Energie Cottbus

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FC Energie Cottbus
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Voller Name Fußballclub Energie Cottbus e. V.
Ort Cottbus, Brandenburg
Gegründet 31. Januar 1966
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Stadion der Freundschaft
Plätze 22.528
Präsident Wolfgang Neubert
Trainer Stefan Krämer
Homepage www.fcenergie.de
Liga 3. Liga
2013/14 18. Platz (2. Bundesliga)
Heim
Auswärts

Der FC Energie Cottbus (vollständiger Name: Fußballclub Energie Cottbus e. V.) ist ein Fußballverein aus Cottbus in Brandenburg.

Er wurde 1963 als SC Cottbus gegründet und 1966 in BSG Energie Cottbus umbenannt. 1990 wurde die Betriebssportgemeinschaft (BSG) aufgelöst und der Verein in FC Energie Cottbus umbenannt.

Der Verein spielte 17 Jahre, von 1997 bis 2014, in der 1. und 2. Bundesliga. In der Saison 2014/15 tritt der FC Energie in der 3. Liga an.

Geschichte[Bearbeiten]

Historisches Motiv einer Ehrennadel von Energie Cottbus

Nach der Saison 1962/63 wurde die gerade aus der DDR-Oberliga abgestiegene Mannschaft des SC Aktivist Brieske-Senftenberg nach Cottbus delegiert und dem dort neu gegründeten SC Cottbus angeschlossen. Als zweite Fußballmannschaft des neuen Sportclubs fungierte die ausgegliederte Mannschaft der BSG Lokomotive Cottbus. Ziel des SC Cottbus war es, Talente im Club zu konzentrieren und den Lokalrivalen ASG Vorwärts Cottbus als stärksten Fußballverein abzulösen. Nachdem dieses Vorhaben gescheitert war, wurde die Sektion Fußball 1966 aus dem Sportclub ausgegliedert und der am 31. Januar 1966 neu gegründeten Betriebssportgemeinschaft Energie Cottbus angeschlossen. Den Namen „Energie“ bekam die neue BSG von Bodo Krautz, einem von 450 Lausitzer Sportinteressierten, die an der Namensfindung für die Cottbuser Fußballer bei einem Leserwettbewerb der Lausitzer Rundschau teilnahmen. Der ehemalige Bezirk Cottbus galt mit mehreren Kraftwerken und Braunkohletagebauen als Energieproduzent. Als nach der politischen Wende von 1989 und den damit verbundenen wirtschaftlichen Veränderungen das System der Betriebssportgemeinschaften nicht weitergeführt werden konnte, gründeten Mitglieder der BSG-Sektion Fußball am 1. Juli 1990 den FC Energie Cottbus.

Sportliche Ereignisse[Bearbeiten]

Bis 1991[Bearbeiten]

Vor dem Mauerfall spielte Energie Cottbus 21 Jahre in der DDR-Liga und schaffte für sechs Jahre den Sprung in die DDR-Oberliga. Der erste Aufstieg gelang am 7. Juli 1973, sichergestellt durch ein Tor des späteren Vereinsmanagers Klaus Stabach in der Oberliga-Aufstiegsrunde gegen die ASG Vorwärts Stralsund (Endstand 1:1). Weil Energie die besten Talente per Parteibeschluss permanent zum BFC Dynamo nach Berlin abgeben musste und bei der Neuverpflichtung von Spielern als BSG nur nachrangig behandelt wurde, konnten sich die Lausitzer zumeist nicht in der Oberliga halten. So folgte viermal (1974, 1976, 1982 und 1987) nach dem Aufstieg der direkte Wiederabstieg. Erst 1989 konnte der erste Klassenerhalt bejubelt werden. Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte, der einen wahren Fußball-Boom in Cottbus auslöste. Hinter der SG Dynamo Dresden und dem F.C. Hansa Rostock konnte Energie den dritthöchsten Zuschauerschnitt der DDR aufweisen. Durch einen siebenten Platz in der vorletzten Oberligasaison 1989/90 durfte die Mannschaft im Folgejahr im UEFA Intertoto Cup antreten. Nur die vorletzte Platzierung war dann in der letzten DDR-Oberligasaison 1990/91 im inzwischen wiedervereinigten Deutschland zu erreichen.

