. Der Ableger des wissenschaftlichen Mitmachmuseums ist Bestandteil des BIWAQ-Projektes der Stadt Eisenhüttenstadt.
  • Dezember 2010: „Wie funktioniert die Welt? Naturphänomene im Alltag“ Teil 2 von Axel Werner erscheint beim MOSAIK Verlag.
  • Mai 2011: Umbenennung in Extavium – Das wissenschaftliche Mitmachmuseum.
  • März 2012: Neueröffnung in der Caligari-Halle am Filmpark Babelsberg

Sammlung, Ausstellung und Kurse[Bearbeiten]

Kinder erforschen die Ausstellung

Das Motto des Extavium lautet „Mitmachen - Staunen - Verstehen“. Dieser Grundsatz spiegelt sich in der Konzeption des Museums wider, das mit 130 interaktiven Exponaten und wechselnden Experimentierkursen die Neugier von Kindern und Jugendlichen auf die Naturwissenschaften und den Gesetzen und Prinzipien von Naturerscheinungen befriedigen will. Durch Bereitstellung von Anschauungsmaterial und Experimentiermöglichkeiten werden Phänomene wie die Gravitation oder der Magnetismus anschaulich erklärt.

In zwei Experimentierlaboren wird selbst experimentiert und geforscht. Das Museum bietet Kurse auf unterschiedlichem Lernniveau für Kita-Kinder, Grundschüler und Schüler weiterführender Schulen. Erzieher, Lehrer und Eltern können sich in Workshops und an Fortbildungstagen weiterbilden lassen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Erkennen von naturwissenschaftlichen Phänomenen in Verbindung mit dem alltäglichen Geschehen. Die Exponate in der Ausstellung dürfen angefasst und erforscht werden. Für Fragen stehen geschulte Tutoren zur Verfügung.

Standort[Bearbeiten]

Lageplan des Extavium

Seit März 2012 befindet sich das Extavium direkt am Filmpark Babelsberg in der Marlene-Dietrich-Allee 9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Extavium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatExploratorium in Potsdam heißt jetzt Extavium. 26. Mai 2011, abgerufen am 1. Juni 2011 (deutsch).

52.38147222222213.118666666667Koordinaten: 52° 22′ 53″ N, 13° 7′ 7″ O