FC Carl Zeiss Jena

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FC Carl Zeiss Jena
Vereinswappen des FC Carl Zeiss Jena
Voller Name Fußballclub Carl Zeiss Jena e. V.
(Hauptverein)
FC Carl Zeiss Jena
Fußball Spielbetriebs GmbH
(Spielbetrieb Profifußball)
Ort Jena, Thüringen
Gegründet 13. Mai 1903
(Neugründung: 20. Januar 1966)
Vereinsfarben blau-gelb-weiß
Stadion Ernst-Abbe-Sportfeld
Plätze 12.630
Präsident Lutz Lindemann
Trainer Lothar Kurbjuweit
Homepage www.fc-carlzeiss-jena.de
Liga Regionalliga Nordost
Oberliga Nordost (Staffel Süd) (II.)
2013/14 3. Platz
5. Platz (2011/12, II.)
Heim
Auswärts

Der FC Carl Zeiss Jena ist ein Fußballverein aus Jena. Nach mehreren Namensänderungen (1917 in 1. SV Jena, 1946 in SG Ernst-Abbe Jena, 1948 in SG Stadion Jena, 1949 in BSG Carl Zeiss Jena, 1951 erst in BSG Mechanik Jena, dann in BSG Motor Jena und 1954 in SC Motor Jena) wurde der Verein am 20. Januar 1966 als FC Carl Zeiss Jena neu gegründet. Der dreifache DDR-Meister hat 3.605 Mitglieder. Die Vereinsfarben sind Blau, Gelb und Weiß. Der größte Erfolg in der Geschichte des Vereins war 1981 der Einzug in das Finale im Europapokal der Pokalsieger.

Geschichte[Bearbeiten]

1903 bis 1945[Bearbeiten]

Am 13. Mai 1903 wurde der Fußball-Klub der Firma Carl Zeiß Jena gegründet. Ihm gehörten anfangs ausschließlich Angestellte der Firma Carl Zeiss an. Zum 1. Juli 1904 wurde die Mitgliedschaft der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

In der Gau-Meisterschaft Ostthüringen war der Klub dominierend. Zwischen 1909 und 1933 wurde zwölfmal die Meisterschaft Ostthüringens gewonnen. Nach Gründung der Gauliga Mitte 1933 wurde der 1. SV Jena viermal (1935, 1936, 1940 und 1941) Meister der Gauliga Mitte. In dieser Zeit hatten sie mehrere Nationalspieler in ihren Reihen. Der erste Jenaer Auswahlspieler war Willy Krauß, der am 26. März 1911 mit der deutschen Nationalmannschaft 6:2 gegen die Schweiz gewann.

1945 bis 1991[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in der Sowjetischen Besatzungszone alle Vereine verboten. 1946 wurde die SG Ernst-Abbe Jena gegründet. Mehrere Namensänderungen folgten. 1949 spielte die Mannschaft als BSG Carl Zeiss Jena gegen Horch Zwickau um einen Platz in der neuen Ostzonen-Liga, der späteren DDR-Oberliga. Beide Mannschaften waren im Pokalhalbfinale unterlegen und mussten den dritten Platz ausspielen, da dieser zur Teilnahme an der Ostzonen-Liga berechtigte. Nach zwei Unentschieden setzte sich Zwickau im zweiten Wiederholungsspiel durch.

1952 stieg Jena in die DDR-Oberliga auf. Nachdem die Mannschaft wieder in die Liga abgestiegen war, entwickelte sich der Verein nach dem erneuten Aufstieg 1956 zu einer Größe im DDR-Fußballsport.