1991 bis 1997[Bearbeiten]

Bilanz
Saison Liga Platz Tore Punkte
1991/92 OL 3. 102:53 52:24
1992/93 OL 3. 77:49 44:20
1993/94 OL 2. 77:37 43:17
1994/95 RL 7. 54:40 38:30
1995/96 RL 3. 67:23 71
1996/97 RL 1. 80:17 82
1997/98 2. BL 8. 38:36 45
1998/99 2. BL 11. 48:42 41
1999/00 2. BL 3. 62:42 58
2000/01 BL 14. 38:52 39
2001/02 BL 13. 36:60 35
2002/03 BL 18. 34:64 30
2003/04 2. BL 4. 52:44 54
2004/05 2. BL 14. 35:48 39
2005/06 2. BL 3. 49:33 58
2006/07 BL 13. 38:49 41
2007/08 BL 14. 35:56 36
2008/09 BL 16. 30:57 30
2009/10 2. BL 9. 55:49 47
2010/11 2. BL 6. 65:52 55
2011/12 2. BL 14. 30:49 35
2012/13 2. BL 8. 41:36 48
2013/14 2. BL 18. 35:59 25
2014/15 3. L

Durch die Platzierung in der letzten DDR-Oberliga Saison erfolgte zur Spielzeit 1991/92 nur die Eingliederung in die Oberliga, damals die dritthöchste Spielklasse. Die Saison 1993/94 beendete Energie aber als Tabellenzweiter und nahm somit an den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga teil. Dort scheiterte Energie zwar an der Konkurrenz aus Zwickau und Brandenburg, hatte sich durch den guten Tabellenplatz aber für die neu geschaffene Regionalliga qualifiziert. Zu Beginn der ersten Regionalligasaison verpflichtete Energie Cottbus Eduard Geyer, der sodann eine geradezu unheimliche Serie schaffte. Der FC Energie blieb in 57 Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage und beendete die Saison 1996/97 als Tabellenerster mit 82 Punkten. In zwei dramatischen Aufstiegsspielen gegen Hannover 96 setzte sich diese gefestigte Mannschaft gegen den Ex-Bundesligisten überraschend durch und schaffte 1997 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nur eine Woche danach stand Energie als zweiter Amateurverein in der deutschen Fußball-Geschichte überhaupt im DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion, welches dann aber gegen den mit seinem „magischen Dreieck“ (Balakov, Bobic und Elber) angetretenen Bundesligisten VfB Stuttgart mit 0:2 verloren ging.

1997 bis 2009[Bearbeiten]

Drei Jahre nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang Energie mit „Ede“ Geyer der Aufstieg in die Bundesliga. Im Jahr 2000 gelang den Cottbusern der große Sprung ins Fußball-Oberhaus. Zweimal schaffte der FCE entgegen vieler Prognosen den Klassenerhalt, ehe die Kirch-Krise den deutschen Fußball finanziell erschütterte. Nach einer turbulenten Saison stieg Energie 2003 für drei Jahre in die 2. Bundesliga ab. Am 6. April 2001 war Energie Cottbus im Spiel gegen den VfL Wolfsburg der erste Bundesliga-Klub, der in seiner Startaufstellung nur ausländische Spieler hatte.

Ab der Saison 2003/04 spielte Cottbus in der 2. Bundesliga, der Aufstieg in die Bundesliga wurde 2004 mit dem vierten Platz knapp verpasst: Punktgleich mit Mainz 05 scheiterte der FC Energie nur durch eine um sieben Tore schlechtere Tordifferenz. In der folgenden Saison 2004/05 wurde der Abstieg in die Regionalliga unter dem im November 2004 neu installierten Trainer Petrik Sander aufgrund der um ein Tor besseren Tordifferenz gegenüber Eintracht Trier denkbar knapp verhindert.

