FC Twente Enschede

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FC Twente
Vereinsemblem des FC Twente
Voller Name Football Club Twente
Ort Enschede
Gegründet 1. Juli 1965
Vereinsfarben rot
Stadion De Grolsch Veste
Plätze 30.205
Präsident Joop Munsterman
Trainer Michel Jansen
Homepage www.fctwente.nl
Liga Eredivisie
2013/14 3. Platz
Heim
Auswärts

FC Twente ist ein niederländischer Fußballverein. Er ist nach der Region Twente, in der auch Enschede liegt, benannt worden.

Geschichte[Bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten]

Der Verein entstand am 1. Juli 1965 aus der Fusion zwischen dem Sportclub Enschede und die Enschedese Boys. Während der Sportclub erstklassig spielte, waren die Enschedese Boys bis dahin in der Eerste Divisie. Ideen zu einem Zusammenschluss gab es allerdings bereits zehn Jahre zuvor, zur Einweihung des Diekman Stadions. Obwohl sich viele Parteien gegen eine Fusion beider Vereine wandten, wurde diese schließlich durchgesetzt. Bereits am 11. Februar 1965 entschied man sich für den Namen FC Twente'65 als neue Klubbezeichnung.

Am 13. April 1965 kam es zur endgültigen Vereinigung beider Vereine. Bei der Abstimmung zur Gründung des neuen Klubs kam gab es insgesamt 324 Zustimmungen und 215 Gegenstimmen. Aus dieser Mehrheit ergab sich die Zustimmung zur Gründung des FC Twente. Für die Spielzeit 1965/66 war der Verein berechtigt, in der Eredivisie zu spielen.

1965–1980: Etablierung in der Eredivisie[Bearbeiten]

Die ersten Jahre nach der Fusion gestalteten sich nicht einfach. Noch immer gab es Gegner, die gegen die Zusammenführung beider Vereine arbeiteten. Den bis dahin angehäuften Schuldenberg konnte man durch die Fusion verringern. Finanzielle Probleme gab es allerdings noch immer und es war schwer, den Spielerkader zu motivieren. Erster Trainer wurde der Österreicher Friedrich Donenfeld. Nach nur einem Jahr und Platz elf in der Liga wurde dieser durch Kees Rijvers abgelöst. Dieser erneuerte den Kader und baute vermehrt auf die Jugend. Rijvers holte Spieler wie Epi Drost, Theo Pahlplatz, Jan Jeuring, Dick van Dijk, Eddy Achterberg, Kick van der Vall, Piet Schrijvers, Kees van Ierssel, René und Willy van de Kerkhof, die in den Folgespielzeiten wichtige Leistungsträger der Mannschaft wurden und zum Teil über Jahre hinweg das Bild des Teams prägten. Jahr für Jahr war man bedacht, gute Spieler teuer zu verkaufen und mit geringem finanziellem Aufwand junge Talente nach Enschede zu locken. 1968/69 schaffte man es erstmals in der Vereinsgeschichte unter die Top 3 der Liga.

Logo des FC Twente zwischen 1965 und 1995

In den folgenden zehn Jahren setzte sich der Verein an der Tabellenspitze fest. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Umfeld stellte sich eine Besserung ein, die anhand von steigenden Besucherzahlen zu erkennen war. 1972/73 spielte Enschede erstmals im UEFA-Pokal, nachdem man im Vorjahr Dritter wurde. Nach einer Hinspielniederlage setzte sich der Klub in der ersten Runde des Wettbewerbs im Rückspiel gegen Dinamo Tiflis durch und zog in die nächste Runde ein. Über Frem Kopenhagen, UD Las Palmas und OFK Belgrad schaffte es die Mannschaft bis ins Halbfinale. Dort musste sich Twente aber mit 0:3 und 1:2 gegen Borussia Mönchengladbach geschlagen geben. 1975 trafen beide Vereine in den Endspielen des UEFA-Pokals erneut aufeinander. Auf dem Weg dorthin schaltete die Mannschaft von Spitz Kohn Ipswich Town, RWD Molenbeek, Dukla Prag, Velež Mostar und Juventus Turin aus. Im Final-Hinspiel im Düsseldorfer Rheinstadion konnte man gegen den Favoriten aus Mönchengladbach ein 0:0 erreichen. Das Rückspiel im heimischen Stadion verlor Twente allerdings mit 1:5. In der Liga wurde man erneut Dritter. Im gesamten Saisonverlauf kassierte Torhüter Piet Schrijvers nur 13 Gegentore und stellte damit den Vereinsrekord auf. Damit war die Twenter Abwehr auch die beste Abwehr der Liga. Schon im Jahr davor war man das Team mit den wenigsten Gegentoren. Inzwischen waren es Spieler wie Frans Thijssen, Johan Zuidema, Jaap Bos, Arnold Mühren, Niels Overweg, Ab Gritter und etwas später Hallvar Thoresen, Piet Wildschut und André van Gerven, die den Verein in den 1970er Jahren zu solchen Erfolgen führten. Im Sommer 1977 dann endlich der erste Titelgewinn. Im KNVB-Pokal setzte man sich mit 3:0 gegen den PEC Zwolle durch und konnte den ersten nationalen Triumph der Vereinsgeschichte feiern. Auf den Weg ins Finale schalteten die Twenter Spieler AZ Alkmaar'67, NAC Breda, Feyenoord und die Go Ahead Eagles aus. Der damalige Zweitligist aus Zwolle machte es den Enschedern jedoch lange schwer und zwang diese in die Verlängerung. Dort schoss Epi Drost in der 96. Minute den Führungstreffer und das Zwoller Abwehrbollwerk war bezwungen. Ein Elfmeter durch Arnold Mühren und ein weiteres Tor durch den eingewechselten Jan Jeuring machten den Klassenunterschied dann doch deutlich.