1958 wurde Georg Buschner Cheftrainer im Klub, der seit 1954 SC Motor Jena hieß. Am 7. Oktober 1960 besiegte der Verein im Pokalfinale den SC Empor Rostock und wurde damit zum ersten Mal FDGB-Pokalsieger. Damit war Jena erstmals für einen Europapokalwettbewerb qualifiziert. Die europäische Premiere endete am 16. Oktober 1961 in Linz gegen den walisischen Verein Swansea Town 2:2. Erst im Halbfinale gegen Atlético Madrid schied Jena aus. 1963 wurde Buschners Mannschaft DDR-Meister - ein Erfolg, den er 1968 und 1970 wiederholte. Am 20. Januar 1966 wurde schließlich der FC Carl Zeiss Jena im Jenaer Volkshaus neu gegründet. In den 1970er Jahren stellte Jena zahlreiche Spieler für die DDR-Nationalmannschaft, darunter z. B. Peter Ducke, Konrad Weise, Lothar Kurbjuweit und Hans-Ulrich Grapenthin. 1970 wurde Georg Buschner als Trainer der Nationalmannschaft berufen, zunächst ein Jahr lang in Personalunion mit seiner Trainerfunktion beim FC Carl Zeiss, bevor ihn 1971 Hans Meyer im Verein ablöste. Zu DDR-Zeiten war der Oberligist ein so genanntes Leistungszentrum. Hier sollte, über zielgerichtete Förderung, der Anschluss an den internationalen Spitzensport vorangetrieben werden.

Meistermannschaft 1970

Größter Erfolg der Vereinsgeschichte ist das Erreichen des Finales im Europapokal der Pokalsieger im Jahre 1981, welches gegen Dinamo Tiflis in Düsseldorf mit 1:2 verloren ging. Auf dem Weg ins Endspiel hatten die Jenaer den AS Rom, FC Valencia, Newport County sowie Benfica Lissabon ausgeschaltet.

Nach 1981 blieben jedoch die großen Erfolge der beiden vorangegangenen Jahrzehnte aus. Dritte Plätze in der Meisterschaft und der Vizepokalsieg 1988 waren Höhepunkte. Im Europapokal schieden die Jenaer spätestens in der zweiten Runde aus. Am 9. November 1988 spielte der FC Carl Zeiss zum bisher letzten Mal auf europäischer Ebene (1:3-Niederlage bei Sampdoria Genua). Insgesamt bestritt der FC Carl Zeiss 87 Europapokal-Spiele, 50 davon im UEFA-Cup. Die Statistik zählt 39 Siege, 17 Unentschieden und 31 Niederlagen.

In der letzten DDR-Oberliga-Saison 1990/91 qualifizierte sich der Klub mit Platz sechs für die 2. Bundesliga. In der Ewigen Tabelle der DDR-Oberliga nimmt der FC Carl Zeiss Jena den ersten Platz ein.

1991 bis heute[Bearbeiten]

Aufstieg in die Regionalliga 2005
Pokal des Oberligameisters Nordost 2005

In der ersten Zweitliga-Saison 1991/92 belegte Jena mit Trainer Klaus Schlappner nach 32 Punktspielen den fünften Platz. Im DFB-Pokal 1992/93 und 1993/94 schied Jena gegen Bayer 04 Leverkusen bzw. Rot-Weiss Essen jeweils im Viertelfinale aus. 1994 konnte Hans Meyer bei seinem zweiten Engagement als Jenaer Cheftrainer den Abstieg in die Regionalliga Nordost nicht verhindern. Sein Nachfolger Eberhard Vogel führte den Verein in der Folgesaison zurück in die 2. Liga. 1998 erreichte der FC Carl Zeiss Jena nochmals das DFB-Pokal-Viertelfinale (1:2 gegen den MSV Duisburg), stieg jedoch erneut aus der zweiten Liga ab. 2001 folgte der Abstieg in die Staffel Süd der Oberliga Nordost. 2005, im vierten Amateuroberligajahr, gelang dem FC Carl Zeiss mit Heiko Weber als Trainer erstmals der Staffelsieg. Mit zwei Siegen in den Relegationsspielen gegen den Nordstaffel-Zweiten MSV Neuruppin wurde der Aufstieg in die Regionalliga Nord schließlich perfekt gemacht.

In der darauffolgenden Saison 2005/06 erkämpfte sich der FC Carl Zeiss Jena den Aufstieg in die Zweite Bundesliga, zusammen mit Rot-Weiss Essen.