Die Saison 2005/06 stand daraufhin im Zeichen der Abstiegsvermeidung; ein Wiederaufstieg in die Bundesliga war offiziell nicht als Saisonziel ausgegeben worden. Doch am letzten Spieltag sicherte sich die Mannschaft mit einem 3:1 gegen den TSV 1860 München den dritten Tabellenplatz und somit die Rückkehr in die erste Bundesliga. In der Saison 2006/07 spielte Cottbus zeitweise um höhere Plätze als lediglich um den Klassenerhalt. Zu jenem Saisonende war Sergiu Radu mit 14 Toren auf Platz fünf der Torschützenliste der beste Spieler von Cottbus. Der FC Energie sicherte sich den Klassenerhalt in der am Ende knappen Saison mit dem 13. Platz vorzeitig durch ein 2:1 im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Doch die fünfte Bundesliga-Saison begann unter schwierigeren Vorzeichen. Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg am sechsten Spieltag der folgenden Saison wurde Trainer Petrik Sander beurlaubt, sein Team hatte bis dato nur zwei Punkte geholt. Wenige Tage später wurde der Slowene Bojan Prašnikar als sein Nachfolger vorgestellt. Am 16. Februar 2008 wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel Ehrenmitglied des Vereins. Auch nach dem Rückrundenstart 2007/08 zitterte Energie zunächst, konnte sich aber sogar als einziges Team der Liga mit einem zu Null-Sieg beim 2:0 über den Tabellenführer Bayern München behaupten. Am 33. Spieltag der Saison 2007/08 wurde mit einem 2:0-Heimsieg über den HSV der Verbleib in der ersten Liga auf Platz 14 hinter Borussia Dortmund gesichert. Die bisher letzte Bundesliga-Saison 2008/09 beendete der FC Energie Cottbus als 16. auf dem wieder neu eingeführten Relegationsplatz und musste nach zwei Niederlagen gegen den 1. FC Nürnberg, den Drittplatzierten der 2. Bundesliga, absteigen. Der Trainer Bojan Prašnikar löste seinen Vertrag auf und wurde durch Claus-Dieter Wollitz ersetzt.

2009 bis 2014[Bearbeiten]

Fans auf der Nordtribüne

Nach Verstärkungen in der Sommerpause (unter anderem Markus Brzenska, Marc-André Kruska und Sergiu Radu) erklärte der FC Energie in der 2. Fußball-Bundesliga Saison 2009/10 den sofortigen Wiederaufstieg als offizielles Saisonziel. Zu Beginn wurde Energie den Ansprüchen gerecht und konnte gute Ergebnisse gegen andere Aufstiegsaspiranten erzielen, schließlich spielte man im vorderen Mittelfeld der Liga.

Die Saison 2010/11 begann torreich, und so stand man auf dem zweiten Tabellenplatz am sechsten Spieltag. Die starke Offensive sollte die ganze Saison über halten und sogar Vereinsrekorde einstellen. Es gelang der bisher höchste Sieg des FC Energie Cottbus im Profifußball (6:0 (2:0) gegen den FC Erzgebirge Aue) und mit dem 5:5 (2:4) gegen den Karlsruher SC nach einem 2:5-Rückstand ein bisher in der 2. Bundesliga noch nicht gespieltes Ergebnis. Stürmer Nils Petersen entwickelte sich dabei mit 25 Treffern zum Torschützenkönig der Liga, er wurde zum Ende der Saison von Bayern München abgeworben. Eine schwächelnde Defensive war jedoch dafür ausschlaggebend, dass man am Saisonende nur den 6. Tabellenplatz erreichte. Im DFB-Pokal wurde in der Saison mit Siegen gegen die Erstligisten SC Freiburg (2:1 H), TSG 1899 Hoffenheim (1:0 H) und VfL Wolfsburg (3:1 A) das Halbfinale erreicht. Dort unterlag man jedoch beim MSV Duisburg mit 1:2.

2011/12 unterlag der FC Energie zum Auftakt der Saison in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten Holstein Kiel mit 0:3. Damit konnte man nicht an die erfolgreiche Pokalrunde der Vorsaison anschließen. Auch in der Liga konnte nach vier Siegen in fünf Spielen der FC Energie Cottbus nicht die erhoffte Rolle einnehmen. Nach 17 Spieltagen lag der Verein lediglich auf Rang neun im Mittelfeld der Liga. Trainer Claus-Dieter Wollitz bat daraufhin um die Auflösung seines Vertrags. Er führte sowohl sportliche, wie auch private Gründe als Grund dafür auf. Sein Nachfolger zum 1. Januar 2012 wurde Rudi Bommer, der vom SV Wacker Burghausen nach Cottbus wechselte. Die Mannschaft beendete nach einer schwachen Rückrunde schließlich auf Platz 14 die Saison. Besonders enttäuschend war dabei, dass die Mannschaft viele Punkte erst in den letzten Minuten verloren hatte (u. a. gegen Fortuna Düsseldorf, FSV Frankfurt und Hansa Rostock) und den Klassenerhalt somit erst am letzten Spieltag sichern konnte.

