FC Schalke 04

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
FC Schalke 04
Vereinswappen des FC Schalke 04
Voller Name Fußballclub Gelsenkirchen‑Schalke 04 e.V.
Ort Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen
Gegründet 4. Mai 1904
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion Veltins-Arena
Plätze 61.973
54.442 (international)
Vorstand Horst Heldt
Alexander Jobst
Peter Peters
Trainer Roberto Di Matteo
Homepage www.schalke04.de
Liga Bundesliga
2013/14 3. Platz
Heim
Auswärts
Die Geschäftsstelle des FC Schalke 04 in der Nähe der Veltins-Arena

Der Fußballclub Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V., allgemein bekannt als FC Schalke 04, ist ein Sportverein aus dem Gelsenkirchener Stadtteil Schalke. Mit sieben Deutschen Meisterschaften, fünf Erfolgen im Tschammer- bzw. DFB-Pokal sowie dem Sieg im UEFA-Pokal 1997 zählt der FC Schalke 04 zu den erfolgreichsten Fußballvereinen des Landes und belegt derzeit den siebten Platz in der ewigen Tabelle der Bundesliga.[1]

Mit 129.672 Mitgliedern (Stand: März 2014)[2] ist der Verein der zweitgrößte Sportverein Deutschlands nach Zahl der Mitglieder und unterhält auch Abteilungen für Basketball, Tischtennis, Handball und Leichtathletik. Seit August 2001 tragen die Fußball-Profis ihre Heimspiele in der Veltins-Arena (bis 2005 Arena AufSchalke) aus.

Geschichte

1904 bis 1912: Gründungsjahre als „Westfalia Schalke“

Ein Jahr nachdem das aufstrebende, stark vom Bergbau (Zeche Consolidation) geprägte Industriedorf Schalke in die Stadt Gelsenkirchen eingemeindet worden war, trafen sich einige 14- und 15-jährige Jungen, die gemeinsam Fußball spielen wollten – der Legende nach in einem Hinterhof nahe der Gewerkenstraße am Schalker Markt. Josef Ferse, Wilhelm „Willy“ Gies, Johann Kessel, Viktor Kroguhl, Heinrich Kullmann, Adolf Oetzelmann, Josef Seimetz und Willy van den Berg[3] gründeten dazu am 4. Mai 1904[4] einen losen Verein, dem sie den Namen „Westfalia Schalke“[5] gaben. „Es ist die Stunde, da die Schalke-Geschichte beginnt“, schreibt 100 Jahre später Die Zeit, „eine Geschichte der Leidenschaft, des Schwindels, der Macht – die Geschichte des legendärsten deutschen Fußballklubs.“[6]

Bis zum Jahresende hatte sich die Zahl der Mitglieder verdoppelt; die Gründungsgeneration war „gegenüber der Masse der zugewanderten Arbeitskräfte eher kleinbürgerliche[r] Herkunft“ mit einer „relativ stabilen Lebensweise“,[7] so war beispielsweise Willy Gies Lehrling beim Küchengerätehersteller Küppersbusch.[3] Wie andere Vereine aus dem Ort spielten auch die Schalker auf dem städtischen Sportplatz, ehe der Vereinswirt ihnen einen eigenen an der Grenzstraße vermittelte. 1907 zählte der Verein bereits 40 – inzwischen zahlende – Mitglieder („fünf Pfennig monatlich für Schüler und zehn Pfennig für Schulentlassene“).[8] Vereinsfarben waren in diesen Jahren nicht die heutigen Blau und Weiß, sondern Rot und Gelb.

1909 wurde mit der Eintragung ins Vereinsregister der Stadt Gelsenkirchen aus den Freizeitkickern offiziell ein Verein; Vorsitzender wurde – da Willy Gies, den die Kicker bis dahin als ihren Leiter betrachteten, noch nicht volljährig war – Heinrich Hilgert, der auf der Zeche als Wiegemeister arbeitete. Die Umgebung des Vereins und viele seiner Fußballer entstammten diesem Bergmannsmilieu; dies brachte den Schalkern den Spitznamen „die Knappen“ ein – ein Knappe ist ein Bergmann nach abgeschlossener Lehre.

1912 bis 1924: Vom „Turnverein 1877“ zum „FC Schalke 04“

In den damaligen Fußballverband, den Westdeutschen Spielverband, wurden die Schalker Kicker auch als Verein zunächst noch nicht aufgenommen. Daher fusionierten die „Westfalen“ 1912 mit dem Schalker Turnverein 1877 unter Präsident Fritz Unkel, der diesem Verband bereits angehörte. Die Fußballer blieben allerdings eine eigenständige Abteilung innerhalb des Vereins.

Der Beginn des Weltkriegs 1914 beeinflusste auch den Sportverein aus Schalke; der Spielbetrieb wurde eingestellt. 1915 versuchte Robert Schuermann ihn mit einer Neugründung der Westfalia auf dem Gelände des Turnvereins wieder aufzunehmen; bis 1917 gelang dies, dann kam der Spielbetrieb endgültig für die Zeit des Krieges zum Erliegen.

Nach Ende des Krieges schlossen sich am 24. Juli 1919 der Schalker Turnverein 1877 und der Sportverein Westfalia Schalke endgültig zusammen; aus ihnen wird der Turn- und Sportverein Schalke 1877. Wenige Wochen zuvor, der Legende nach am 25. Mai 1919,[9] gab es ein für die Zukunft ebenso wichtiges Ereignis: Ernst Kuzorra machte als B-Jugendlicher gegen Erle 08 sein erstes Spiel für den Verein.

1920 hatte der TuS 1877 im Fußball fünf Senioren- und vier Jugendmannschaften[10]; ein Team stieg in diesem Jahr in die A-Klasse, ein Jahr später als Meister in die Emscher-Kreisliga auf. Im August 1922 machte der Verein sein erstes Spiel gegen eine Mannschaft aus dem Ausland – den Halbprofis des österreichischen Erstligisten und amtierenden Pokalsiegers Wiener Associationfootball-Club unterliegen an der Grenzstraße die „Knappen“ knapp mit 1:2.

Wichtigste Schalker sind in dieser Zeit neben dem ersten Mannschaftskapitän Thomas Student die Brüder Hans und Friedrich („Fred“) Ballmann. Sie waren in Dortmund geboren; mit drei Jahren wanderten sie nach England aus, wo sie vom schottischen Kombinationsfußball mit seinen kurzen und flachen Pässen beeinflusst wurden. Fritz Unkel erinnerte sich 1934: „…als sie 1919 wieder nach Deutschland zurückkamen, galt es als eine Sensation, die ‚Engländer‘ spielen zu sehen. Ihr System […] kannte man in Deutschland nicht.“[11] Was sie von der Insel mitgebracht hatten, waren „Flachpass-Spiel. Dribbeln. Täuschen. Freilaufen.“[11] Die Grundlagen für das, was, später mit den Namen Ernst Kuzorra und Fritz Szepan verbunden, zum Erfolgsrezept des Teams in den 1930er Jahren wurde: der „Schalker Kreisel“.

Am 5. Januar 1924 spaltete sich im Zuge der „Reinlichen Scheidung[12] auf einer Sitzung beim Vereinswirt Oeldemann die Turn- von der Fußballabteilung des Vereins ab.[13] Die Fußballer wählten als neuen Namen Fußballklub Schalke 04 e.V. und die Vereinsfarben Blau und Weiß. Hans J. König schrieb das Vereinslied Blau und Weiß, wie lieb’ ich dich, das mit der Zeile „Tausend Feuer in der Nacht haben uns das große Glück gebracht“[14] auch von der Gelsenkirchener Schwerindustrie kündet.

1924 bis 1930: Mit dem „Kreisel“ zur Westdeutschen Meisterschaft

Hans Ballmann hatte den Verein im Oktober 1923 verlassen. Er wurde später Küster in Philadelphia[10], doch sein Bruder kümmerte sich bis 1926 weiter um die Verbesserung der „Kreiseltechnik“. Seine erfolgreichsten „Schüler“ waren dabei Ernst Kuzorra und dessen Schwager Fritz Szepan. 1924 wurden die Mannen Bezirksmeister der Kreisliga.

1925 verpflichteten die Gelsenkirchener zum ersten Mal einen richtigen Trainer – den ehemaligen Nationalspieler Heinz Ludewig. Mit ihm wurden sie Meister der Emscherkreisliga, Ruhrgaumeister der Kreisliga und Westdeutscher Meister der Kreisliga. Damit hätten die Schalker bereits eine weitere Stufe erklommen, hätte der Verband nicht eine Aufstiegssperre verhängt gehabt. Noch Jahre später witterten die damaligen Aktiven darin eine Verschwörung gegen den Verein. „Die wollten uns nicht in ihrer höchsten Klasse dabei haben“, zitiert die WAZ den ehemaligen Torwart August Sobotka.[10] Mit „die“, also mit denjenigen, die mit dem Arbeiterverein Schalke nichts zu tun haben wollten, waren der Verband und die „bürgerlichen“ Vereine der Region, wie Schwarz-Weiß Essen, gemeint.

1926 wiederholten die Schalker aber den Meistertitel und durften nun aufsteigen in die damals höchste Spielklasse, die Ruhrbezirksklasse (Gauliga Ruhr), in der sie 1927 Meister und anschließend westdeutscher Vizemeister wurden. Damit erreichten sie erstmals die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, schieden jedoch in der Vorrunde durch eine 1:3-Niederlage gegen den TSV 1860 München aus. Die Euphorie war jedoch groß, und so beschloss die Mitgliederversammlung den Bau eines neuen Stadions, der alsbald in Angriff genommen wurde. Ernst Kuzorras Spielklasse wurde in diesem Jahr mit seinem ersten Einsatz in der deutschen Nationalelf am 20. November beim Spiel gegen die Niederlande gewürdigt. Er war damit der erste Schalker in der Auswahl.

1928, mit dem Österreicher „Guggi“ Wieser als Trainer, reichte es als erneuter Bezirksmeister nur zu Platz 3 der Westdeutschen Meisterschaft, der aber zum Erreichen der Endrunde genügte. Auch diesmal schieden die Knappen frühzeitig aus, mit einem 2:4 beim späteren Finalsieger Hamburger SV. Im September des Jahres gab es das erste Spiel in der neuen Glückauf-Kampfbahn, benannt nach dem Gruße der Bergleute; in Freundschaft ging es zur Eröffnung gegen Tennis Borussia Berlin. Dankbar, dass die Stadt Gelsenkirchen sich an den Kosten für die neue Spielstätte beteiligt hatte, benannte sich der Verein um in FC Gelsenkirchen-Schalke 04.

1929 feierte Schalke die dritte Bezirksmeisterschaft in Folge und gewann erstmals auch die Westdeutsche Meisterschaft durch einen Sieg im Endspiel gegen den Meidericher Spielverein. In der DM-Endrunde gab es jedoch wieder keinen Erfolg. Mit einem 1:4 gegen Hertha BSC kam das Aus diesmal erst im Viertelfinale. Ähnlich lief es 1930: Der Westdeutsche Meister schied in der Endrunde ebenfalls im Viertelfinale mit einem 2:6 gegen den damaligen Rekordmeister 1. FC Nürnberg aus.