Nahezu während der gesamten Saison 2006/07 befand sich der FC Carl Zeiss Jena im Abstiegskampf. Aufgrund der prekären Lage wurden Cheftrainer Heiko Weber und Co-Trainer Marco Kämpfe am 11. April 2007 beurlaubt. Nachfolger Webers wurde Frank Neubarth, unter dem der Verein bis zum Saisonschluss ungeschlagen blieb. Am letzten Spieltag sicherte sich der FC Carl Zeiss Jena den Klassenerhalt in der Zweiten Liga durch ein 2:1 beim FC Augsburg. Am 17. September 2007 trennte sich der Verein von Neubarth, nachdem die Zeiss-Elf nach dem fünften Spieltag auf den vorletzten Tabellenplatz gerutscht war. Drei Tage später wurde der ehemalige Bundesligaprofi Valdas Ivanauskas als neuer Trainer vorgestellt, der jedoch bereits am 22. Dezember 2007 durch den ehemaligen Trainer der Jenaer A-Junioren-Mannschaft, Henning Bürger, ersetzt wurde.

Bei der Mitgliederversammlung im September 2007 wurde die Ausgliederung der ersten und zweiten Mannschaft in die FC Carl Zeiss Jena Fußball Spielbetriebs GmbH beschlossen.

Das russische Unternehmen „Alpha Invest Group Corporation“ bot 2007 bis zu 25 Millionen Euro für 49 Prozent der Vereinsanteile. Hinter dem Unternehmen, das unter anderem einen eigenen Geschäftsführer einsetzen wollte, stand angeblich der polizeilich gesuchte Oligarch Michail Guzerijew. Die DFL lehnte den sich anbahnenden Kontrakt schließlich ab.[1]

Während die erste Mannschaft in der Saison 2007/08 den Abstieg aus der zweiten Bundesliga nicht vermeiden konnte und bereits nach dem 32. Spieltag als Teilnehmer an der neuen 3. Liga feststand, machte sie im DFB-Pokalwettbewerb umso mehr von sich reden. Nacheinander schaltete Jena Titelverteidiger 1. FC Nürnberg (in der zweiten Runde nach Elfmeterschießen), Arminia Bielefeld (Achtelfinale) und im Viertelfinale in Stuttgart den amtierenden deutschen Meister VfB Stuttgart, erneut nach einem Elfmeterschießen, aus. Damit zog der Verein erstmals in ein DFB-Pokal-Halbfinale ein, unterlag dort allerdings bei Borussia Dortmund − im mit 80.708 Zuschauern bestbesuchten Pokalspiel aller Zeiten[2] − mit 3:0.

Am 11. Mai 2008 trat zuerst Aufsichtsratschef Michael Meier, einen Tag später dann Präsident Rainer Zipfel und Schatzmeister Gerald Glöckner zurück. Sie zogen somit die Konsequenzen aus dem Abstieg. Bei einer Aufsichtsratssitzung am 22. Mai 2008 wurde Peter Schreiber zum neuen Präsidenten gewählt.

Die Amtszeit des Trainers Henning Bürger währte nur kurz, am 14. September 2008 wurde mit ihm bereits der vierte Trainer binnen eineinhalb Jahren entlassen. Am 25. September übernahm René van Eck das Traineramt. Trotz Talfahrt in der Liga hat Jena dagegen nach Siegen über die beiden Zweitligamannschaften 1. FC Kaiserslautern und FSV Frankfurt auch im DFB-Pokalwettbewerb 2008/09 das Achtelfinale erreicht. Dort schied man gegen den FC Schalke 04 aus. Aufgrund des ausbleibenden Erfolges in der 3. Liga und akuter Abstiegsgefahr in die Viertklassigkeit, gab der Klub am Abend des 23. März 2009 die Entlassung von René van Eck und Sportdirektor Carsten Linke bekannt. Nachfolger van Ecks wurde Marc Fascher. Dieser erhielt vorläufig einen Vertrag bis 30. Juni 2009. Durch ein 2:2 beim SV Sandhausen sicherte sich Jena am letzten Spieltag den Klassenerhalt.