Am 27. März 2012 gab der Verband Deutscher Sportjournalisten bekannt, dass Energie Cottbus mit der Fair-Play-Trophäe ausgezeichnet wurde. Der Grund für die Auszeichnung war das besonnene Verhalten der Energie-Spieler und Fans am 13. März 2011 im Ligaspiel gegen den VfL Osnabrück, als sich der Osnabrücker Flamur Kastrati während des Spiels am Kopf und der Wirbelsäule verletzte. Die Cottbuser entschieden sich daraufhin keine Offensivaktionen mehr zu starten.[1]

Nach einem soliden Start in die Spielzeit 2013/2014 geriet die Mannschaft von Rudi Bommer im Herbst 2013 zunehmend in Abstiegsgefahr. Im Zuge einer 0:1-Heimniederlage gegen den VfL Bochum und dem damit verbundenen Abrutschen auf Tabellenplatz 17 wurde Bommer von den Verantwortlichen entlassen. Als Nachfolger präsentierte der Verein am 6. November 2013 Stephan Schmidt, der zuvor von 2012 bis 2013 für den SC Paderborn 07 verantwortlich gewesen war. Schmidt erhielt einen Vertrag bis Sommer 2015. Jedoch trat auch unter Schmidt keine Verbesserung ein. Nach neun Spielen wurde Schmidt bereits wieder von seinen Aufgaben entbunden, denn Cottbus holte mit ihm lediglich einen Punkt durch ein Unentschieden. Es übernahm der bisherige Co-Trainer Jörg Böhme. Unter dem ehemaligen Schalker gab es zunächst einen Aufschwung, doch gegen Ende der Saison ging Cottbus die Luft aus und wenige Spieltage vor Schluss stand der bittere Abstieg in die Dritte Liga fest. Am letzten Spieltag kam René Rydlewicz zu seinem ersten Einsatz als Trainer, da Böhme verhindert war. Mit dem neuen Sportlichen Leiter Roland Benschneider und dem neuen Trainer Stefan Krämer kamen neue Verantwortliche, welche den sofortigen Wiederaufstieg gewährleisten sollen.

Seit 2014[Bearbeiten]

In der Saison Saison 2014/15 spielt Energie Cottbus in der 3. Liga.

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten]

Das Auf- und Abstiegsverhalten von Energie ist – obwohl in den bundesweiten Medien kaum wahrgenommen – bei den Fans als Dreijahresregel bekannt geworden. Der Klub schaffte es, dass er von 1987 bis 2009 insgesamt sechsmal genau alle drei Jahre entweder auf- oder abgestiegen ist. Dies waren im Einzelnen:

Dreijahresregel
Spielzeiten Dauer Ebene Liga
1987/88 1 2 DDR-Liga, Staffel A
1988–1991 3 1 DDR-Oberliga bzw. die vom DFB als gleichwertig

eingestufte NOFV-Oberliga Nordost

1991–1994 3 3 Am.-Oberliga Nordost Mitte
1994–1997 3 3 Regionalliga Nordost
1997–2000 3 2 2. Bundesliga
2000–2003 3 1 1. Bundesliga
2003–2006 3 2 2. Bundesliga
2006–2009 3 1 1. Bundesliga
2009–2014 5 2 2. Bundesliga
ab 2014 3 3. Liga

Diese Regel hielt 25 Jahre an. Nach der optimistischen Dreijahresregel, welche ein Spezialfall der allgemeinen Dreijahresregel ist, steigt Energie niemals in die dritthöchste Spielklasse (und somit auch nicht niedriger) ab. Die Klassenwechsel geschehen immer in Richtung der nächsthöchsten Spielklasse. Im Falle der Bundesliga bedeutet dies also einen Abstieg in die 2. Bundesliga. Diese Dreijahresregel hielt ebenfalls 25 Jahre, wenn man vom Übergang im Zuge des Wendeprozesses (NOFV-Oberliga Nordost zu Oberliga Nordost Mitte 1991) absieht. Erst in der Spielzeit 2011/12 durchbrach Energie diese Regel, indem sie zum dritten Mal hintereinander den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga erreichten.