1930 bis 1933: Vom „Profi“-Skandal zur deutschen Vizemeisterschaft

Saison Platz Tore Punkte
1926/27 1 68:27 30-2
1927/28 1 47:16 24-8
1928/29 1 54:19 27-5
1929/30 1 83:23 32-4
1930/31 7 30:25 13-19
1931/32 1 71:14 32-4
1932/33 1 69:20 31-5

Zum ersten schwarzen Tag in der blau-weißen Historie wurde der 25. August 1930: der Verein wurde vorübergehend aus dem Westdeutschen Spielverband ausgeschlossen, 14 Spieler des FC Schalke 04 wurden zu Profis erklärt und vom Spielbetrieb exkludiert. Der Verein habe sich mit „überhöhten Spesenzahlungen“ an die Spieler eines „Verstoßes gegen das Amateurwesen“ schuldig gemacht. Bis zu zwanzig statt der erlaubten fünf Mark Handgeld sollen unter anderem Hans Tibulski, Fritz Szepan und Ernst Kuzorra kassiert haben. Tatsächlich gab es auch Jahrzehnte später noch Gerüchte über Kuzorras finanzielles Gebaren. Vor großen Spielen soll er erst einmal die Anzahl der Menschen auf den Rängen geschätzt und bei gutem Besuch das Hinauslaufen auf den Platz verzögert haben, bis die Verantwortlichen „'nen Hunderter für jeden Spieler“[15] in die Stiefel geschoben hatten.

So amüsant die Anekdote auch sein mag, so traurig war die Realität: Schalkes Schatzmeister Willy Nier nahm sich aus Scham über die Ereignisse das Leben, indem er sich im Rhein-Herne-Kanal ertränkte.

Bereits im Januar 1931 wurde der Verein wieder in den Verband aufgenommen, die gesperrten Spieler zum 1. Juni 1931 begnadigt. 70.000 Zuschauer sahen an diesem Tage in der Glückauf-Kampfbahn das Comeback ihrer Spieler gegen Fortuna Düsseldorf.[16] Auch für die Nationalmannschaft werden die Schalker bald wieder berücksichtigt; im September spielen Kuzorra, Szepan – zum einzigen Male gemeinsam – und Tibulski für den DFB in Hannover gegen Dänemark.

Szepan und Kuzorra sind in diesen Tagen die treibenden Kräfte der Schalker Mannschaft, verantwortlich für Taktik und Aufstellung, wenn auch offiziell Hans Sauermann als Trainer fungierte. 1932 erreichen die „Knappen“ so erneut die Endrunde der Deutschen Meisterschaft; erst im Halbfinale ist gegen Eintracht Frankfurt (1:2) Endstation.

Es mag strittig sein, ob der Verein auch ohne die Machtergreifung durch die NSDAP seine großen Erfolge in den 1930er und 1940er Jahren hätte feiern können; klar ist aber, dass er vor der Zeit des Nationalsozialismus auf einem Weg war, der stetig bergauf ging.[17] Auch 1933 erreichte Schalke als Westdeutscher Meister die Endrunde der Deutschen Meisterschaft; nach Siegen gegen den Berliner FC Viktoria 89 und FSV Frankfurt gewannen die Blau-Weißen diesmal auch das Halbfinale, im Leipziger Probstheidaer Stadion gegen 1860 München. Im Finale ging es in Köln am 11. Juni 1933 gegen Fortuna Düsseldorf, das in der Westdeutschen Meisterschaft noch hinter den Schalkern gelandet war. Doch vor 60.000 Zuschauern im Müngersdorfer Stadion war es die Fortuna, die das Spiel mit 3:0 für sich entschied. Die Niederlage kostete Trainer Kurt Otto, später Trainer der polnischen Fußballnationalmannschaft, seinen Posten.[18] Bis zur ersten Deutschen Meisterschaft sollte es noch ein Jahr dauern.

1933 bis 1945: Titelsammler unter dem Hakenkreuz

Saison Platz Tore Punkte
1933/34 1 76:17 33-3
1934/35 1 47:10 28-8
1935/36 1 94:11 35-1
1936/37 1 103:14 35-1
1937/38 1 81:10 34-2
1938/39 1 51:12 31-5
1939/40 1 98:18 32-4
1940/41 1 101:13 43-1
1941/42 1 93:10 32-4
1942/43 1 91:19 35-1
1943/44 1 61:10 33-3
**1944/45** 2 28:1 4-0
Grün unterlegt: Deutscher Meister
**Abbruch der Saison nach zwei Spielen

Die erfolgreichsten Jahre des FC Schalke 04 fielen in die Zeit des Nationalsozialismus. Zwischen 1934 und 1942 stand die Mannschaft jedes Jahr mindestens im Meisterschafts- oder Pokalfinale. Sechsmal gewann sie die Meisterschaft, einmal (1937) zusätzlich den Tschammerpokal. Nach dem Gewinn des ersten Meistertitels 1934 berichtete die polnische Presse, dass fast alle Spieler Polen seien, „Söhne eingewanderter Bergleute“.[19] Die Vereinsführung reagierte mit einem Offenen Brief, in dem festgestellt wurde, dass alle elf Spieler der Meisterelf sowie zwei Reservisten im Ruhrgebiet geboren worden seien. Aufgeführt waren auch die Geburtsorte von deren Eltern: Acht der Elternpaare stammten aus dem protestantischen Masuren, zwei waren Einheimische, je eines stammte aus Oberschlesien, aus der Posener Gegend und aus Ostfriesland. Bergleute waren demnach unter den Vorfahren der Schalker Spieler nicht.[20]

Die Erfolge der Mannschaft wurden von den Nationalsozialisten ideologisch ausgeschlachtet, die Spieler instrumentalisiert oder ließen sich bewusst einspannen. Die Meisterschaftsendspiele wurden ab 1937 im Olympiastadion Berlin ausgetragen und der Kampf- und Teamgeist der Spieler propagandistisch in den Vordergrund gestellt.

1933 wurden die Knappen der neuen Gauliga Westfalen zugeordnet, die sie in den kommenden Jahren dominieren sollten: in allen elf Spielzeiten bis 1944 war Schalke am Ende Westfalenmeister und erreichte die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Am 15. August 1933 wurde der ehemalige Nationalspieler Hans „Bumbes“ Schmidt neuer Trainer – einer der Garanten der künftigen Erfolge. In der Meisterschaftsendrunde 1934 unterlagen die Gelsenkirchener in den Gruppenspielen zwar sowohl dem VfL Benrath als auch dem Eimsbütteler TV, doch mit einem Punkt Vorsprung erreichten sie das Halbfinale. In Düsseldorf brachte ein Sieg über den SV Waldhof 07 die Blau-Weißen wie im Vorjahr ins Finale. Am 24. Juni 1934 trafen in Berlin die Mannen des ehemaligen Nürnberger Meisterspielers Schmidt auf den 1. FC Nürnberg. Dank zweier Tore von Szepan und Kuzorra kurz vor Schluss errangen die Schalker ihren ersten deutschen Meistertitel. Ein Jahr später wiederholten sie den Triumph mit einem 6:4-Sieg im Finale gegen den VfB Stuttgart. Im Dezember 1935 standen sie auch im Endspiel des erstmals ausgetragenen deutschen Pokalwettbewerbs. In Düsseldorf unterlagen sie dem großen Rivalen der 1930er Jahre, dem 1. FC Nürnberg, mit 0:2.

Nachdem 1936 ein Jahr ohne Titel blieb, schafften die Knappen 1937 das Double aus Meisterschaft und Pokal; 1939, 1940 und 1942 folgten weitere deutsche Meisterschaften. Obwohl in den ersten Kriegsjahren die Spieler noch vom Kriegsdienst für Spiele freigestellt wurden, konnte nach 1942 nicht mehr von einem normalen Spielbetrieb die Rede sein.

Die Schalker Elf machte mehrmals Reisen durch besetzte Länder zur „Truppenbetreuung“, gespielt wurde dabei gegen Soldatenmannschaften. 1941 kam sie erstmals auch nach Warschau und gewann leicht mit 8:1.[21] Im folgenden Jahr unterlag sie allerdings überraschend am selben Ort einer Auswahl der deutschen Garnison 1:2.[22]

1945 bis 1963: Oberliga mit deutscher Meisterschaft

Saison Platz Tore Punkte
1945/46 1 60:13 28-4
1946/47 1 92:17 34-2
1947/48 6 40:35 24-24
1948/49 12 33:43 18-30
1949/50 6 65:55 37-23
1950/51 1 69:36 42-18
1951/52 2 63:47 40-20
1952/53 6 67:49 33-27
1953/54 3 76:51 39-21
1954/55 5 51:49 30-30
1955/56 2 67:38 41-19
1956/57 4 76:49 36-24
1957/58 1 74:36 41-19
1958/59 11 57:52 27-33
1959/60 4 59:41 34-26
1960/61 3 59:40 35-25
1961/62 2 68:40 43-17
1962/63 6 62:43 35-25
Grün unterlegt: Deutscher Meister

Ab Juli 1946 war die von Bomben zerstörte Glückauf-Kampfbahn wieder bespielbar. Die Elf konnte jedoch nicht an ihre alten Erfolge anknüpfen. Schalke spielte zunächst in einer zweigeteilten Westfalenliga; 1947 unterlag die Mannschaft im Entscheidungsspiel um die Westfalenmeisterschaft den Reviernachbarn aus Dortmund mit 2:3.[23] Im selben Jahr wurde die Oberliga West gegründet, in der – neben den Schalkern – auch der Anfang der 1950er Jahre erfolgreichere STV Horst-Emscher Gelsenkirchen repräsentierte. In der ersten Saison erreichte S04 nur den sechsten Platz, Horst-Emscher kam auf den dritten Rang. Während die Stadtrivalen 1949 ihre Platzierung halten konnten, verhinderte lediglich eine Aufstockung der Liga den Abstieg der Schalker in die Zweitklassigkeit.[23] Wenig später beendeten Fritz Szepan, der mittlerweile auch als Trainer fungierte, und der inzwischen 45-jährige Ernst Kuzorra ihre Laufbahn mit einem Freundschaftsspiel gegen Atlético Mineiro aus Belo Horizonte.

1951 wurde Schalke erstmals Meister der Oberliga West und erreichte nach sieben Jahren wieder die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Nach einem schlechten Start mit Niederlagen gegen St. Pauli und in Kaiserslautern und einem Unentschieden in Fürth gewann die Mannschaft zwar alle Rückspiele, wurde jedoch nur Gruppenzweiter und musste dem späteren Meister aus der Pfalz den Vortritt lassen. Im folgenden Jahr erreichten die Knappen als Oberligazweiter erneut die Meisterschaftsendrunde. Während das Team im DFB-Pokal in den ersten Nachkriegswettbewerben schon früh ausgeschieden war, erreichte man im Pokalwettbewerb 1955 nach Anlaufschwierigkeiten mit zwei Wiederholungsspielen das Finale gegen den Karlsruher SC, unterlag jedoch trotz 2:1-Führung in den Schlussminuten noch mit 2:3.

1956 beendete Schalke die Saison als Zweiter hinter Borussia Dortmund. In der Endrunde gab es in der Gruppe 1 ein spannendes Rennen um die Finalteilnahme; am Ende standen die Schalker ebenso wie der Karlsruher SC und der 1. FC Kaiserslautern mit jeweils 7:5 Punkten gleichauf, so dass der Torquotient entscheiden musste – und der sprach bei 7:5 für den KSC, der somit das Finale gegen den BVB erreichte. Wäre statt des Torquotienten zu dieser Zeit bereits die Tordifferenz – Schalke hatte 16:12 Tore erreicht – ausschlaggebend gewesen, hätte es ein reines West-Endspiel gegeben.