Obwohl Marc Fascher das Ziel Klassenerhalt geschafft hatte, wurde er Ende Mai entlassen und durch seinen Vorgänger René van Eck, der noch auf der Gehaltsliste des Klubs stand, ersetzt. Die Vereinsführung begründete den Schritt mit dem vorgelegten überzeugenderen Konzept von van Eck. Hartmut Beyer wurde am 29. November 2009 zum Präsidenten gewählt. Unter dem Trainer van Eck erreichte die 1. Mannschaft den 5. Platz in der Saison 2009/2010

Am 1. Juni 2010 wurde Jürgen Raab als Cheftrainer beim FC Carl Zeiss Jena und Nachfolger von René van Eck vorgestellt. Allerdings wurde Raab am 6. Oktober beurlaubt. Vom 12. Oktober 2010 bis zum 20. April 2011 war Wolfgang Frank Cheftrainer der Thüringer. Nach dessen Entlassung übernahm schließlich Heiko Weber wieder das Traineramt. Am 12. Mai 2011 gab Carl Zeiss bekannt, dass Rainer Zipfel ab 18. Mai 2011 wieder als Präsident im Amt ist. Er folgt Hartmut Beyer, der am 5. Februar 2011 seinen Rücktritt zum Saisonende 2010/2012 erklärt hatte. Nachdem der Verein am 15. Spieltag auf den letzten Tabellenplatz gerutscht war, wurde Weber am 30. Oktober 2011 entlassen. Am 7. November wurde bekannt gegeben, dass Petrik Sander die Trainergeschäfte übernimmt. Am 4. Spieltag der Saison 2013/14 wurde Thomas Hoßmang und Petrik Sander beurlaubt, weil man das ausgegebene Ziel Wiederaufstieg als gefährdet sah.[3] Nachdem Marco Kämpfe zwei Spiele als Interimstrainer fungierte, wurde am 9. September 2013 Andreas Zimmermann als Trainer präsentiert [4], dessen zum Saisonende endender Vertrag aber nicht verlängert wird, da er bereits bei Rot-Weiß Oberhausen unterschrieben hat. Präsident Rainer Zipfel hatte im Februar angekündigt, dass er für keine weitere Amtszeit zur Verfügung steht und sein Amt Ende März zur Verfügung stellt. Anfang April 2014 wurde Lutz Lindemann zum neuen Präsidenten berufen.[5] Am 14. April 2014 wurde Andreas Zimmermann von seiner Funktion entbunden und durch Lothar Kurbjuweit ersetzt.[6] Am 16. Mai 2014 verpflichtete man den Belgier Patrick van Kets von Standard Lüttich als Cheftrainer ab der Saison 2014/2015. Der ehemalige FCC-Profi Karsten Hutwelker sollte dessen Assistent werden.[7] Van Kets sagte jedoch rund zwei Wochen nach seiner Verpflichtung dem Verein ab und löste seinen Vertrag auf.[8] Stattdessen wird Kurbjuweit die Mannschaft bis zum 30. Juni 2015 leiten.[9]

Logohistorie[Bearbeiten]

Größte Erfolge[Bearbeiten]

Meistermannschaft 1968

Bilanz seit 1991/92[Bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte DFB-Pokal
1991/92 2. Bundesliga Süd 5. 12 9 11 39:36 33:31 1. Runde
1992/93 2. Bundesliga 8. 19 12 15 66:59 50:42 Viertelfinale
1993/94 2. Bundesliga 17. 9 16 13 38:41 34:42 Viertelfinale
1994/95 Regionalliga Nordost 1. 23 8 3 74:17 54:14 1. Runde
1995/96 2. Bundesliga 6. 13 9 12 49:54 48 2. Runde
1996/97 2. Bundesliga 12. 9 15 10 44:49 42 1. Runde
1997/98 2. Bundesliga 16. 8 9 17 39:61 33 Viertelfinale
1998/99 Regionalliga Nordost 9. 13 9 12 36:38 48 2. Runde
1999/00 Regionalliga Nordost 4. 16 10 8 53:35 58 1. Runde
2000/01 Regionalliga Süd 18. 7 8 19 39:57 29
2001/02 Oberliga NOFV-Süd 3. 24 5 5 79:24 71
2002/03 Oberliga NOFV-Süd 2. 26 4 4 87:22 82
2003/04 Oberliga NOFV-Süd 2. 20 8 2 67:20 68
2004/05 Oberliga NOFV-Süd 1. 28 3 3 108:23 87 1. Runde
2005/06 Regionalliga Nord 2. 22 6 8 58:32 72
2006/07 2. Bundesliga 13. 9 11 14 40:56 38 1. Runde
2007/08 2. Bundesliga 18. 6 11 17 45:68 29 Halbfinale
2008/09 3. Liga 16. 10 11 17 41:59 41 Achtelfinale
2009/10 3. Liga 5. 16 12 10 54:44 60
2010/11 3. Liga 15. 11 11 16 43:62 44
2011/12 3. Liga 18. 9 12 17 39:59 39
2012/13 Regionalliga Nordost 2. 16 10 4 54:28 58 1. Runde
2013/14 Regionalliga Nordost 3. 15 7 8 54:39 52
2014/15 Regionalliga Nordost 1. Runde
Anmerkung: Grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

