FC Lübbecke

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FC Lübbecke
Vereinswappen des FC Lübbecke
Voller Name Fußball Club
Lübbecke von 1925 e.V.
Ort Lübbecke, Nordrhein-Westfalen
Gegründet 8. Oktober 1925
Vereinsfarben grün-weiß
Stadion Obernfelder Allee
Plätze n.b.
Vorstand Bernd Sasse-Westermann,
Joachim Schramm,
Gerd Blase, Dirk Raabe
Trainer Philipp Knappmeyer
Homepage www.fcluebbecke.de
Liga Kreisliga A Lübbecke
2012/13 6. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Lübbecke (offiziell: Fußball Club Lübbecke von 1925 e.V.) ist ein deutscher Fußballverein aus Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Er wurde am 8. Oktober 1925 gegründet und ist neben Vereinen in drei benachbarten Orten die klassenhöchste Mannschaft im Altkreis Lübbecke. Die erste Fußballmannschaft spielte sechs Jahre in der höchsten Amateurliga Westfalens.Neben Fußball bietet der Verein auch Badminton an.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verein wurde am 8. Oktober 1925 gegründet. Im Jahre 1939 schloss sich der FC Lübbecke dem am 20. Oktober 1865 gegründeten Männerturnverein Lübbecke an. Dieser wurde mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verboten. Als Nachfolgeverein wurde im Februar 1946 der TuS Lübbecke gegründet. Im Jahre 1949 schließlich spaltete sich der FC Lübbecke vom TuS ab.[1]

Die Gellesch-Elf (1945 bis 1950)[Bearbeiten]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschlug es dem 20fachen deutschen Nationalspieler Rudolf Gellesch nach Lübbecke, der fortan als Spielertrainer für die Fußballer des TuS Lübbecke aktiv war. In der Saison 1947/48 wurde der TuS Meister der Bezirksklasse Herford und stieg in die Landesliga Westfalen auf. Zu dieser Zeit war die Landesliga die höchste Amateurliga Westfalens und bildete den Unterbau für die Fußball-Oberliga West.

Gleich in der Aufstiegssaison 1948/49 wurde die „Gellesch-Elf“ Vizemeister in der Gruppe 3 hinter Arminia Bielefeld. Höhepunkt der Saison war ein 3:1-Auswärtssieg gegen die Arminia. Ein Jahr später qualifizierte sich der mittlerweile als FC Lübbecke auflaufende Verein für die eingleisige Landesliga. Trainer Gellesch verabschiedete sich am Saisonende in Richtung Eintracht Trier.

Landesligajahre (1950 bis 1959)[Bearbeiten]

In der Saison 1950/51 wurden die Lübbecker in der eingleisigen Landesliga Westfalen Siebter. In der Saison 1951/52 gelang mit einem 9:1 gegen die Sportfreunde Gladbeck der höchste Sieg im westfälischen Oberhaus.[2] Im Jahre 1952 wurde aus der eingleisigen eine fünfgleisige Landesliga. Dort gelangen noch überraschende Siege wie ein 2:0 gegen den Meister VfB 03 Bielefeld in der Saison 1952/53. Ein Jahr später stieg die Mannschaft als Vorletzter in die Bezirksklasse ab.

Im Jahre 1956 wurden die Lübbecker erneut Bezirksklassemeister und kehrten damit in die Landesliga zurück, die nach der Einführung der Verbandsliga im gleichen Jahr nur noch die zweithöchste Spielklasse Westfalens war. Bis 1959 hielt sich die Mannschaft in der Landesliga, ehe der erneute Abstieg folgte. Tiefpunkt der Saison war eine 1:11-Niederlage beim Meister Union Herford.[3]

Niedergang (seit 1959)[Bearbeiten]

In der Bezirksklasse wurden die Lübbecker in der Saison 1959/60 beinahe in die Kreisklasse durchgereicht worden. In den Jahren 1962 und 1963 reichte es für den Verein noch zu Vizemeisterschaften in der Bezirksklasse hinter SuS Herford bzw. TuRa Löhne. Seitdem kam der Verein nicht mehr über die Bezirksliga hinaus und rutschte später auf Kreisebene hinab. Zwischen 1987 und 1989 spielte der FCL noch mal für zwei Jahre in der Bezirksliga.

In den 2000er Jahren wurde der FCL zu einer Fahrstuhlmannschaft zwischen der Kreisliga A und B. Seit dem Aufstieg im Jahre 2007 spielt der FC Lübbecke in der Kreisliga A. Höhepunkte der vergangenen Jahre waren vierte Plätze in den Spielzeiten 2008/09 und 2009/10.

Nachwuchsarbeit[Bearbeiten]

Im Jahr 1966 schrieb der FC Lübbecke Geschichte und gründete die erste E-Jugend-Mannschaft im Altkreis Lübbecke. Die engagierte Jugendarbeit trug auch bald Früchte. Zahlreiche Kreismeisterschaften und Kreispokale wurden errungen. Besonders erfolgreich sollte die A-Jugend des FC sein. Sie spielte in der Westfalenliga und brachte den späteren deutschen Nationalspieler und Torschützenkönig der ersten belgischen Liga Harald Nickel hervor.[4]

Spielstätte[Bearbeiten]

Der FC Lübbecke trägt seine Heimspiele von jeher im Stadion an der Obernfelder Allee aus. Der Haupteingang war früher über eine große Treppe von der Osnabrücker Straße aus erreichbar. Mit der sportlichen Talfahrt nahm auch das Interesse an den Spielen des Vereins ab und der große Eingangsbereich wurde nicht mehr genutzt. Heute erreicht man den Sportplatz durch den direkten Eingang von der Obernfelder Allee.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Turn- und Sportvereinigung von 1865 Lübbecke e.V. TuS Lübbecke, abgerufen am 22. September 2013.
  2.  Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken: Fußball in Westdeutschland 1945–1952. Hövelhof 2011, S. 105, 234.
  3.  Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken: Fußball in Westdeutschland 1952–1958. Hövelhof 2012, S. 25.
  4. Belgium - List of Topscorers. RSSSF, abgerufen am 22. September 2013 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]