Extrem laut und unglaublich nah (Roman)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Roman Extrem laut und unglaublich nah (original engl. Extremely loud and incredibly close) wurde von dem Autor Jonathan Safran Foer im Jahr 2005 verfasst. Das Buch spielt in der Zeit der Terroranschläge vom 11. September 2001 bzw. kurz danach und mit mehreren Rückblicken in die Zeit des Zweiten Weltkrieges, bzw. den Luftangriffen auf Dresden.

Inhalt[Bearbeiten]

Der Roman handelt vom neunjährigen Jungen Oskar Schell der scheinbar unter Autismus leidet. Er bezeichnet sich selbst als einen Erfinder und erfindet auf seine Art und Weise Dinge, die für ihn lebenswichtig erscheinen. Er lebt zusammen mit seiner Mutter in New York City und hat seinen Vater bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 verloren. Oskar versucht den Tod seines Vaters zu verarbeiten und macht sich immer wieder Gedanken darüber, wie sein Vater gestorben ist, ob er gesprungen oder vielleicht auch verbrannt ist. Aus Neugier betritt er den Wandschrank seines Vaters, entdeckt auf einem Regal eine blaue Vase und versucht diese runterzuholen, wobei sie ihm aus der Hand fällt und zerbricht. Inmitten der Scherben liegt ein Umschlag mit der Aufschrift "Black" und einem kleinen Schlüssel.

Verfilmung[Bearbeiten]

Der Roman wurde im Jahr 2011 unter dem Titel Extrem laut & unglaublich nah verfilmt. Das US-amerikanische Filmdrama, bei dem Stephen Daldry Regie führte, wurde im Jahr 2012 für einen Oscar nominiert.

Ausgaben (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]