Nr. Nat. Name Im Verein seit Letzter Verein
Torwart
1 DeutscherDeutscher PolePole Raphael Koczor 2014 SC Viktoria 04 Köln
30 DeutscherDeutscher Tino Berbig (C)Kapitän der Mannschaft 2011 VfL Osnabrück
Abwehr
2 DeutscherDeutscher Florian Giebel 2008 SC 1903 Weimar
3 DeutscherDeutscher SerbeSerbe Filip Krstić 2013 Berliner AK 07
4 DeutscherDeutscher Christoph Klippel 2014 Viktoria Berlin
5 DeutscherDeutscher Marius Grösch 2009 Victoria Bronzell
7 DeutscherDeutscher Pierre Becken 2014 Hallescher FC
24 DeutscherDeutscher Justin Gerlach 2013 Berliner AK 07
26 DeutscherDeutscher Thomas Ströhl 2014 Goslarer SC
Mittelfeld
6 DeutscherDeutscher Fabian Raithel 2012 SpVgg Bayern Hof
8 DeutscherDeutscher Daniel Rupf 2014 VfC Plauen
9 DeutscherDeutscher Alexander Hettich 2014 Sportfreunde Siegen
11 DeutscherDeutscher Tino Schmidt 2006 VfL 28 Ellrich
16 DeutscherDeutscher Yves Brinkmann 1999 eigener Nachwuchs
19 DeutscherDeutscher Tom Geißler 2012 RB Leipzig
28 DeutscherDeutscher Sören Eismann 2013 Hallescher FC
Angriff
20 DeutscherDeutscher KasacheKasache Vitalij Lux 2014 FV Illertissen
22 DeutscherDeutscher Dominik Bock 2007 VfL 06 Saalfeld
23 PolePole Jakub Więzik 2014 Śląsk Wrocław
27 DeutscherDeutscher PolePole Maxim Banaskiewicz 2012 FC Energie Cottbus
29 SerbiaSerbia Velimir Jovanović 2014 TSG Neustrelitz

Aktueller Trainerstab

Name Funktion
Lothar Kurbjuweit Trainer
Karsten Hutwelker Co-Trainer
Bernd Lindrath Torwart-Trainer
Miroslav Jović Scout

Sportliche Leitung

Name Funktion
Roy Stapelfeld Geschäftsführer FC Carl Zeiss Jena Spielbetriebs GmbH
Chris Förster 2. (ehrenamtlicher) Geschäftsführer
Uwe Dern Mannschaftsleiter
Reinhardt Töpel Aufsichtsratschef

Medizinische Leitung

Name Funktion
Marco Lohmann Physiotherapeut

Wechsel zur Saison 2014/2015[Bearbeiten]