Erfolge[Bearbeiten]

In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt Energie Cottbus mit 211 Punkten den 32. Platz von 52 Mannschaften, in der ewigen Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga mit 505 Punkten den 34. Platz von 123 Mannschaften. (Stand: nach der Saison 2013/14).

Ehrungen[Bearbeiten]

  • 1996, 1997, 1999, 2000, 2001, 2006: Mannschaft des Jahres von Brandenburg [2]

Mannschaften[Bearbeiten]

Die Mannschaft 2014/2015[Bearbeiten]

Der Kader der ersten Mannschaft des FC Energie Cottbus lautet zum Stand 15. Juli 2013:[3]

Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum Größe [m] Fuß Letzter Verein Seit Vertrag bis Nationalspieler
Torhüter


01 René Renno DeutschlandDeutschland 19. Feb. 1979 1,86 beidfüßig VfL Bochum 2010 2014
24 Fritz Pflug DeutschlandDeutschland 02. Apr. 1996 1,90 rechts eigene Jugend 2014 2016
30 Max Oberschmidt DeutschlandDeutschland 25. Jan. 1995 1,86 rechts Celtic Glasgow 2014 2016
Abwehr
02 Robert Berger DeutschlandDeutschland 07. Nov. 1996 1,82 rechts eigene Jugend 2014 2016
04 Cédric Mimbala DeutschlandDeutschland 22. Aug. 1986 1,88 beidfüßig SVN Zweibrücken 2014 2015
05 Uwe Möhrle DeutschlandDeutschland 03. Dez. 1979 1,88 rechts FC Augsburg 2012 2016
06 Paterson Chato DeutschlandDeutschland 01. Dez. 1996 - links Bayer Leverkusen 2014 2015
14 Nestor Djengoue KamerunKamerun 26. Apr. 1991 1,88 rechts FSV Frankfurt 2014 2016
16 Thomas Hübener DeutschlandDeutschland 25. Juni 1982 1,83 rechts Arminia Bielefeld 2014 2016
21 Patrick Wolf DeutschlandDeutschland 12. Feb. 1989 1,89 rechts Wormatia Worms 2014 2015
23 Robin Szarka DeutschlandDeutschland 17. Sep. 1991 1,76 beidfüßig 1899 Hoffenheim 2014 2016
32 Marcel Kapplinghaus DeutschlandDeutschland 13. Jan. 1995 1,88 rechts eigene Jugend 2013 2014
Mittelfeld
07 Nils Gottschick DeutschlandDeutschland 09. Okt. 1993 1,77 beidfüßig Germania Halberstadt 2014 2015
08 Fanol Perdedaj KosovoKosovo 06. Juli 1991 1,73 rechts Hertha BSC 2014 2015
15 Nikolas Ledgerwood KanadaKanada 16. Jan. 1985 1,75 rechts MSV Duisburg 2014 2016
17 Leonhard Kaufmann OsterreichÖsterreich 12. Jan. 1989 1,74 beidfüßig SK Sturm Graz 2014 2015
18 Anton Makarenko UkraineUkraine 22. Aug. 1988 1,74 beidfüßig Chemnitzer FC 2014 2015
20 Manuel Zeitz DeutschlandDeutschland 01. Aug. 1990 1,80 rechts 1. FC Saarbrücken 2014 2016
22 Marco Holz DeutschlandDeutschland 31. Jan. 1990 1,80 rechts Wacker Burghausen 2014 2016
28 Tobias Gerstmann DeutschlandDeutschland 25. Feb. 1995 1,83 beidfüßig eigene Jugend 2014 2015
Sturm
09 Fabian Pawela PolenPolen 30. Nov. 1985 1,87 rechts Podbeskidzie Bielsko-Biała 2014 2016
11 Sven Michel DeutschlandDeutschland 15. Juli 1990 1,78 links Borussia Mönchengladbach 2014 2016
19 Tim Kleindienst DeutschlandDeutschland 31. Aug. 1995 1,94 rechts eigene Jugend 2013 2016
26 Paul Röwer DeutschlandDeutschland 26. Mai  1995 1,89 rechts eigene Jugend 2014 2016
27 Zbynek Pospech TschechienTschechien 24. Okt. 1982 1,89 rechts Dukla Prag 2014 2016