1958 erreichten die Gelsenkirchener, seit 1954 von Edi Frühwirth trainiert, zum zweiten Mal als Meister der Oberliga die DM-Endrunde. In einer Gruppe mit Eintracht Braunschweig, Tennis Borussia Berlin und dem Karlsruher SC gewann Schalke alle drei Spiele und setzte sich souverän mit einem Torverhältnis von 16:1 durch. Im Endspiel traf man auf den Hamburger SV, der ebenfalls drei Gruppensiege vorzuweisen hatte. Am 18. Mai 1958 wurde „Berni“ Klodt, WM-Teilnehmer von 1954, zum Wegbereiter des klaren Sieges; mit zwei Toren brachte er seine Mannschaft vor der Halbzeit in Führung; „Manni“ Kreuz machte mit dem dritten Treffer kurz vor Spielende den Erfolg klar. Berni Klodt sagte später: „Wir hatten lange gebraucht, bis wir wieder eine Spitzenmannschaft besaßen. Gegen die Hamburger lief alles wie am Schnürchen. Unsere Mannschaft war mit 22,5 Jahren im Schnitt noch sehr jung. Aber sie war auch sehr hart, konnte richtig hinlangen. Das war sicherlich nicht mehr der Stil der alten Schalker Meisterelf, unsere Stärken lagen auf anderem Gebiet.“ Nicht mehr mit dem Schalker Kreisel, sondern mit Kampfkraft und Konzentration behaupteten sich die Blauen auch im folgenden Europapokal. In drei Spielen setzten sie sich in der Qualifikation gegen Kjøbenhavns Boldklub durch, im Achtelfinale schalteten sie den englischen Meister Wolverhampton Wanderers aus. Erst im Viertelfinale kam das Aus gegen Spaniens Vizemeister Atlético Madrid.

Unter den Anstrengungen litt der Ligabetrieb – Schalke wurde nur Elfter, konnte aber in den kommenden Spielzeiten wieder auf Spitzenpositionen vorstoßen; mit Platz zwei in der vorletzten Oberliga-Saison qualifizierte sich das Team nach einem Ausscheidungsspiel gegen den Nordzweiten Werder Bremen noch einmal für die Meisterschaftsendrunde. Als Oberligasechster 1963 ging der FC Schalke 04 in die erste Saison der neuen Bundesliga.

1963 bis 1981: Bundesliga mit Skandal und Abstieg

Saison Platz Tore Punkte
1963/64 8 51:53 29-31
1964/65 16 45:60 22-38
1965/66 14 33:55 27-41
1966/67 15 37:63 30-38
1967/68 15 42:48 30-38
1968/69 7 45:40 35-33
1969/70 9 43:54 34-34
1970/71 6 44:40 36-32
1971/72 2 76:35 52-16
1972/73 15 46:61 28-40
1973/74 7 72:68 37-31
1974/75 7 52:37 39-29
1975/76 6 76:55 37-31
1976/77 2 77:52 43-25
1977/78 9 47:52 34-34
1978/79 15 55:61 28-40
1979/80 8 40:51 33-35
1980/81 17 43:88 23-45

Als Gründungsmitglied der Bundesliga blieb Schalke bis 1981 erstklassig. Allerdings musste der Verein in den ersten Jahren nicht nur sportlich darum kämpfen. Schon zu Ende der ersten Bundesligarunde stand die Lizenz auf dem Spiel. Der DFB befürchtete, dass Schalke seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen könnte. Der Verein verkaufte daraufhin die Glückauf-Kampfbahn an die Stadt Gelsenkirchen; auf Drängen der Stadt trat der Vorstand zurück, Fritz Szepan wurde zum ersten Mal Vereinspräsident. Zuvor hatte bereits der erste Trainerwechsel der Knappen in der Liga stattgefunden: Georg Gawliczek musste gehen, Fritz Langner übernahm.

In der zweiten Bundesliga-Spielzeit 1964/65 stand das Team, in der Vorsaison noch Achter, am Ende auf dem letzten Platz. Nur weil die Liga auf 18 Mannschaften aufgestockt wurde und es nach dem Lizenzentzug für Hertha BSC keine weiteren Absteiger gab, blieb Schalke in der Eliteklasse. Die folgenden Spielzeiten kämpfte die Mannschaft mehr gegen den Abstieg denn um einen Mittelfeldplatz. Tiefpunkt war am 7. Januar 1967 die bislang höchste Niederlage der Schalker. Das 11:0 für Borussia Mönchengladbach blieb mehr als elf Jahre lang der Bundesliga-Rekordsieg, ehe ebenfalls den Gladbachern gegen Borussia Dortmund 1978 noch ein Tor mehr gelang.

Ende der Saison 1967/68 konnten die Schalker zumindest international durch gute Leistungen auf sich aufmerksam machen: bei der Coppa delle Alpi 1968 setzte sich das Team in einem internationalen Feld mit unter anderen Eintracht Frankfurt, Juventus Turin und BSC Young Boys durch und siegte im Finale gegen den FC Basel. In der Saison 1968/69 setzte sich der Aufwärtstrend fort. Schalke beendete nach einem Trainerwechsel von Günther Brocker zu Rudi Gutendorf die Saison als Bundesligasiebter und erreichte das Pokalfinale. Zwar verloren die Knappen gegen den FC Bayern München; da der jedoch sein erstes Double holte, vertrat Königsblau den DFB im Europapokal der Pokalsieger 1969/70. Hier scheiterte Schalke erst im Halbfinale an Manchester City; einem 1:0-Sieg dank eines Treffers von Stan Libuda folgte ein 1:5 in England. Zwei Schalker Spieler durften mit der Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft nach Mexiko reisen: neben Libuda das mittlerweile ebenfalls etablierte Defensivtalent Klaus Fichtel.

Im Jahr 1971 war der Verein in den Bundesliga-Skandal verwickelt. Gegen Bestechungsgelder hatte die Mannschaft das Spiel gegen Arminia Bielefeld absichtlich 0:1 verloren. Mehrere Spieler wurden gesperrt, nachdem das Team die Saison 1971/72 als Vizemeister und Pokalsieger beendete. 1973 zogen die Fußballer in das Parkstadion im Gelsenkirchener Stadtteil Erle um, das im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland errichtet wurde, aber auch für Leichtathletikveranstaltungen genutzt werden konnte. Das Parkstadion wurde im Laufe der Zeit ein beliebter Veranstaltungsort für Großkonzerte.

1977 wurde Schalke erneut Vizemeister hinter Borussia Mönchengladbach; in dieser Saison erzielte die Elf um Klaus Fischer am 9. Oktober 1976 mit einem 7:0 beim FC Bayern München ihren bislang höchsten Bundesligasieg. Noch vier Jahre spielte der Verein in der ersten Liga, ehe Schalke am Ende einer verkorksten Saison 1980/81 als Bundesligasiebzehnter nach 55 Jahren erstmals wieder in die Zweitklassigkeit absteigen musste.

1981 bis 1997: Krisen und Aufschwung zum UEFA-Pokal

Saison Platz Tore Punkte
1981/82 1 70:35 51-25
1982/83 16 48:68 22-46
1983/84 2 95:45 55-21
1984/85 8 63:62 34-34
1985/86 10 53:58 30-38
1986/87 13 50:58 32-36
1987/88 18 48:84 23-45
1988/89 12 58:51 36-40
1989/90 5 69:51 43-33
1990/91 1 64:29 57-19
1991/92 11 45:45 34-42
1992/93 10 42:43 34-34
1993/94 14 38:50 29-39
1994/95 11 48:54 31-37
1995/96 3 45:36 56
1996/97 12 35:40 43
Rot unterlegt: 2. Bundesliga
Rudi Assauer als Manager von Schalke 04 (2005)

In den 1980er Jahren stieg Schalke weitere zwei Male in die Zweite Liga ab und musste wegen finanzieller Probleme um seine Lizenz bangen. Geistlicher Beistand wurde den Schalkern insbesondere seit dem 2. Mai 1987 zuteil, als Papst Johannes Paul II. eine Messe im Parkstadion mit 100.000 Teilnehmern feierte und kurz darauf eine Einladung zum Ehrenmitglied der „Knappen“ annahm. 1988 brachte den erneuten Abstieg in die zweite Liga, in der folgenden Saison drohte dem finanziell klammen Verein gar der freie Fall in die Drittklassigkeit. Rettung brachte der millionenschwere Klinikbesitzer Günter Eichberg, der erhebliche Finanzmittel zur Verfügung stellte und neue Sponsoren gewinnen konnte. 1991 gelang der Mannschaft schließlich der Wiederaufstieg in die Bundesliga. Eichbergs glamouröser Führungsstil und seine ehrgeizigen Pläne (u. a. der Bau eines neuen modernen Stadions) brachten ihm in der Presse den Titel „Sonnenkönig auf Schalke“ ein. Dennoch plante er auch sachlich-vorausschauend und verpflichtete Bodo Menze als Nachwuchsmanager, der die Jugendarbeit im Verein nachhaltig prägen und professionalisieren sollte.[24] Finanzielle Schwierigkeiten seines Klinikimperiums führten 1993 zum Rücktritt Eichbergs, der den Verein in eine schwere Krise stürzte. Zu seinen letzten Amtshandlungen gehörten die Verpflichtungen Rudi Assauers als Manager und Jörg Bergers als Trainer zur Rettung der abstiegsbedrohten Bundesligamannschaft. Finanziell hinterließ Eichberg einen Schuldenberg, zu dem teure Fehleinkäufe und ein undurchsichtiges Vertragswerk beitrugen.

Mit dem Fleischfabrikanten Bernd Tönnies gelang es dem Vorstand, einen neuen Investor auf den Präsidentenstuhl zu heben und den Verein finanziell zu retten. Der plötzliche Tod Tönnies' brachte 1994 noch einmal erhebliche Unruhe in den Verein, als es dem Vorstand nicht gelang, auf der Hauptversammlung seinen farblosen Präsidentschaftskandidaten gegen den ehemaligen Schalker Nationalspieler Helmut Kremers durchzusetzen, der mit einer emotionalen Rede die Vereinsmitglieder zu beeindrucken wusste. Kremers trat auf Druck von Sponsoren und Banken bald darauf wieder zurück, und der Verein beschloss wegweisende Satzungsänderungen, die eine Professionalisierung des Managements zum Ziel hatten und den Einfluss der oft emotional geprägten Hauptversammlungen beenden sollte. Starker Mann auf Schalke wurde nun Manager Assauer. Auch sportlich stellten sich unter Trainer Berger langsam wieder Erfolge ein. 1996 erreichte die Mannschaft den dritten Platz in der Bundesliga und damit erstmals seit 1977 wieder eine Teilnahme am UEFA-Pokal-Wettbewerb. Hier konnten die Gelsenkirchener in der ersten Runde den niederländischen Teilnehmer Roda JC aus Kerkrade ausschalten, dessen Trainer Huub Stevens nur zwei Wochen später Berger ablöste. Mit Stevens gelang ein Siegeszug im UEFA-Pokal. Über Trabzonspor, Club Brugge, Valencia CF und den von Jupp Heynckes trainierten CD Teneriffa erreichte das – im Laufe des Wettbewerbs von Fans und Presse zu Eurofightern ernannte – Team um Jens Lehmann, Olaf Thon, Andreas Müller, Mike Büskens, Jiří Němec, Ingo Anderbrügge, Martin Max oder Youri Mulder überraschend die Finalspiele gegen Inter Mailand. Nach einem 1:0-Sieg in Gelsenkirchen entschied im Giuseppe-Meazza-Stadion das Elfmeterschießen – mit dem letzten Treffer vom Strafstoßpunkt durch Marc Wilmots war Schalkes bis dato größter Triumph der Vereinsgeschichte am 21. Mai 1997 perfekt.

1997 bis 2006: „Meister der Herzen“, Pokalsiege und das Ende der Ära Assauer

Saison Platz Tore Punkte
1997/98 5 38:32 52
1998/99 10 41:54 41
1999/00 13 42:44 39
2000/01 2 65:35 62
2001/02 5 52:36 61
2002/03 7 46:40 49
2003/04 7 49:42 50
2004/05 2 56:46 63
2005/06 4 47:31 61

Der Geschäftsbetrieb wurde professionalisiert. Seit 1994 wird der Vorstand nicht mehr direkt von den Vereinsmitgliedern gewählt, sondern vom gewählten Aufsichtsrat bestellt. 2000 wurde die „FC Schalke 04 AG“ und mehrere Tochtergesellschaften unter anderem für den Stadionbetrieb gegründet. 2001 wurde Schalke Vizemeister; am letzten Spieltag fühlten sich die Schalker bereits für vier Minuten zum achten Mal als deutscher Meister, doch ein Freistoßtor von Patrik Andersson, mit dem der FC Bayern München in der Nachspielzeit beim Spiel in Hamburg noch ein Unentschieden erreichte, ließ die Träume platzen. Schalke wurde von den Medien zum „Meister der Herzen“ gekürt und zog erstmals in die Champions League ein. Wenig Trost brachte es, dass in Berlin eine Woche später gegen Union Berlin der dritte Pokalsieg gelang. In der folgenden Saison verteidigten die Blauen den Pokal im Endspiel gegen Bayer 04 Leverkusen.

Im August 2001 zogen die Knappen abermals um, diesmal in die Arena AufSchalke, die seit 2005 Veltins-Arena heißt. Infolge der großen Investitionen in „Steine und Beine“ verschuldete sich der Verein. Im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Stadions und der Verstärkung des Kaders wurde unter anderem im Herbst 2002 eine Anleihe in Höhe von 85 Millionen Euro aufgenommen, die kurzfristige Kredite ersetzt. Nach Auskunft des damaligen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Josef Schnusenberg belasteten den Verein im Herbst 2006 Verbindlichkeiten in Höhe von 195 Millionen Euro; in verschiedenen Presseorganen wurde eine Summe von 225 Millionen Euro genannt.

Mit den finanziellen Risiken gingen allerdings auch sportliche Erfolge einher. In der Spielzeit 2004/05 hatte die Mannschaft es erneut in der Hand, deutscher Meister zu werden, erreichte aber letztlich nur den zweiten Platz. Die Mannschaft nahm in der Folgesaison in der Champions League teil, in der sie in einer Gruppe mit dem PSV Eindhoven, Fenerbahçe Istanbul und dem Vorjahresfinalisten AC Mailand spielte. In der Gruppe holte S04 den dritten Platz und spielte im UEFA-Cup weiter. Im Sechzehntelfinale traf die Mannschaft auf Espanyol Barcelona. Im Hinspiel vor eigenem Publikum besiegte Schalke 04 die Katalanen mit 2:1. Das Rückspiel in Barcelona wurde mit 3:0 gewonnen. Im Achtelfinale traf S04 auf die US Palermo. Nach einer 0:1-Hinspielniederlage in Palermo gab es vor eigenem Publikum einen 3:0-Sieg. Im Viertelfinale wurde Lewski Sofia bezwungen, ehe Schalke 04 im Halbfinale knapp gegen den FC Sevilla ausschied; während es vor eigenem Publikum ein torloses Unentschieden gab, verlor man das Rückspiel in Sevilla mit 0:1 nach Verlängerung, wobei ein Unentschieden ab 1:1 für den Einzug in das Finale ausgereicht hätte. Am letzten Spieltag wurden unter anderem Ebbe Sand, Tomasz Wałdoch und Marco van Hoogdalem verabschiedet. Die Saison wurde nach einem 3:2-Sieg, zu dem auch Sand und Waldoch trafen, auf dem vierten Tabellenplatz beendet. Am 17. Mai 2006 trat der langjährige Manager Rudi Assauer von allen Positionen im Verein zurück. Zuvor war er verdächtigt worden, geheime finanzielle Informationen an das Nachrichtenmagazin „Focus“ weitergegeben zu haben. Der Focus hatte berichtet, dass Schalke damals Privatkredite aufgenommen habe, um eine Insolvenz abzuwenden. Assauers Nachfolger wurde Andreas Müller, der von nun an für den sportlichen Bereich verantwortlich war.

Seit 2006: Finanzielle Probleme, Vizemeisterschaften und Champions League

Saison Platz Tore Punkte
2006/07 2 53:32 68
2007/08 3 55:32 64
2008/09 8 47:35 50
2009/10 2 53:31 65
2010/11 14 38:44 40
2011/12 3 74:44 64
2012/13 4 58:50 55
2013/14 3 63:43 64
Manuel Neuer (2010) beim FC Schalke 04

Im UEFA-Cup wurde Schalke als Turnier-Favorit gehandelt.[25] In der 1. Runde trafen sie auf die AS Nancy. Das Hinspiel auf Schalke wurde durch ein Tor von Søren Larsen knapp mit 1:0 gewonnen, während das Rückspiel gegen den Außenseiter aus Lothringen mit 1:3 verloren wurde und man somit frühzeitig aus dem Turnier ausschied. In der Bundesliga spielten die Gelsenkirchener bis zum Ende um die Meisterschaft mit. Jedoch verlor man die Tabellenführung nach einer Niederlage gegen Borussia Dortmund am 33. Spieltag an den VfB Stuttgart und musste sich daher mit der Vize-Meisterschaft begnügen. In Dresden wurde am 10. Oktober 2006 ein Sponsorenvertrag mit dem russischen Energiekonzern Gazprom unterzeichnet. Seit dem 1. Januar 2007 befindet sich das Logo der Firma auf den Trikots des Profi-Kaders.

In der Champions League 2007/08 überstand Schalke erstmals die Gruppenphase und scheiterte erst im Viertelfinale am FC Barcelona. In der Bundesliga erreichte man in der Saison 2007/08 den dritten Platz. Seit Januar 2008 ist der FC Schalke 04 außerdem eines von vier deutschen Mitgliedern der neugegründeten ECA, der Interessenvertretung europäischer Fußballclubs.[26] Im Geschäftsjahr 2007 verbuchte der FC Schalke 04 einen Rekordumsatz von 156 Millionen Euro, wobei der Gewinn 12,7 Millionen Euro betrug.[27] Außerdem wurde eine königsblaue Hall of Fame, „Ehrenkabine“ genannt, eingerichtet.[27] Die Saison 2008/09 verlief insgesamt enttäuschend. In der Bundesliga reichte es in der Endabrechnung nur zu Platz 8. Im DFB-Pokal war man im Viertelfinale durch eine 0:1-Niederlage beim Zweitligisten Mainz 05 ausgeschieden und im UEFA-Pokal überstand man, nachdem man in der Qualifikation für die Champions League an Atlético Madrid gescheitert war, die Gruppenphase nicht. Schalke war daher in der Spielzeit 2009/10 erstmals seit acht Jahren in keinem internationalen Wettbewerb vertreten. Am 9. März 2009 wurde Andreas Müller als Manager beurlaubt. Auch Trainer Fred Rutten wurde kurz darauf von seinen Aufgaben entbunden.

Felix Magath als Trainer des FC Schalke 04

Am 6. Mai 2009 wurde bekannt, dass Felix Magath beide Aufgaben – Trainer und Manager in Personalunion – ab 1. Juli 2009 übernehmen wird.[28] Mitte Oktober 2009 geriet der FC Schalke 04 erneut in eine finanzielle Krise, da die Verbindlichkeiten zu diesem Zeitpunkt ca. 250 Mio. Euro betragen haben. Der Verein verbuchte im Wirtschaftsjahr 2009 einen Verlust von 16,8 Millionen Euro und musste einen Rückgang des Jahresumsatzes um fast 15 % auf 119 Millionen Euro hinnehmen. Hauptgrund dieses Rückgangs war das Verpassen eines internationalen Wettbewerbs für die Saison 2009/10 sowie das frühe Ausscheiden im UEFA-Pokal in der Vorsaison. Sportlich verlief die Saison 2009/10 ungleich erfolgreicher als wirtschaftlich. Nachdem die Hinrunde der Bundesliga auf Platz 2 abgeschlossen worden war, konnte diese Platzierung auch im weiteren Saisonverlauf gehalten werden. Die insgesamt neunte Vizemeisterschaft bedeutete die vierte Qualifikation für die Champions League in der Vereinsgeschichte. Darüber hinaus wurde mit Siegen über TSV Germania Windeck, VfL Bochum, TSV 1860 München und dem VfL Osnabrück das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht. Dort unterlagen die Schalker dem FC Bayern München mit 0:1 n.V.

Da der FC Bayern München 2010 sowohl Meister als auch Pokalsieger wurde, erhielt der FC Schalke 04 das Startrecht im wieder eingeführten Supercup, verlor das zwei Wochen vor Beginn der Bundesliga-Saison 2010/11 ausgetragene Spiel jedoch mit 0:2. Im Sommer 2010 verließ mit Kevin Kurányi der drittbeste Torschütze der Vereinsgeschichte die Mannschaft Richtung Dynamo Moskau. Prominente Zugänge waren Raúl von Real Madrid und Klaas-Jan Huntelaar vom AC Mailand. Am 16. März 2011 trennte sich der FC Schalke 04 trotz des Erreichens des DFB-Pokalfinales und des Viertelfinales der Champions League mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer, Manager und Vorstandsmitglied Felix Magath.[29] Horst Heldt übernahm Magaths Posten als Manager und Ralf Rangnick wurde am 21. März 2011 erneut Cheftrainer des FC Schalke 04, nachdem er diese Tätigkeit schon von September 2004 bis Dezember 2005 ausgeführt hatte.[30] Nach zwei Siegen gegen Inter Mailand erreichte Schalke zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Halbfinale der Champions League. Dort schied man allerdings mit zwei Niederlagen gegen Manchester United aus. Die Bundesliga-Saison wurde auf Platz 14, der schlechtesten Platzierung seit 1994, beendet. Im abschließenden Pokalfinale wurde mit einem 5:0-Sieg gegen den MSV Duisburg der eigene Rekord für den höchsten Finalsieg im DFB-Pokal (1972 gegen den 1. FC Kaiserslautern) eingestellt und der fünfte Gewinn des Pokals für den FC Schalke 04 perfekt gemacht.

Am 22. September 2011 gab der Verein bekannt, dass Ralf Rangnick das Traineramt mit sofortiger Wirkung niedergelegt habe. Als Grund wurde ein Erschöpfungssyndrom angegeben.[31] Als neuer Trainer wurde Huub Stevens verpflichtet, der einen Vertrag bis 2013 erhielt.[32] In der Europa League erreichte man das Viertelfinale, in dem man gegen Athletic Bilbao ausschied[33]. Die Bundesliga-Spielzeit beendete man am 5. Mai 2012 auf dem dritten Tabellenplatz.

In der Champions League-Gruppenphase 2012/13 spielte der FC Schalke 04 gegen Olympiakos Piräus, gegen den HSC Montpellier und gegen den FC Arsenal. Dort setzte sich die Mannschaft als Gruppensieger durch und qualifizierte sich für das Achtelfinale. Am 16. Dezember 2012 wurde der bisherige Trainer Huub Stevens aufgrund einer sportlichen Talfahrt von nur fünf Punkten aus acht Spielen beurlaubt. Neuer Trainer wurde der bisherige U17-Trainer Jens Keller.[34] Mit ihm schied der FC Schalke 04 im DFB-Pokal und in der Champions League jeweils im Achtelfinale aus. Am Ende der Bundesligasaison belegten die Schalker Platz vier, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt.

Nachdem der ursprüngliche Gegner in der Qualifikationsrunde Metalist Charkiw aufgrund einer Verwicklung in einen Manipulationsskandal von der UEFA aus allen europäischen Wettbewerben ausgeschlossen worden war,[35] trat der FC Schalke 04 am 21. August 2013 zu Hause gegen den von Huub Stevens trainierten griechischen Vizemeister PAOK Saloniki an und trennte sich mit einem 1:1-Unentschieden. Das Spiel sowie das Ergebnis wurde dabei durch einen umstrittenen Polizeieinsatz im Schalker Fanblock mit knapp 80 Verletzten überschattet.[36] Das Rückspiel entschied Schalke mit 3:2 für sich. In der dadurch erreichten Gruppenphase hießen die Gegner Steaua Bukarest, FC Basel und FC Chelsea. Schalke schloss die Gruppenphase auf dem zweiten Platz ab und traf im Achtelfinale auf Real Madrid. Den Madrilenen musste man sich jedoch mit 1:6 und 1:3 geschlagen geben.

Nach einer enttäuschenden Hinrunde die mit Platz sieben in der Tabelle endete und dem Ausscheiden aus dem DFB-Pokal im Achtelfinale, spielte der Verein die erfolgreichste Rückrunde der Vereinsgeschichte. Die Saison war geprägt durch viele Verletzungen von Leistungsträgern (u.a. fiel Klaas-Jan Huntelaar nahezu die komplette Hinrunde aus) sowie anhaltende Diskussionen um Cheftrainer Jens Keller. Teilweise fehlten bis zu zehn potentielle Stammspieler. Diese wurden durch junge Spieler vertreten, die sich so in den Vordergrund spielten. Zu den Entdeckungen der Saison gehörten Max Meyer, Leon Goretzka und Kaan Ayhan. Die junge Schalker Mannschaft gewann 11 von 17 Spielen, in denen sie 36 Punkte holte. Am Ende erreichte man den dritten Tabellenplatz und somit zum dritten Mal in Folge die Qualifikation zur Champions League, was dem Verein vorher noch nie gelungen war.

Nach einem Fehlstart in die Saison 2014/15 mit lediglich zwei Siegen aus sieben Bundesligaspielen und dem Ausscheiden in der ersten Runde des DFB-Pokals im Spiel gegen Dynamo Dresden beurlaubte der Verein Trainer Jens Keller am 7. Oktober 2014. Als neuer Cheftrainer wurde Roberto Di Matteo verpflichtet.[37] Ebenfalls freigestellt wurden Co-Trainer Peter Hermann und Torwarttrainer Holger Gehrke. Die vakanten Positionen im Trainerstab wurden mit Attilio Lombardo als neuem Co-Trainer und Massimo Battara als Torwarttrainer besetzt.[38] Außerdem ließ man das Beschäftigungsverhältnis mit Mannschaftsarzt Thorsten Rarreck bis auf Weiteres ruhen.[39]

Stadien des FC Schalke 04

Der FC Schalke 04 trug bislang die Heimspiele in drei Spielstätten aus.

Veltins-Arena

Innenansicht der Arena
Hauptartikel: Veltins-Arena

Die Veltins-Arena (bis 2005 Arena AufSchalke) in Gelsenkirchen ist das Stadion des FC Schalke 04. Sie wurde im August 2001 nach knapp dreijähriger Bauzeit fertiggestellt und zählt zu den modernsten Stadien Europas. Bei Fußballspielen auf nationaler Ebene fasst die Arena 61.973 Zuschauer, bei internationalen Spielen aufgrund des Stehplatzverbots 54.442 Zuschauer. Das Multifunktionsstadion dient u.a. auch als Veranstaltungsort für Konzerte, Opernaufführungen und einen regelmäßig stattfindenden Biathlonwettbewerb. Dabei kann die Zuschauerkapazität je nach Art der Veranstaltung durch Sitz- und Stehplätze im Innenraum auf maximal 78.996 Plätze erweitert werden. Gemäß UEFA-Stadioninfrastruktur-Reglement ist die Veltins-Arena ein Stadion der höchsten Kategorie 4, daher dürfen in der Veltins-Arena Endspiele der UEFA Champions League und der UEFA Europa League ausgerichtet werden.

  • Wichtige Fakten zur Veltins-Arena in Kürze:
    • Einweihung am 13. und 14. August 2001
    • Fassungsvermögen: 61.973 Zuschauer, bei internationalen Spielen: 54.442 Zuschauer
    • eines der modernsten Stadien der Welt

Parkstadion

Parkstadion mit der neuen Arena im Hintergrund
Hauptartikel: Parkstadion

Das Parkstadion in Gelsenkirchen war ein Fußball- und Leichtathletikstadion, in dem der FC Schalke 04 zwischen 1973 und 2001 seine Heimspiele austrug. Das Stadion fasste zunächst 70.600 Zuschauer, nach dem Umbau 1998 62.004 Zuschauer. Seit dem Umzug des FC Schalke 04 in die Veltins-Arena war das Parkstadion weitestgehend ungenutzt und in Teilen auch bereits abgerissen. Auf dem Gelände der ehemaligen Südkurve entstanden ein Rehazentrum und ein Hotel. Nach dem Teilabriss standen noch ca. 23.000 Plätze zur Verfügung. 2008 folgte die zweite Abrissphase. An Stelle des Parkstadions sollen u.a. Trainingsplätze und ein kleines Stadion für ca. 10.000 Besucher gebaut werden.

  • Wichtige Fakten zum Parkstadion in Kürze:
    • Einweihung am 4. August 1973 gegen Feyenoord Rotterdam
    • Fassungsvermögen: 70.600 Zuschauer, nach dem Umbau 1998 62.004 Zuschauer
    • Geburtsstätte der „Eurofighter“ und der „Meister der Herzen“
    • Anfang 2004 wurde mit dem Teilabriss des Stadions begonnen.

Glückauf-Kampfbahn

Glückauf-Kampfbahn 2005
Hauptartikel: Glückauf-Kampfbahn

Die Glückauf-Kampfbahn (offiziell Kampfbahn Glückauf) wurde auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Consolidation errichtet und am 25. August 1928 mit einem Freundschaftsspiel des FC Schalke 04 gegen den SV Köln-Sülz eröffnet. Bis zum Bau des Parkstadions 1973 diente die Kampfbahn als Heimspielstätte der Gelsenkirchener.

  • Wichtige Fakten zur Glückauf-Kampfbahn in Kürze:
    • Fassungsvermögen: 34.000 Zuschauer
    • Einweihung am 29. August 1928
    • Geburtsstätte des Schalker Kreisels
    • Zuschauerrekord: 70.000 im Jahr 1931
    • letztes Bundesligaspiel am 6. Juni 1973 gegen den Hamburger SV mit einem 2:0-Sieg für Schalke
    • Die Glückauf-Kampfbahn war bis 2005 die Spielstätte der Schalker Jugendmannschaften und der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 in der Oberliga Westfalen.

Geschichte des Vereinslogos

Erfolge

Mehr Informationen zu den Erfolgen: FC Schalke 04/Namen und Zahlen#Erfolge

International

Meisterschaftserfolge

Pokalerfolge

Mit insgesamt fünf DFB-Pokalsiegen ist der FC Schalke 04 der dritterfolgreichste Verein in diesem Wettbewerb. Bei der Anzahl der Finalteilnahmen (insgesamt 12) liegt nur der FC Bayern München vor dem FC Schalke 04.

Erste Mannschaft

Für mehr Informationen zu den handelnden Personen des FC Schalke 04: FC Schalke 04/Namen und Zahlen#Personen

Bundesligakader 2014/15

Nr. Nat. Name Geburtstag Im Verein seit Vertrag bis
Tor
1 DeutscherDeutscher Ralf Fährmann 27. September 1988 2011 2019
28 DeutscherDeutscher Christian Wetklo 11. Januar 1980 2014 2015
34 DeutscherDeutscher Fabian Giefer 17. Mai 1990 2014 2018
40 DeutscherDeutscher Timon Wellenreuther 3. Dezember 1995 2013 2017
Abwehr
2 DeutscherDeutscher Marvin Friedrich 13. Dezember 1995 2011 2017
3 DeutscherDeutscher Jan Kirchhoff 1. Oktober 1990 2014 2015
4 DeutscherDeutscher Benedikt Höwedes (C)Kapitän der Mannschaft 29. Februar 1988 2001 2017
5 BrasilianerBrasilianer Felipe Santana 17. März 1986 2013 2016
6 BosnierBosnier DeutscherDeutscher Sead Kolašinac 20. Juni 1993 2011 2017
15 DeutschlandDeutschland Dennis Aogo 14. Januar 1987 2013 2017
22 JapanerJapaner Atsuto Uchida 27. März 1988 2010 2018
23 ÖsterreicherÖsterreicher Christian Fuchs 7. April 1986 2011 2015
24 TürkeTürke DeutscherDeutscher Kaan Ayhan 10. November 1994 1999 2015
32 KamerunerKameruner DeutscherDeutscher Joel Matip 8. August 1991 2000 2016
37 DeutscherDeutscher Pascal Itter 3. April 1995 2013 2017
Mittelfeld
7 DeutscherDeutscher Max Meyer 18. September 1995 2009 2017
8 DeutscherDeutscher Leon Goretzka 6. Februar 1995 2013 2018
9 GhanaerGhanaer DeutscherDeutscher Kevin-Prince Boateng 6. März 1987 2013 2017
10 DeutscherDeutscher Julian Draxler 20. September 1993 2001 2018
11 DeutscherDeutscher Christian Clemens 4. August 1991 2013 2017
12 DeutscherDeutscher Marco Höger 16. September 1989 2011 2016
17 PeruanerPeruaner Jefferson Farfán 26. Oktober 1984 2008 2016
18 DeutscherDeutscher Sidney Sam 31. Januar 1988 2014 2018
19 DeutscherDeutscher Leroy Sané 11. Januar 1996 2011 2017
20 NigerianerNigerianer Chinedu Obasi 1. Juni 1986 2012 2015
27 SchweizerSchweizer ItalienerItaliener Tranquillo Barnetta 22. Mai 1985 2012 2015
33 DeutscherDeutscher Roman Neustädter 18. Februar 1988 2012 2016
35 DeutscherDeutscher Marcel Sobottka 25. April 1994 2012 2017
Angriff
13 KamerunerKameruner DeutscherDeutscher Eric Maxim Choupo-Moting 23. März 1989 2014 2017
25 NiederländerNiederländer Klaas-Jan Huntelaar 12. August 1983 2010 2015
29 DeutscherDeutscher Donis Avdijaj 25. August 1996 2011 2019

Transfers zur Saison 2014/15

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
DeutschlandDeutschland Dennis Aogo Hamburger SV Sommer 2014
DeutschlandDeutschland Christian Wetklo Vertragslos
DeutschlandDeutschland Donis Avdijaj eigene Jugend
SchweizSchweiz ItalienItalien Tranquillo Barnetta Eintracht Frankfurt1
KamerunKamerun DeutschlandDeutschland Eric Maxim Choupo-Moting 1. FSV Mainz 05
DeutschlandDeutschland Marvin Friedrich eigene Jugend
DeutschlandDeutschland Fabian Giefer Fortuna Düsseldorf
DeutschlandDeutschland Pascal Itter eigene Jugend
DeutschlandDeutschland Sidney Sam Bayer 04 Leverkusen
DeutschlandDeutschland Leroy Sané eigene Jugend
DeutschlandDeutschland Marcel Sobottka eigene Jugend
DeutschlandDeutschland Timon Wellenreuther eigene Jugend
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
GhanaGhana Anthony Annan HJK Helsinki Sommer 2014
DeutschlandDeutschland Timo Hildebrand Eintracht Frankfurt
DeutschlandDeutschland Philipp Hofmann 1. FC Kaiserslautern
DeutschlandDeutschland Tim Hoogland FC Fulham
GriechenlandGriechenland Kyriakos Papadopoulos Bayer 04 Leverkusen2
UngarnUngarn Ádám Szalai TSG 1899 Hoffenheim
DeutschlandDeutschland Lars Unnerstall Fortuna Düsseldorf
1 war ausgeliehen
2 ausgeliehen

Aktueller Trainer- und Betreuerstab

Name Funktion
Trainerstab
Roberto Di Matteo Chef-Trainer
Attilio Lombardo Co-Trainer
Sven Hübscher Co-Trainer
Massimo Battara Torwart-Trainer
Ruwen Faller Athletik-Trainer
Henrik Kuchno Athletik-Trainer
Medizinische Abteilung
Andreas Falarzik Mannschaftsarzt
Thomas Kühn Leiter Physiotherapie
Tim Hielscher Physiotherapeut
Holger Remmers Physiotherapeut
Stuart Rickards Physiotherapeut
Theresa Holst Sportpsychologin

Amateurmannschaft

FC Schalke 04 II
Stadion Mondpalast-Arena, Jahnstadion
Plätze 13.500
Trainer Jürgen Luginger
Liga Regionalliga West
2013/14 6. Platz
Heim
Auswärts

Die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 spielt in der Regionalliga West. Am 17. August 2009 sorgte das Team für einen Zuschauerrekord in der vierthöchsten deutschen Spielklasse: 16.495 Besucher verfolgten in der Veltins-Arena das Derby des zweiten Spieltags gegen Rot-Weiss Essen.[40]

Regionalligakader 2014/15

(Stand: 28. August 2014)

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
Bernd Schipmann DeutschlandDeutschland
Louis Hülsmann DeutschlandDeutschland
Adis Omerbasic Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
Alexander Fagasinski DeutschlandDeutschland
Axel BorgmannCL DeutschlandDeutschland
Julian Wolff DeutschlandDeutschland
Nico Neidhart DeutschlandDeutschland
Sebastian Starke Hedlund SchwedenSchweden
Daniel Geissler OsterreichÖsterreich
Dario Schumacher DeutschlandDeutschland
Dren Hodja KosovoKosovo
Florian Pick DeutschlandDeutschland
Jan-Steffen Meier DeutschlandDeutschland
Kim Sané DeutschlandDeutschland
Marcel SobottkaCL DeutschlandDeutschland
Maurice Müller DeutschlandDeutschland
Miles Müller DeutschlandDeutschland
Moritz Fritz DeutschlandDeutschland
Pascale Talarski DeutschlandDeutschland
René Klingenburg DeutschlandDeutschland
Serkan Göcer DeutschlandDeutschland
Yuki Nakagawa JapanJapan
Gerald Asamoah DeutschlandDeutschland
Jonas Malsam DeutschlandDeutschland
Jonas Nietfeld DeutschlandDeutschland
Joy-Lance Mickels DeutschlandDeutschland
CL Im Kader für die UEFA Champions League

Erfolge

Jugendmannschaften

Sowohl die A-Jugend als auch die B-Jugend spielen in der jeweiligen höchsten Spielklasse für diese Altersstufen, der U-17- bzw. U-19-Bundesliga. Die C-Jugend spielt in der Regionalliga West.

Erfolge A-Jugend

  • Deutscher Meister: 1976, 2006, 2012[41]
  • DFB-Junioren-Vereinspokalsieger: 2005
  • DFB-Junioren-Kicker-Pokalsieger: 2002

Erfolge B-Jugend

  • Deutscher Meister: 1978, 2002

Die Schalker Jahrhundertelf

Großplastiken von Jacques Tilly mit einigen der bedeutendsten Spielern des FC Schalke 04

Mehr als 10.000 Anhänger des FC Schalke 04 wählten Anfang des Jahres 2000 „ihre“ Mannschaft des Jahrhunderts:[42]

  • Torhüter
    • Norbert Nigbur: Weltmeister 1974 – allerdings ohne Einsatz im Turnier, da als Torhüter Sepp Maier gesetzt war; galt als „Elfmetertöter“[43], hielt im Pokalhalbfinale 1972 im Elfmeterschießen drei von elf Schüssen und verwandelte selbst.
  • Abwehr
    • Klaus Fichtel: Der älteste Feldspieler, der je in der Bundesliga auflief. 552 Bundesligaspiele zwischen 1965 und 1988, davon 477 für Schalke – Vereinsrekord. Mit seinem Namen wortspielend und weil er in der Abwehr stand wie ein Baum, wurde er „Tanne“ gerufen.[44]
    • Rolf Rüssmann: Beständiger Abwehrrecke, von 1969 bis 1980 bei Schalke. Mit 134 Bundesligaspielen in Folge königsblauer Rekordhalter ohne Verletzung, Formkrise oder Sperre. Später kurzzeitig Manager des Vereins.
    • Olaf Thon: Gerade 18 Jahre alt geworden, erzielte er drei Tore im Pokalhalbfinale beim 6:6 gegen Bayern, eroberte einen Stammplatz im Mittelfeld und feierte noch im selben Jahr das Debüt im DFB-Dress. Kam nach einem Zwischenspiel in München als Verteidiger zurück und gehörte noch 2002 zum Kader des Pokalsiegers.
  • Mittelfeld
    • Marc Wilmots: Ein kämpferischer Spieler aus der „Eurofighter“ genannten Mannschaft, der er 1996/97 mit vielen entscheidenden Toren den Weg zum UEFA-Cup-Triumph ebnete. Fans tauften ihn „Willi, das Kampfschwein“.[45] Übernahm 2003 für wenige Wochen auch das Traineramt.
    • Fritz Szepan: Sechs Meisterschaften, Pokalsieg, zwei WM-Teilnahmen, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. Aktiv über zwei Jahrzehnte und mitverantwortlich für den Aufstieg in den 1920ern und die Erfolge der 1930er Jahre. Nicht unumstritten, da er beim Erwerb seines Textilgeschäfts in Gelsenkirchen von der „Arisierung“ profitierte. Dennoch in den 1960ern zwei Jahre Vereinspräsident.
    • Ernst Kuzorra: Um ihn und seinen Schwager Fritz Szepan drehte sich der „Schalker Kreisel“. Personifiziert als Spieler, Trainer, Obmann (Manager) und Talentsichter in einer Person die Meistermannschaft der 1930er und 1940er Jahre, deren Spielführer er war. Ehrenbürger der Stadt; der Weg, an dem die Geschäftsstelle des Vereins liegt, ist nach ihm benannt.
    • Ingo Anderbrügge: Der ehemalige Borusse krönte seine zwölf Jahre bei Schalke mit dem Gewinn des UEFA-Cups, erhielt jedoch nie eine Berufung in die DFB-Auswahl. Sechstbester Bundesliga-Torschütze der Schalker.[46] Spezialität des Linksfußes: Freistöße und Elfmeter.
  • Sturm
    • Reinhard „Stan“ Libuda: Libuda erhielt seinen Spitznamen in Anlehnung an Stanley Matthews, dessen bekanntesten Fußballtrick auch Libuda beherrschte. Als einer der „technisch versiertesten und populärsten Rechtsaußen seiner Zeit“[47] war er mit der deutschen Nationalelf WM-Dritter 1970. Seine Karriere in Deutschland endete mit seiner Verwicklung in den Bundesliga-Skandal.
    • Klaus Fischer: Berühmt machten ihn seine akrobatischen wie erfolgreichen Fallrückzieher. 1977 erzielte er im Länderspiel gegen die Schweiz einen Treffer per Fallrückzieher, der später zum deutschen Tor des Jahrhunderts gewählt wurde. 182 Bundesligatreffer für Schalke sind noch immer Bestmarke im Verein.[46]
    • Rüdiger Abramczik: Der Rechtsaußen, von Fans und in der Presse als „Flankengott“[48] bezeichnet, flankte erst an Klaus Fischer und wurde später selbst gefährlicher Torschütze. Bei seinem Debüt 1973 war er der bis dahin jüngste Spieler aller Zeiten in der Bundesliga.

Zum Trainer der Jahrhundertelf wurde Huub Stevens gewählt.

Mitglieder und Fans

Schalke-Fans in der Nordkurve

Die Mitgliederzahl des Vereins wuchs von 10.000 im Jahr 1991 auf 129.672 im Jahr 2014. Damit liegt Schalke in Deutschland auf Platz zwei hinter dem FC Bayern München und weltweit auf Platz vier der mitgliederstärksten Sportvereine. Eine Darstellung der Mitgliederstruktur im Jahre 2014 zeigte unter anderem einen Frauenanteil von 20 % und einen Anteil der Altersgruppe bis zu 10 Jahren von 14 %. Rund 30 % der Mitglieder stammten nicht aus Nordrhein-Westfalen. Außer aus Gelsenkirchen (10.197 Mitglieder) und seinen unmittelbaren Nachbarstädten stammten die Mitglieder auch aus entfernteren Städten wie Köln (1117), Berlin (932) oder Dortmund (800).[2] Der Mitgliederzuwachs wird durch Werbeaktionen des Vereins gefördert, wie ab Februar 2005 die Aktion „Schalker werben Schalker“[49] oder ab 2013 die Aktion „Hand drauf“.[50]

Schalker Fan-Club Verband

Der Schalker Fan-Club Verband (SFCV) vertritt als Dachverband laut eigener Aussage rund 1500 Fanclubs.[51] Von den durch den SFCV aufgelisteten 860 Fanclubs (Oktober 2012) waren rund 200 im Ruhrgebiet beheimatet, 360 im übrigen Nordrhein-Westfalen, und 300 in den übrigen Bundesländern.[52] Ein Vorstandsmitglied des SFCV hat einen festen Sitz im Aufsichtsrat des FC Schalke 04. Im Jahr 2013 traten mit den Ultras Gelsenkirchen und später dem Supportersclub sowie der Schalker Fan-Initiative e.V. mehrere mitgliederstarke Fangruppierungen aus dem SFCV aus, da sie die Fan-Interessen nach Zusammenschluss des SFCV mit der Fan-Abteilung des Vereins nicht mehr ausreichend vertreten sahen.[53][54]

Fanfreundschaft und Rivalität

Banner im Auswärtsspiel gegen FC Twente

Die Fans des S04 unterhalten seit Anfang der 1980er Jahre eine innige Fanfreundschaft mit den Anhängern des 1. FC Nürnberg. So kann man bei fast jedem Spiel des FCN im Ruhrgebiet Schalker im Block der Nürnberger antreffen. Umgekehrt wird der FC Schalke 04 von den Cluberern im Süden, zum Beispiel in München oder Stuttgart, unterstützt. Für die Ursache dieser ersten intensiven Fanfreundschaft in Deutschland gibt es zahlreiche Varianten, deren gemeinsamer Kern eine Begegnung zwischen Nürnberger Mitgliedern des Fanklubs Red Devils und Schalker Gelsen-Szene ist. Einmal war es eine zufällige Begegnung bei einer Zugfahrt, ein anderes Mal die gemeinsame Verbrüderung bei einer Auseinandersetzung mit Bayernfans. Eine weitere Variante geht auf eine erste indirekte Begegnung durch eine Reportage des Stern über Schalke-Fans zurück, die auf den Fotos auch Aufnäher des 1. FCN trugen. Bis heute gilt die Qualität der Verbundenheit zwischen Clubfans und Anhängern des FC Schalke 04 als „in der deutschen Fußballlandschaft einmalig“.[55] Erstmals offiziell zelebriert wurde die Freundschaft am 14. Dezember 1991 mit offiziell genehmigten bengalischen Feuern und Fahnenkorso im Frankenstadion.[55] In den 1970er Jahren entstand eine Verbundenheit mit Fans des Wuppertaler SV, die in der Nordkurve des Parkstadions auch in „Kutte“ zwischen den Schalker Fans standen. In dieser Zeit gab es den Fangesang „Schalke und der WSV“ zu hören wie später „Schalke und der FCN“. Aufgrund der unterschiedlichen Ligenzugehörigkeit fand diese Fanfreundschaft jedoch wenig Beachtung in den Medien.[56] Einige Fans des S04 pflegen seit den 1990er Jahren Freundschaften mit Fans des FC Twente Enschede. Seit dem Spiel in der 3. Runde im UEFA Intertoto Cup 2004 gegen Vardar Skopje aus Mazedonien besteht eine Freundschaft zwischen den beiden Fanlagern.[57]

Schalke gegen Borussia Dortmund im Jahr 2009

Eine äußerst stark ausgeprägte sportliche Rivalität besteht traditionell zwischen Schalke und Borussia Dortmund. Das Revierderby erregt regelmäßig nicht nur unter den Bewohnern des Ruhrgebiets große Aufmerksamkeit. In bis heute (Stand 9. März 2013) 142 Derbys gab es 58 Schalker Siege, 48 Dortmunder Erfolge und 36 Unentschieden.[58] Besondere Rivalität herrscht außerdem zwischen Schalke und Rot-Weiss Essen, die aber aufgrund der verschiedenen Ligazugehörigkeit zunehmend an Bedeutung verloren hat. Spätestens seit dem dramatischen Saisonfinale in der Bundesliga 2000/01 gibt es bei vielen Schalke-Anhängern eine Antipathie gegenüber dem FC Bayern München. Der Wechsel des „Ur“-Schalkers Manuel Neuer zum FC Bayern schuf eine noch tiefere Abneigung der Schalke-Fans zu den Münchnern. Eine heutzutage einseitige Feindschaft geht von Anhängern vom Hertha BSC aus. Vorausgegangen waren der Bundesliga-Skandal und ein Sieg der Schalker gegen Hertha am „grünen Tisch“: Nachdem die Berliner das Hinspiel in der Erstrunde des DFB-Pokals 1:3 verloren hatten, gewannen sie ihr Heimspiel 3:0. Wegen des Einsatzes des mit einer Vorsperre belegten Spielers Zoltán Varga wurde die Partie jedoch fünf Wochen später als 2:0-Sieg der Schalker gewertet. Für Schalke kamen aber auch sieben Spieler zum Einsatz, die von Arminia Bielefeld bestochen wurden.[59] Um eine Sperre zu umgehen, schworen sie unter Eid Unschuld – am Ende der Saison 1971/72 holte Schalke den DFB-Pokal. Seit diesem Ereignis nennen Hertha-Fans den FC Schalke „FC Meineid“. In den 1980er Jahren gab es bei Auswärtsspielen der Hertha im Ruhrgebiet häufig Ausschreitungen zwischen der „Gelsen-Szene“ und den „Hertha-Fröschen“. Nach dem Aufstieg der Hertha in die Bundesliga und dem Rückgang der Hooligan-Szene ging auch das Interesse der Schalker an dieser Rivalität zurück.[59] Diese Rivalität wird heute fast ausschließlich von Hertha-Fans gepflegt.

Vereinslieder

Beim Einlauf der Mannschaften wird das Lied Whatever you want von der britischen Band Status Quo gespielt. Vor dem Einlaufen wird das offizielle Vereinslied Blau und Weiß, wie lieb’ ich dich und das Steigerlied von den Fans gesungen. Nach Torerfolgen wird das Lied Ein Leben lang blau und weiß ein Leben lang gespielt und von den Fans mitgesungen. Nach Spielende wird das Lied Königsblauer S04 gespielt. Im Jahr 2005 nahm die Mannschaft um Trainer Ralf Rangnick in einem Musikstudio das Lied Wir sind Schalker auf. Die Melodie des Kurvenliedes Mythos vom Schalker Markt ist Fangesängen der Mannschaft Vardar Skopjes nachempfunden.[60]

Trivia

  • Prominente Fans von Schalke 04 sind der Schauspieler Peter Lohmeyer, die Moderatorin Charlotte Engelhardt, die Fernsehköche Björn Freitag, Mario Kotaska[61] und Frank Rosin, sowie die Sportkommentatoren Werner Hansch, Manfred Breuckmann und Ulrich Potofski. Lohmeyer moderiert gelegentlich Themenabende in den Hospitality-Bereichen der Veltins-Arena und war Sprecher in der Dokumentation „100 Schalker Jahre“. Hansch war von 1973 bis 1978 Stadionsprecher auf Schalke und sprach das Hörbuch zur Dokumentation ein. Breuckmann spielte sich selbst im Film Fußball ist unser Leben. Engelhardt und Lohmeyer liefen bei Stefan Raabs Eisfußball-Pokal für Schalke auf. Potofski moderierte die DSF-Sendung Auf Schalke und Freitag ist Mannschaftskoch des FC Schalke 04. Weitere prominente Fans sind die Schauspieler Leonard Lansink[62] und Simone Thomalla, die Spitzenpolitkerin und Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag Katrin Göring-Eckardt[63], Moderatorin und Romanautorin Charlotte Roche,[64] die deutsch-mexikanische Moderatorin Vanessa Huppenkothen[65] und der ehemalige Triathlonprofi Andreas Niedrig.[66]
  • Der damalige Papst Johannes Paul II. wurde zum Ehrenmitglied der Knappen ernannt, nachdem er eine Messe im Parkstadion gehalten hatte.
  • Überregionale Bekanntheit erlangte das Fan-Original Karl-Heinz „Catweazle” Olschewski (1943—2013), der über Jahrzehnte die Fankultur in der Nordkurve des Parkstadions mitprägte. Seine Markenzeichen waren lange Haare, ein zotteliger Bart, Fan-Kutte und eine stets mitgeführte Trommel, mit der er auf einem der Lautsprechermasten saß und Stimmung machte.
  • Das offizielle Maskottchen des FC Schalke 04 ist der Knappe Erwin. Seine Rückennummer ist die „04“, in Anlehnung an das Gründungsjahr des Vereins. Im Stadionheft Schalker Kreisel hat Erwin mit dem Nordkurven-Kommentar seine eigene Kolumne, in der er das aktuelle Geschehen in der Fußballwelt humorvoll kommentiert.
  • Am 21. Juli 1973 bezeichnete Carmen Thomas, damals Moderatorin des Aktuellen Sportstudios, den Verein irrtümlich als „Schalke 05“. In einer massiven Kampagne insbesondere der Bild-Zeitung wurde ihre Entlassung gefordert, aber das ZDF ließ sie weitere zwei Jahre das Sportstudio moderieren. Über dreißig Jahre später, beim Heimspiel am 28. August 2004 gegen Hansa Rostock, entschuldigte sie sich in der Arena für ihren Lapsus offiziell bei allen anwesenden Schalker Fans.
  • Mit Zustimmung des FC Schalke 04 wurde 2012 ein eigener Friedhof für Fans errichtet. Der Friedhof befindet sich im Gelsenkirchener Stadtteil Beckhausen-Sutum in Sichtweite der Veltins-Arena und bietet 1904 Verstorbenen Platz.[67] Die Anlage ist einem Stadion nachempfunden, mit Blumen in den Vereinsfarben geschmückt und mit Fahnen und Flutlichtern versehen. Nach dem Hamburger SV ist Schalke der zweite Bundesligist, für dessen Fans ein eigenes Begräbnisfeld existiert. Schalke verdient mit dem Friedhof kein Geld.[68]
  • Der Film Fußball ist unser Leben aus dem Jahr 2000 dreht sich um den FC Schalke 04, speziell um einen Fanclub des (fiktiven) Spielers Pablo Di Ospeo. Viele damalige Spieler und Funktionäre hatten im Film Gastauftritte, so z. B. Yves Eigenrauch, Huub Stevens oder Rudi Assauer.
  • Im Jahr 2004 wurde anlässlich des hundertsten Vereinsjubiläum des FC Schalke 04 im Musiktheater im Revier das Musical Nullvier - Keiner kommt an Gott vorbei aufgeführt.[69]
  • Im Jahr 2014 wurde dem FC Schalke 04 auf der Dortmunder Karnevalssitzung Geierabend für die Rettung der „Beleidigten Leberwurst“ der Pannekopp des Jahres verliehen.[70] Bezug war ein eintägiger Interviewboykott gegenüber dem ZDF im November 2013, aus Protest gegen eine Bevorzugung von Borussia Dortmund gegenüber Schalke bei der Übertragung der Abschlusspartie der laufenden Champions-League-Vorrunde.[71]

Andere Abteilungen im Verein

Frauenfußball

Im Frauenfußball konnte der FC Schalke 04 in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern des 20. Jahrhunderts einige nennenswerte Erfolge erzielen. Die Mannschaft wurde fünfmal Westfalenmeister und zweimal Westfalenpokalsieger. Sowohl bei der deutschen Meisterschaft als auch im DFB-Pokal war dann aber jeweils in der ersten Runde Endstation. Mitte der Achtziger Jahre wurde die Abteilung aufgelöst. Zwischen 2007 und 2010 kooperierte der Verein mit dem 1. FFC Recklinghausen.[72]

Basketball

Hauptartikel: FC Schalke 04 (Basketball)

Die Basketballabteilung des Vereins spielte in der Saison 1988/89 in der Basketball-Bundesliga und ab 2004 für mehrere Spielzeiten in der ProA, der zweithöchsten Basketballliga Deutschlands.[73]

2009 erfolgte der freiwillige Rückzug aus der ProA. Derzeit spielt die erste Mannschaft in der 1. Regionalliga West.

Handball

Die Handballabteilung wurde 1926 gegründet. 1929 wurde man Gaumeister und spielte bis Kriegsende in der Gauliga, der damals höchsten Spielklasse. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man, bis auf einige Jahre in der Oberliga, nicht an die Erfolge anknüpfen. Zurzeit spielt der Verein in der Landesliga.

Leichtathletik

Die Leichtathletikabteilung des FC Schalke 04 wurde 1922 gegründet. Berühmte Mitglieder waren die mehrfache deutsche Meisterin im Sprint Erika Rost, der Gewinner der Silbermedaille im Zehnkampf bei den Olympischen Spielen 1996 Frank Busemann und der Junioreneuropameister über 200m 2003 Sebastian Ernst.

Tischtennis

Die Tischtennisabteilung wurde 1947 gegründet. 1952/53 spielte der FC Schalke 04 für ein Jahr in der Oberliga, bis zur Gründung der Tischtennis-Bundesliga 1966 die höchste Spielklasse in Deutschland. In der Saison 2013/14 spielt man in der Bezirksliga.

Auch die Damenmannschaft gehörte Anfang der 1950er Jahre der Oberliga an, bis sie 1956 zurückgezogen wurde.[74]

Literatur

  • Bodo Berg: Mehr als ein Spiel: aus dem Leben eines Fußballfans; mit Fotos von Yves Eigenrauch. Verlag die Werkstatt, Göttingen 2000, ISBN 3-89533-299-2.
  • Jenrich Burkh: Planet Königsblau, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-446-4.
  • Stefan Goch/Norbert Silberbach: Zwischen Blau und Weiß liegt Grau, Essen 2005, ISBN 3-89861-433-6.
  • Hardy Grüne: Glaube, Liebe, Schalke. Die komplette Geschichte des FC Schalke 04, Die Werkstatt, Göttingen 20112, ISBN 978-3-89533-747-5.
  • Helmut Holz: Schalke ist unbezahlbar, Gelsenkirchen 1991, ISBN 3-924984-30-1
  • Helmut Holz: Schalke zum Schmunzeln. Kurioses und Konkretes von Fans und Phantasten – erlebt und gesammelt, Gelsenkirchen 1984, ISBN 3-9800764-6-6.
  • Wilhelm Herbert Koch: Die Königsblauen: das Phänomen Schalke 04, Düsseldorf 1973, ISBN 3-7700-0365-9.
  • Olivier Kruschinski: Blau und Weiß ein Leben lang. Eine Saison mit Schalke, Herten 2005, ISBN 3-938152-04-4.
  • Georg Röwekamp: Der Mythos lebt. Die Geschichte des FC Schalke 04, Göttingen 1996 [und neuere Aufl.], ISBN 3-89533-164-3.
  • Schalker Fan-Initiative (Hrsg.), Die Spitze des Eichbergs. Die schönsten Skandale des FC Schalke 04. Klartext, Essen 2005, ISBN 3-89861-393-3.
  • Jörg Seveneick, Thomas Spiegel, Gerd Voss (Hrsg.): 100 Schalker Jahre – 100 Schalker Geschichten. Klartext, Essen 2004, ISBN 3-89861-321-6.

Quellen

  1. Stand: Nach dem 11. Spieltag der Saison 2012/2013 (11. November 2012)
  2. a b Schalker Kreisel. Offizielles Vereinsmagazin. Ausgabe vom 28. März 2014, S. 60-67
  3. a b Website „100 Schalker Jahre“, Kapitel 1904–1924, FC Schalke 04, 2004 (gesichtet 10. Januar 2007)
  4. Später wurde vom Verein auch der 20. Mai als Gründungstag genannt, nach anderen Quellen auch das „Frühjahr 1904“ oder „Sommer 1904“. Heinrich Kullmann – eines der angeblichen Gründungsmitglieder – hatte den Oktober 1904 im Mitgliedsausweis notiert. Der 4. Mai ist das Datum, auf das man sich – vermutlich in den 1960ern – als offizielles Gründungsdatum einigte. (lt. Website „100 Schalker Jahre“, Stichtag 4. Mai, ebd.)
  5. Der heutige Verein Westfalia Schalke wurde 1922 von ehemaligen Mitgliedern neu gegründet, die den Zusammenschluss mit dem TV 1877 (1919) nicht guthießen; s. „100 Schalker Jahre“, Stichtag 5. Januar
  6. Stefan Willeke, „Mit Furz zum Sieg“, in: Die Zeit vom 22. April 2004, Online-Version gesichtet am 11. Januar 2007
  7. Stefan Goch/Norbert Silberbach: Zwischen Blau und Weiß liegt Grau, Essen 2005, S. 38
  8. Website 1904–1924 Die wilden Jahre, Website des FC Schalke 04
  9. Website „100 Schalker Jahre“, Stichtag 25. Mai, ebd.
  10. a b c „bo“: „Turnvater Unkel bleibt Schalkes Fußballern treu“, WAZ vom 19. April 2004
  11. a b zitiert nach „Turnvater Unkel bleibt Schalkes Fußballern treu“, WAZ vom 19. April 2004
  12. Wilhelm Hopf, Fussball: Soziologie und Sozialgeschichte einer populären Sportart, Berlin/Hamburg/Münster 1994, S. 117, ISBN 3-88660-231-1; Onlineversion gesichtet am 2. September 2009
  13. Zu den Gründen siehe Website „100 Schalker Jahre“, Stichtag 5. Januar, ebd.
  14. kompletter Text (Version vom 10. August 2009 im Internet Archive) des Vereinsliedes auf der Schalker Website; die „tausend Feuer“ waren die vielen Fackeln, die durch das Verbrennen von Grubengas entstanden und bei Dunkelheit über der Stadt leuchteten. Die Stadt Gelsenkirchen hatte lange den Beinamen „Stadt der 1000 Feuer“. Abgerufen am 3. April 2010.
  15. Markus Beims, „Der Mythos Schalke lebt“, in Schalke 04 – 100 Jahre, Top In Sport Sonderheft Nr. 2/Hannover 2004, ISSN 0948-5333
  16. „Dieser Massenbesuch, die Kampfbahn Glückauf hatte eigentlich nur 34.000 Plätze, zeigte nicht nur, dass der FC Schalke 04 über zahlreiche Anhänger verfügte, sondern nach dem Skandal standen diese Menschen zu den vermeintlichen Sündern, die wohl auch in weiten Kreisen der Bevölkerung als Opfer bürgerlicher Sportfunktionäre gesehen wurden.“ Stefan Goch/Norbert Silberbach: Zwischen Blau und Weiß liegt Grau, Essen 2005, S. 62
  17. „Der FC Gelenkirchen-Schalke 04 war seit Mitte der 1920er Jahre eine erfolgreiche Ausnahmemannschaft mit überlegener Spieltechnik und großen Spielern. Dass diese Mannschaft, die ja in ihrer Grundorientierung und Grundzusammensetzung im gesamten ‚Dritten Reich‘ halbwegs gleich blieb bzw. sich nur langsam wandelte, zur Spitze des deutschen Fußballsports gehörte, war also klar…“, Goch/Silberbach: Zwischen Blau und Weiß liegt Grau, a.a.O., S. 247
  18. Vor 75 Jahren stand Schalke zum ersten Mal in einem DM-Endspiel, Website des FC Schalke, gesichtet am 20. Februar 2014
  19. u.a. [1] Przegląd Sportowy, 30. Juni 1934, S.1.
  20. Siehe ausführlich unter Ruhrpolen.
  21. Die Fußball-Woche, 10. November 1941, S.15.
  22. Der Kicker, 24. November 1942, S. 5.
  23. a b Geschichte 1945–1963, Website des FC Schalke 04
  24. Katharina Strohmeyer, Günter Eichberg - Schalkes vergessener Retter? Hamm 2014, S. 55 f.
  25. Matthew Spiro: Dia und Kollegen haben keine Angst. UEFA, 2. November 2006, abgerufen am 17. November 2012.
  26. Rummenigge Vorsitzender der ECA. In: Kicker online, 22. Januar 2008.
  27. a b Verein richtet ‚Hall of Fame‘ ein. In: RevierSport, 22. Juni 2008.
  28. Felix Magath erhält Vierjahresvertrag als Manager und Chef-Trainer. In: schalke04.de, 13. Januar 2011.
  29. FC Schalke 04 trennt sich von Felix Magath. In: schalke04.de, 16. März 2011.
  30. Ralf Rangnick wird neuer Chef-Trainer des FC Schalke 04. In: schalke04.de, 17. März 2011.
  31. Ralf Rangnick legt Amt des Chef-Trainers mit sofortiger Wirkung nieder. In: schalke04.de, 22. September 2011.
  32. Vertrag bis 2013: Huub Stevens wird neuer Chef-Trainer des FC Schalke 04. In: schalke04.de, 27. September 2011.
  33. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKein Wunder in San Mamés. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. April 2012, abgerufen am 6. April 2012.
  34. spox.com: Schalke beurlaubt Trainer Huub Stevens
  35. PAOK ersetzt Metalist in den Play-offs. In: uefa.com. UEFA, 14. August 2013, abgerufen am 14. August 2013.
  36. http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/streit-um-einsatz-gegen-saloniki-polizei-zieht-sich-aus-schalke-arena-zurueck-12570830.html
  37. S04 trennt sich von Jens Keller – Roberto Di Matteo übernimmt. In: schalke04.de. schalke04.de, 7. Oktober 2014, abgerufen am 7. Oktober 2014.
  38. Attilio Lombardo und Massimo Battara komplettieren Trainerteam. In: schalke04.de. schalke04.de, 7. Oktober 2014, abgerufen am 7. Oktober 2014.
  39. Kellers Schicksal wurde schon Sonntag besiegelt. In: wa.de. wa.de, 7. Oktober 2014, abgerufen am 7. Oktober 2014.
  40. Schalke 04 II stellt neuen Zuschauerrekord für die 4. Liga auf, Website des FC Schalke 04 vom 17. August 2009
  41. Titeltraum perfekt: Schalker U19 ist Deutscher Meister. In: schalke04.de, 17. Juni 2012.
  42. Die Jahrhundertelf
  43. u.a. „Heute macht man etwas zu viel Schnick-Schnack“, WAZ 2. April 2004 (Online-Version gesichtet 15. Januar 2007)
  44. „Der Wald stirbt, die Tanne steht“ (Version vom 22. November 2009 im Internet Archive), in Schalke 1964–1983, Westline.de
  45. u.a. „Bundesliga: Halbnackte Männer und mehr“ (Version vom 2. August 2001 im Internet Archive), WDR 27. Juli 2001; auch international: „Willi das Kampfschwein – Belgian Senate: 0 – 0 ?“ (Version vom 19. Mai 2006 im Internet Archive), Law & Justice Blog, 7. September 2005 (beide Online-Versionen gesichtet 15. Januar 2007)
  46. a b Rekorde (Version vom 19. Mai 2011 im Internet Archive), Website des Vereins
  47. „Unsere besten Fußballer“ (Platz 29), ZDF, Sendung vom 26. Mai 2006 (Online-Version gesichtet 15. Januar 2007)
  48. u.a. „40 Jahre Bundesliga“ (Version vom 18. November 2007 im Internet Archive), Stern extra, 19. August 2003 (Online-Version gesichtet 15. Januar 2007)
  49. FOCUS online: Schalke freut sich über 80.000. Vereins-Mitglied
  50. FC Schalke 04: HAND DRAUF! Jetzt Mitglied werden!
  51. sfcv.de: Von Fans für Fans
  52. sfcv.de: Fan-Clubs im Schalker Fan-Club Verband
  53. reviersport.de: Nächster Rückschlag für den SFCV
  54. http://www.fan-ini.de/blog/austritt-aus-dem-sfcv/
  55. a b Bausenwein et al. 2006, S. 304ff.
  56. Stefan Barta: Mein Parkstadion, Verlag Ecke-Tor.de, Hamm 2009, ISBN 978-3-00-028437-3, S. 45
  57. 3:2 in Skopje – S04 gewinnt gegen Freunde vom FK Vardar, Homepage des FC Schalke 04, abgerufen am 24. Mai 2013.
  58. westderby.de: Derby Statistik
  59. a b Berliner Morgenpost: Bei Hertha gegen Schalke geht es um mehr als Fußball, abgerufen am 27. April 2012.
  60. YouTube-Video Zusammenfassung des Freundschaftsspiels zwischen Schalke und Vardar Skopje ab 0:29
  61. Interview mit Mario Kotaska – Süchtig nach gutem Essen auf worldsoffood.de
  62. Schreibt doch, was ihr wollt taz.de vom 11. September 2009
  63. S04 hat besseren Sponsor verdient Deutschlandfunk vom 4. Mai 2014
  64. Schalke-Fan Roche wirft Manuel Neuer Verrat vor derwesten.de vom 19. Januar 2012
  65. Vanessa Huppenkothen: Ich war schon immer Schalke-Fan! schalke04.de vom 21. Juni 2014
  66. Mann der Extreme, Schalker Kreisel vom 30. August 2014, S. 100-110
  67. Schalke FanFeld
  68. Patrick Krull: 60 Gräber fest gebucht – Schalke eröffnet Friedhof. In: welt.de. Axel Springer AG, 4. Dezember 2012, abgerufen am 4. Dezember 2012.
  69. musical-world.de: Musical Nullvier - Keiner kommt an Gott vorbei
  70. http://www.geierabend.de/: Pannekopp 2014
  71. derwesten.de: Schalke boykottiert ZDF nach Stuttgart-Spiel
  72. schalke04.de: Kooperation mit Fußballerinnen vom 1. FFC Recklinghausen
  73. Geschichte der Basketballabteilung des FC Schalke 04
  74. Zeitschrift DTS, 1956/18 Ausgabe West S.5

Weblinks

 Commons: FC Schalke 04 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

51.5591047.062718Koordinaten: 51° 33′ 33″ N, 7° 3′ 46″ O