Zugänge: Abgänge:
Pierre Becken (Hallescher FC) * Sebastian Fries (Würzburger Kickers)
Dominik Bock (FC Carl Zeiss Jena U-19) * Andre Jerundow (Eintracht Bamberg)
Alexander Hettich (Sportfreunde Siegen) * Daniel Kornagel (ZFC Meuselwitz)
Velimir Jovanović (TSG Neustrelitz) * Gramoz Kurtaj (Vereinslos)
Christoph Klippel (FC Viktoria 1889 Berlin) * Marcel Maschke (VFC Plauen II)
Raphael Koczor (FC Viktoria Köln) * Patrick Milchraum (Stuttgarter Kickers, war ausgeliehen)
Vitalij Lux (FV Illertissen) * Matthias Peßolat (FSV Wacker 90 Nordhausen)
Fabian Raithel (FC Carl Zeiss Jena U-19) * Marco Riemer (Vereinslos)
Daniel Rupf (VFC Plauen) * Björn Rührer (Eintracht Braunschweig)
Thomas Ströhl (Goslarer SC 08) * Fabian Scheffer (SC Paderborn, war ausgeliehen)
* Marcel Schlosser (1. FC Magdeburg)
* Florian Schmidt (VfB Empor Glauchau)
* Stefan Schmidt (Vereinslos)
* Andis Shala (BFC Dynamo)
* Junior Torunarigha (Vereinslos)
* Niklas Wollert (Vereinslos)
* Marc-Philipp Zimmermann (FSV Zwickau)
* Hendrik Matschiner
* Marc Andris

Frühere Spieler und Trainer[Bearbeiten]

Mannschaftskapitän Peter Ducke mit dem FDGB-Pokal 1974

Bekannte Spieler:

Ehemalige Trainer:

  • Lothar Kurbjuweit (1984–1989)
  • Dietmar Pfeifer (1983–1984)
  • Hans Meyer (1971–1983)
  • Georg Buschner (1958–1971)
  • Heinz Pönert (1958)
  • Rolf Hüfner (1958)
  • Hans Warg (1955–1957)
  • Helmut Petzold (1954–1955)
  • Max Hofsommer (1953–1954)
  • Bernhard Schipphorst Spielertrainer (1953)
  • Kurt Findeisen (1951–1953)
  • Hans Carl (1949–1951)
  • Hermann Malter (1948–1949)
  • Adolph Prokoph (1940)
  • Josef Pöttinger (1934–1938)
  • Hermann Peter (1903–19??)

Ehemalige Präsidenten / Vorsitzende[Bearbeiten]

  • Rainer Zipfel (2011–2014)
  • Hartmut Beyer (2009–2011)
  • Peter Schreiber (2008–2009)
  • Rainer Zipfel (2002–2008)
  • Michael Meier (2001–2002)
  • Ralf Schmidt-Röh (1999–2001)
  • Lothar Kurbjuweit (1996–1999)
  • Bernd Bieräugel (1994–1996)
  • Ernst Schmidt (1993–1994)
  • Peter Röhlinger (1992–1993)
  • Klaus Mütze (1990–1992)
  • Ernst Schmidt (1990)
  • Wolfgang Blochwitz (1988–1990)
  • Horst Jeuthe (1985–1988)
  • Klaus Petersdorf (1983–1985)
  • Klaus Meyer (1983)
  • Heinz Haßkarl (1981–1983)
  • Ernst Schmidt (1980–1981)
  • Hilmar Ahnert (1974–1980)
  • Herbert Keßler (1970–1974)
  • Ernst Gallerach (1966–1970)
  • Eberhard Schindler (1960–1965)
  • Erich Kronenberg (1958–1960)
  • Walter Bohrloch (1954–1958)
  • Erich Hedrich (1949–1954)
  • Karl Parreidt (1903–1904)

2. Mannschaft[Bearbeiten]

Die 2. Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena wurde 2006 Meister der Thüringenliga und spielt seit der Saison 2006/07 in der Südstaffel der Oberliga Nordost. Neben diesem Aufstieg gehört der Gewinn des TFV-Pokals 1993 zu den größten Erfolgen der 2. Mannschaft.

Stadion[Bearbeiten]