Aktueller Trainerstab[Bearbeiten]

Name Nationalität Geburtsdatum Funktion
Stefan Krämer DeutschlandDeutschland 23. März 1967 Trainer
René Rydlewicz DeutschlandDeutschland 18. Juli 1973 Co-Trainer
Heiko Kretschmar DeutschlandDeutschland 10. Juni 1973 Torwarttrainer

Zweite Mannschaft[Bearbeiten]

Die zweite Mannschaft stieg nach Ende der Saison 2008/09 aus der Regionalliga Nord in die Oberliga Nordost ab, schaffte aber bereits in der Folgesaison 2009/10 den Wiederaufstieg. Zudem gelang 2010/11 der vorzeitige Klassenerhalt in der Regionalliga Nord.

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Für eine komplette Auflistung der Spieler seit 1997 siehe: Liste von Spielern des FC Energie Cottbus

Liste der Trainer[Bearbeiten]

Vereinswappenhistorie[Bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten]

Stadion der Freundschaft
Hauptartikel: Stadion der Freundschaft

Der FC Energie trägt seine Spiele im Stadion der Freundschaft in Cottbus aus. Nach Umbauten in den Jahren 2007 und 2008 entstand erstmals eine komplett geschlossene Fußball-Arena. Insgesamt fasst das Stadion 22.528 Zuschauer (davon 10.949 überdachte Sitzplätze, 7795 überdachte und 3630 nicht überdachte Stehplätze sowie 154 Plätze für Rollstuhlfahrer). Der Zuschauerschnitt in der Saison 2008/09 lag bei 16.708 Zuschauern.

Zum 1. Juli 2011 erwarb der FC Energie Cottbus das Stadion für rund 1,95 Millionen Euro von der Stadt Cottbus.[4]

Trainingsgelände[Bearbeiten]

Für das Training der Profimannschaft wird hauptsächlich das Trainingsgelände im Eliaspark oder die Sportanlage in der Parzellenstraße genutzt. Beide Anlagen befinden sich im direkten Umfeld zum Stadion der Freundschaft sowie zur Geschäftsstelle des FC Energie.

In der Winterpause der Saison 2007/08 wurde das Trainingsgelände im Eliaspark erweitert und modernisiert. Innerhalb weniger Wochen Bauzeit wurde das Spielfeld vergrößert und mit einer Rasenheizung ausgestattet. Zudem erhielt das Trainingsgelände eine Flutlichtanlage und neue Ballfangzäune. Seit dem April 2008 steht dem FC Energie Cottbus auch die neue Sport- und Freizeitanlage in der Parzellenstraße als zusätzliche Trainingsstätte zur Verfügung. Die Anlage verfügt neben einem Fußball-Naturrasenfeld über eine Torwart-Trainingsfläche und wird auch von anderen Vereinen der Stadt Cottbus genutzt. Im November 2009 wurde die modernisierte Sportanlage am Priorgraben mit einem Natur- und Kunstrasenfeld eröffnet. Das Gelände wird vor allem von den Nachwuchsmannschaften des FC Energie Cottbus als Trainings- und Spielstätte genutzt.

Fankultur[Bearbeiten]

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Freundschaften und Rivalitäten[Bearbeiten]

Rivalität der Vereine im Osten Deutschlands[Bearbeiten]

Es gibt Rivalitäten mit anderen Vereinen aus dem Osten Deutschlands, insbesondere mit Dynamo Dresden, Hansa Rostock,1.FC Union Berlin und Hertha BSC. Der Grund für diese Rivalitäten ist nicht aus besonderen Vorkommnissen begründet, sondern beruht eher auf dem Anspruch der verschiedenen Teams, die Nummer eins im Osten zu sein. Gerade die Spiele gegen Hertha BSC sind von besonderer Brisanz geprägt.

VfB Stuttgart[Bearbeiten]

Einige Fans des FCE pflegen eine Fan-Freundschaft mit den Anhängern des VfB Stuttgart. Die ersten Freundschaften bildeten sich im DFB-Pokal 1996/97, als die damalige Regionalliga-Mannschaft aus Cottbus völlig überraschend bis ins Finale vordringen konnte. Dort unterlag man zwar dem VfB Stuttgart mit 2:0 (1:0), aber trotzdem wurde die Finalteilnahme ausgiebig mit den Stuttgartern gefeiert. Die Freundschaft verstärkte sich am letzten Spieltag der Bundesliga-Saison 2002/03, als das bereits abgestiegene Team aus Cottbus ein Unentschieden bei Borussia Dortmund erringen konnte. Mit diesem unerwarteten Ergebnis konnte der VfB Stuttgart auf Platz zwei der Abschlusstabelle vorrücken und qualifizierte sich somit direkt für die Champions League.

VfL Osnabrück[Bearbeiten]

Seit dem 13. März 2011 pflegt die Anhängerschaft des FC Energie auch eine Freundschaft mit den Fans des VfL Osnabrück, nachdem sich Flamur Kastrati, zu der Zeit Angreifer bei Osnabrück, bei einem Zweikampf mit Markus Brzenska eine schwere Verletzung im Nacken zuzog. Kastrati musste mehrmals wiederbelebt werden und wurde daraufhin zur weiteren Behandlung in das Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum transportiert. Der Schiedsrichter der Partie pfiff das Spiel jedoch nicht ab, obwohl beide Kapitäne darum gebeten hatten, da nur noch wenige Minuten zu spielen waren. Osnabrück lag zu dem Zeitpunkt mit 0:2 zurück und hätte höchstwahrscheinlich verloren. Beide Mannschaften schlossen eine Art Nichtangriffspakt und spielten sich den Ball nur noch zu. Brzenska wurde vom DFB nicht bestraft, da er den Zweikampf mit Kastrati fair bestritt und die Verletzung unglücklich zustande kam. Die Anhängerschaft beider Mannschaften würdigte die Leistung der Rettungskräfte und das (Nicht-)Spielen der Spieler mit stehenden Ovationen. Flamur Kastrati wurde schon keine drei Wochen nach seiner Verletzung am 1. April 2011 im Spiel gegen den Karlsruher SC wieder eingewechselt. Das Spiel ging 2:2 aus, wobei Kastrati das 1:1 schoss.

1. FC Union Berlin[Bearbeiten]

Teilweise schon seit vielen Jahren, verstärkt aber seit dem Aufstieg der Berliner, pflegen Anhänger und vereinzelte Ultra-Gruppen vom 1. FC Union Berlin den Kontakt zu den Cottbusern. Selbst beim Spiel vom FC Energie gegen die Hertha sah man im Gästeblock Fans von Union Berlin, was sich seitens der Berliner wohl auf eine Abneigung gegenüber dem Westberliner Stadtrivalen Hertha BSC begründet.

Lieder[Bearbeiten]

Seit 2006 ist das Lied Fußball ist hier vom Projekt Pimp your Hometown die offizielle Vereinshymne. Das Lied wurde von mehreren lokalen Musikgruppen geschrieben und ertönt beim Einmarsch der Spieler in das Stadion. Zuvor war das Lied Energie, wir sind da wie noch nie von Die Übeltäter die offizielle Energie-Hymne.

Trikotsponsoren[Bearbeiten]

  • 1995–97: Bautec, Wohnbauunternehmen
  • 1997–98: „Natürlich Brandenburg“
  • 1998–2001: Jacobs, Kaffeeproduzent
  • 2001–09: enviaM, Energieversorger
  • 2009–11: Penny, Lebensmittel-Discounter
  • 2011–14: Tropical Islands, Freizeitanbieter
  • seit 2014: IPS Karton.eu GmbH & Co. KG, Verpackungshersteller

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Koch: Da wie noch nie. Energie Cottbus. Das Wunder aus der Lausitz. Das Neue Berlin, Berlin 2004, ISBN 3-360-01252-6

Weblinks[Bearbeiten]

  1. zeit.de: VDS: Fair-Play-Trophäe für Energie Cottbus
  2. Märkische Allgemeine, 16. Dezember 2013, S. 18
  3. Kader auf der Vereinsseite. Abgerufen am 15. Juli 2013.
  4. Focus.de. Abgerufen am 30. Juli 2011.