Eyvind Kang

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Eyvind Kang, moers festival 2010
Eyvind Kang (2009 in Saalfelden)

Eyvind Kang (* 1971 in Corvallis (Oregon)[1]) ist ein amerikanischer Komponist und Multiinstrumentalist (Violine, Bratsche, Tuba, Erhu) des Modern Creative.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Kang wuchs in Kanada und den Vereinigten Staaten auf. Ab 1990 studierte er in Seattle auf dem Cornish College of the Arts bei Michael White und nahm später zusätzlich Unterricht bei Dr. N. Rajam in Mumbai. Durch Wayne Horvitz lernte er John Zorn kennen. Er arbeitete mit so unterschiedlichen Musikern wie Zorn, Horvitz, François Houle, Bill Frisell[2], Mike Patton, Sunn 0))), Marc Ribot, Michael Bisio und Beck, den er 2000 auf einer Japantournee begleitete. Mit Calvin Weston und Kato Hideki gründete er das Trio Dying Ground.

1994 erhielt Kang eine Förderung der Jack Straw Foundation und konnte so die ersten sieben einer Serie von Kompositionen, die er Nades nannte (ein Wortspiel mit Serenade) aufnehmen. Das Album machte ihn bei der Kritik bekannt und wurde 1996 in verschiedene Besten-Listen aufgenommen. Weitere Nades sind auf dem Folgealbum Theater of Mineral NADEs enthalten.

Weiterhin ist der Multiinstrumentalist genreübergreifend auf Alben von Joe McPhee, Arto Lindsay, Mr. Bungle, der Secret Chiefs 3, der Sun City Girls, Animal Collective (auf ihrem Album Feels), Laura Veirs, Robin Holcomb, The Decemberists (The Crane Wife; 2006), Sunn O (Monoliths & Dimensions) sowie Boris (Altar) zu hören. Er arbeitete außerdem mit Jim Knapp und hat für Blonde Redhead Arrangements geschrieben.

Kang lebt auf Vashon Island in Washington.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

  • Dancing Flowers / Universal Indians RGI Industries (1995)
  • 7 NADEs Tzadik (1996)
  • Sweetness of Sickness RGI Industries (1996/9)
  • Dying Ground Avant (1998)
  • Theatre of Mineral NADEs Tzadik (1998)
  • Pieces of Time [Line 4 / Spool] (1999)
  • MBEK (mit Michael Bisio) Meniscus Records (2000)
  • The Story of Iceland Tzadik (2000)
  • In the Path of Love (mit Amir Koushkani) (2001)
  • Live Low To The Earth In The Iron Age (2002)
  • napoli 23 Smekkleysa (2002)
  • Virginal Co Ordinates Ipecac (2003)[3]
  • Orchestra Dim Bridges (mit Tucker Martine) Conduit (2004)
  • Socket - Jan.14-15 [Amulet] (2005)
  • Æstuarium (mit Jessika Kenney) Endless Records (2005)
  • Athlantis Ipecac (2007)
  • The Yelm Sessions Tzadik (2007)
  • The Narrow Garden Ipecac (2012)

Literatur[Bearbeiten]

  • Lloyd Peterson (2006): Music and the Creative Spirit. Innovators in Jazz, Improvisation, and the Avant Garde. Studies in Jazz 52; ISBN 978-0-8108-5284-6
  • John Zorn (Hrsg., 2000): Arcana: Musicians on Music. New York: Granary Books/Hips Road; ISBN 1-887123-27-X

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Art of the States: Eyvind Kang
  2. Er war auf seinen Alben Quartet (1996) Besprechung bei AllAboutJazz und Richter 858 Besprechung bei AllAboutJazz tätig
  3. *Kurzporträt