Haupttribüne des Stadions

Heimstätte des FC Carl Zeiss ist das 12.990 Zuschauer fassende Ernst-Abbe-Sportfeld. Die Haupttribüne des Stadions verfügt über 4010 überdachte Sitzplätze, dazu kommen 2530 nicht überdachte Sitzplätze auf der Gegengerade sowie 6450 Stehplätze in beiden Kurven. Das Stadion verfügte über eine Flutlichtanlage mit vier Stahlhohlmasten. Die Flutlichtmasten mussten nach dem Sommerhochwasser 2013 kurz vor Beginn der Regionalligasaison 2013/14 wegen Baufälligkeit abgebaut werden. [10] Das am 24. August 1924 mit dem Freundschaftsspiel gegen den VfL Halle 1896 (1:1) eingeweihte Stadion liegt direkt an der Saale südlich des Jenaer Stadtzentrums. Der Zuschauerrekord liegt bei 27.500 Zuschauern, aufgestellt im Europapokal-Halbfinale am 28. März 1962 gegen Atlético Madrid. Der Nachwenderekord wurde am 31. Oktober 2007 in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen den 1. FC Nürnberg mit 15.610 Zuschauern aufgestellt. 2009 wurde eine weitere Zusatztribüne vor der Nordkurve anlässlich des DFB-Pokal Achtelfinals gegen den FC Schalke 04 aufgebaut. Dadurch hatte das Ernst-Abbe-Sportfeld eine Kapazität von 17.600 Zuschauern. Nach Abbau beider provisorischer Zusatztribünen und einer Verkleinerung des Gästeblocks wegen eines zusätzlichen Pufferblocks zwischen Gäste- und Heimfans hat das Stadion derzeit ein Fassungsvermögen von 12.630 Zuschauern.

Literatur[Bearbeiten]

  • Udo Gräfe (Hrsg.): Einhundert plus sechs Jahre Fußball-Club Carl Zeiss Jena. 2 Bände. Bussert & Stadeler, Jena, Quedlinburg 2009 ISBN 978-3-932906-99-2.
  • Sebastian Helbing, Ulrich Klemm: Der Aufstieg. Jenas Traditionsverein kehrt zurück. Rübe, Erfurt 2006, ISBN 3-938527-03-X.
  • Thomas Stridde: Die Peter-Ducke-Story. Glaux, Jena 2005, ISBN 3-931743-91-8.
  • Udo Gräfe (Hrsg.): 100 Jahre FC Carl Zeiss Jena. 2 Bände. Bussert & Stadeler, Jena, Quedlinburg 2004, ISBN 3-932906-54-3.
  • Udo Gräfe, Peter Poser: Jenas Fussball-Journal. Geschichte und Statistik. 2. Auflage. Bussert & Stadeler, Jena, Quedlinburg 2001, ISBN 3-932906-30-6.
  • Odo Gräfe, Peter Poser: Jenas Fussball-Journal. Statistik und Karikatur – pur. Ergänzung 1997/98. Bussert & Stadeler, Jena, Quedlinburg 1999, ISBN 3-932906-04-7.
  • Udo Gräfe, Peter Poser: Jenas Fussball-Journal. Statistik und Karikatur – pur. Bussert & Partner, Jena 1997, ISBN 3-9804590-8-X.
  • Günter Schmidt (Hrsg.): BLAU-GELB-WEISS. Die Geschichte des FC Carl Zeiss Jena. Bussert & Partner, Jena 1995, ISBN 3-9804590-0-4.
  • Roland Weißbarth: BLAU-GELB-WEISS. Eine Stadt und ihr Fußballklub. jena-information, 1985.
  • Michael Kummer: Die Fußballclubs Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena und ihre Vorgänger in der DDR. Ein Vergleich ihrer Bedingungen. Dissertation, Universität Potsdam, 2010. (PDF)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zeit online: Sport-Sponsoring: Wenn Geld Tore schiesst, "Alpha Invest Group Corporation", 12. Oktober 2007
  2. bvb.de: Mit der größten Kulisse aller Zeiten ins Endspiel, 17. März 2008
  3. FCC trennt sich von Petrik Sander
  4. Andreas Zimmermann wird neuer Trainer, abgerufen am 9. September 2013
  5. FC Carl Zeiss Jena: Lutz Lindemann ist der neue Präsident, abgerufen am 4. April 2014
  6. FCC stellt Trainer Andreas Zimmermann frei
  7. Patrick van Kets wird Trainer des FCC
  8. Verwirrung in Jena: Van Kets übernimmt nun doch nicht
  9. Lothar Kurbjuweit bleibt Cheftrainer
  10. Thüringer Allgemeine: Abbau der Flutlichtmasten ...

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: FC Carl Zeiss Jena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien