FC Stahl Brandenburg

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Dieser Artikel erläutert den Fußballclub Stahl Brandenburg; zum Sportverein SG Stahl Brandenburg siehe dort.
FC Stahl Brandenburg
Logo
Voller Name FC Stahl Brandenburg e.V.
Ort Brandenburg an der Havel, Brandenburg
Gegründet 20. November 1950 (BSG Stahl Brandenburg)
1998 (FC Stahl Brandenburg)
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion Stadion am Quenz
Plätze 15.500
Homepage www.fc-stahl-brandenburg.de
Liga Brandenburg-Liga
2013/14 15. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Stahl Brandenburg ist ein Fußballklub aus Brandenburg an der Havel. Sein Heimstadion ist das städtische Stadion am Quenz.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verein ging aus der Fußballabteilung der am 20. November 1950 als BSG Stahl Brandenburg gegründeten Betriebssportgemeinschaft hervor. 1990 trennte man sich von der BSG und firmierte fortan als BSV Stahl Brandenburg. Drei Jahre später fiel das "Stahl" aus dem Vereinsnamen und fortan hieß man nur noch BSV Brandenburg. Nach dem Konkurs im Jahre 1998 wurde der (Nachfolge-) Verein FC Stahl Brandenburg gegründet.

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten]

Die Mannschaft spielte bis 1955 in der viertklassigen Bezirksklasse. Nach der Auflösung der BSG Einheit Brandenburg nahm Stahl Einheits Platz in der Bezirksliga ein, 1958 gelang zum ersten Mal der Aufstieg in die II. DDR-Liga. Hier hielt man sich jedoch nur ein Jahr. 1970 gelang der Aufstieg zur DDR-Liga, nun konnte man sich halten und bestimmte das Niveau in der Spielklasse lange mit. Bereits 1973 wurde man Vizemeister. 1983 gelang der erste Staffelsieg, aber noch scheiterte man in der Aufstiegsrunde zur DDR-Oberliga. Der Sprung in die höchste Spielklasse gelang ein Jahr später, 1984. Als größten Erfolg kann man sicherlich die Teilnahme am europäischen Wettbewerb (UEFA-Cup) als Fünftplatzierter der DDR-Oberliga der vorangegangenen Saison im Jahre 1986/87 nennen.

Nach der Wende spielte man eine Saison in der 2. Bundesliga Nord, stieg aber wieder ab. Es folgten zwei Jahre in der Oberliga, die Teilnahme an der Deutschen Amateurmeisterschaft 1993 sowie die Qualifikation für die Regionalliga Nordost zur Saison 1994/95, die aber wiederum nur ein kurzes Gastspiel bedeutete. Denn nach einem Jahr folgte der Abstieg in die Oberliga. Auch hier musste man nach einem Jahr die Liga verlassen und spielte seit 1996/97 in der Verbandsliga Brandenburg. Die Jahre in der Fünftklassigkeit wurden 1999 mit dem Oberliga-Aufstieg des Ortsrivalen BSC Süd 05 noch trauriger, man war nur noch die Nummer 2 in der Stadt. 2002 sollten beide Vereine fusionieren, doch aufgrund großer Fanproteste und dadurch zurückgezogene Sponsoren kam dieser Akt nicht zustande. Ab 2004/05 holte man sich den Titel der Nummer 1 in der Stadt zurück, indem man am Ende der Saison vor dem aus der Oberliga abgestiegenen BSC Süd 05 stand. Ein Jahr später stieg man in die Landesliga ab und traf dort auf alte Weggefährten wie Wittenberge, Velten, Hennigsdorf oder Finow, aber auch auf "No-Names" wie die Prignitzer Kuckuck Kickers oder den FSV Bernau. Nach drei Jahren in der Landesliga gelang dem FC Stahl am 27. Juni 2009 durch einen 6:2-Heimsieg (Hinspiel 1:0) gegen den RSV Waltersdorf 09 (Landesliga Süd) in einer Aufstiegs-Relegation der Wiederaufstieg in die Brandenburg-Liga.

Im Mai 2007 wurden Bestrebungen lokaler Politiker bekannt, dass aus dem FC Stahl und dem Lokalrivalen BSC Süd 05 ein gänzlich neuer Verein hervorgehen soll. Mitglieder des FC Stahl gaben dem im Juli 2007 neu gewählten Vorstand aber den Auftrag, den FC Stahl als eigenständigen Verein zu erhalten. Im November 2007 stimmte die Stadtspitze einem vom Vorstand vorgelegten Entschuldungskonzept zu, so dass der Verein derzeit nicht akut in seiner Existenz bedroht ist.

Logohistorie[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Stahl Brandenburg international[Bearbeiten]

Trainer (seit 1972)[Bearbeiten]

Nationalspieler, die für Stahl spielten[Bearbeiten]

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

52.41196111111112.503611111111Koordinaten: 52° 24′ 43″ N, 12° 30′ 13″ O