FC Progrès Niederkorn

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FC Progrès Niederkorn
Progrès Niedercorn
Voller Name Football Club Progrès Niedecorn
Gegründet 14. August 1919
Stadion Stade Jos Haupert
Niederkorn
Plätze 2.800
Präsident Marcel Bossi
Trainer Olivier Ciancanelli [1]
Homepage www.progres.lu
Liga BGL Ligue
2013/14 5. Platz

Der Football Club Progrès Niederkorn ist ein Fußballverein aus dem zu Differdingen gehörenden Ort Niederkorn in Luxemburg. Die Vereinsfarben sind gelb-schwarz.

Geschichte[Bearbeiten]

Progrès wurde am 14. August 1919 unter dem Namen Cercle Sportif gegründet. Die Spielkleidung bestand aus einem roten Trikot mit weißem Brustring und weißen Ärmeln sowie einer weißen Hose. Am 15. März 1922 wurden die Farben in ein schwarz-gelb-gestreiftes Trikot und wenig später in eine schwarze Hose geändert.[2]

Bereits 1923 stieg Progrès in die zweitklassige Ehrenpromotion auf. 1926 gelang erstmals der Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Nationaldivision. 1933 gewann Progrés mit dem Coupe de Luxembourg durch einen 4:1-Sieg gegen Union Luxemburg den ersten Vereinstitel.

Nach der deutschen Besetzung Luxemburgs erfolgte 1940 die Umbenennung in FK Niederkorn. Unter diesem Namen nahm der Verein 1943 auch an der Hauptrunde des DFB-Pokals (damals Tschammerpokal) teil. 1944 wurde der Verein in FC Progrès umbenannt.

Erfolge[Bearbeiten]

National[Bearbeiten]

  • Luxemburgischer Meister: 1937, 1953, 1978, 1981
  • Luxemburgischer Pokalsieger: 1933, 1945, 1977, 1978
  • Luxemburgischer Pokalfinalist: 1946, 1956, 1980

International[Bearbeiten]

FC Progrès nahm fünfmal an der Hauptrunde eines europäischen Wettbewerbs teil. Von insgesamt zehn Spielen wurde neun verloren. Am 16. September 1981 gelang in der ersten Runde des Europapokals der Landesmeister ein 1:1-Unentschieden gegen den nordirischen Vertreter Glentoran Belfast. Zugleich war es der bisher einzige Torerfolg in einer Hauptrunde auf internationaler Ebene.

Frauenfußball[Bearbeiten]

Die Frauenmannschaft des FC Progrès ist mit 15 nationalen Meisterschaften (Stand:März 2007) luxemburgischer Rekordtitelträger. Zweimal gewann sie den nationalen Pokal und erreichte zwei weitere Male das Pokalendspiel. Darüber hinaus nahm sie an der Hauptrunde des UEFA Women’s Cup 2001/02 teil, schied jedoch ohne Torerfolg und Punktgewinn nach der 1. Runde aus. Nachdem sich die Mannschaft vor Beginn der Saison 2005/06 größtenteils den FC Mamer 32 anschloss, wurde das Team durch die Jugendmannschaft im Jahre 2007 wiedergegründet und stieg zur Saison 2008/09 wieder in die Ligue 1 auf.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Luxemburgischer Meister: 1975, 1977, 1978, 1985-89, 1999-2005
  • Luxemburgischer Pokalsieger: 2002, 2003
  • Luxemburgischer Pokalfinalist: 2004, 2010

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formattageblatt.lu: Ciancanelli ist neuer Trainer. Abgerufen am 23. Mai 2014.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatprogres.lu: Rückblick auf die ersten 75 Jahre. Abgerufen am 24. Mai 2014.