Als Pokalsieger war das Team damit für den Europapokal der Pokalsieger 1977/78 qualifiziert. Die Mannschaft drang ungeschlagen und mit nur einem Gegentor bis ins Halbfinale vor, musste sich dort aber dem belgischen Vertreter RSC Anderlecht geschlagen geben. Im Folgejahr spielte Twente wieder im UEFA-Pokal. Gleich in der ersten Runde schied die Mannschaft gegen Manchester City aus. 1978/79 wurde wieder das nationale Pokalfinale erreicht, das gegen Ajax Amsterdam verloren wurde. Da Ajax auch niederländischer Meister wurde, spielte man 1979/80 erneut im Europapokal der Pokalsieger. Doch wie schon im Vorjahr war nach der ersten Runde bereits wieder Schluss.

1980–1985: nationales Mittelmaß, Abstieg und Rückkehr[Bearbeiten]

Logo zwischen 1995 und 2006

1980/81 nahm man bis 1989 letztmals am UEFA-Pokal teil. Die Enttäuschung war groß, nachdem man bereits in der 2. Runde nach 1:1-Heimunentschieden nur 0:0 bei Dynamo Dresden spielte und ausschied. 1981/82 kam der nationale Einbruch und das Team platzierte sich nur auf Platz zwölf, in der Saison darauf sogar nur auf Platz 16. Mit einem Torverhältnis von 36:60 hatte man eines der schlechtesten aller Erstligateams. Einzig NEC Nijmegen schoss in dieser Spielzeit weniger Tore (34 Treffer). Die Konsequenz daraus bedeutete der Abstieg aus der Eredivisie. Wichtige Akteure dieser Zeit waren Hallvar Thoresen, Heini Otto, Martin Jol und Romeo Zondervan, die aber allesamt den Verein nach dem Abstieg verließen. Um den Verein noch vor den Gang in die zweite Liga zu retten, war zwischenzeitlich Erfolgstrainer Spitz Kohn als Interimstrainer eingestellt und Assistenztrainer Epi Drost als Spieler reaktiviert worden. Der Deutsche Fritz Korbach sollte dann als Trainer die Mannschaft wieder in die erste Liga bringen. So übernahm dieser im Sommer 1983/84 den Enscheder Klub. Er baute eine Mannschaft aus jungen Spielern wie Rob Reekers, der später auch in Deutschland spielte und Trainer wurde, und erfahrenen Akteuren wie Rinie Plasman, Jan Sörensen und Martien Vreijsen zusammen, die dem Verein ein neues Gerüst gaben. Mit dem Engländer Billy Ashcroft verpflichtete der Trainer den neuen Top-Torschützen des Vereins. Korbach fand die richtige Mischung und schaffte den direkten Wiederaufstieg. Im Jahr der Rückkehr in die Ehrendivision platzierte er die Mannschaft dort auf dem achten Platz und schaffte damit einen entsprechenden Erfolg.

1985–1997: Erneute Etablierung als Spitzenmannschaft[Bearbeiten]

Vor Beginn der Saison 1986/87 trennte sich Twente wieder von Korbach, da die abgelaufene Spielzeit nicht nach Wunsch verlief. So erreichten die Twenter 1985/86 nur den 14. Platz. Insgesamt gewann das Team nur acht Spiele und verlor 15. Besonders bitter waren die 1:8-Heim- und 0:6-Auswärtsniederlagen gegen Ajax Amsterdam. Den deutschen Trainer zog es darauf zum Ligakonkurrenten SC Cambuur-Leeuwarden. Nachfolger wurde der Niederländer Theo Vonk, der fortan den Trainerposten besetzte. Auf Anhieb verbesserte er die Teamleistungen wieder und kam in seinem Premierenjahr für Enschede auf den siebten Platz. In den Jahren darauf verbesserte sich die Mannschaft kontinuierlich und setzte sich bis 1995 unter den besten Teams des Landes fest.

1988/89 qualifizierte sich der Verein nach langer Zeit erstmals wieder für den UEFA-Pokal. Die Euphorie hielt nur kurz, nachdem das Team bereits in Runde eins gegen den FC Brügge versagte. In der UEFA-Pokal-Saison des Folgejahres war wieder nach zwei Erstrundenspielen Schluss und die Mannschaft scheiterte an Bayer 04 Leverkusen. Zwar blieben die internationalen Erfolge noch aus, aber national etablierte sich das Team wieder unter den Top-Klubs der Liga. Zwischen 1988 und 1997 kam Twente in neun von zehn Spielzeiten unter die sechs bestplatzierten Teams der Liga. Meist musste man aber den Teams von Feyenoord Rotterdam, Ajax Amsterdam und PSV Eindhoven den Vortritt lassen und der Verein hatte das Nachsehen.

Nach wiederholt längerer Zeit der Abwesenheit im internationalen Geschäft erspielte die Mannschaft im zweiten Jahr der Drei-Punkte-Regel (1996/97) 65 Zähler und sicherte sich damit den dritten Platz hinter Feyenoord und PSV Eindhoven. Damit qualifizierte sich das Team für den UEFA-Pokal-Wettbewerb 1997/98

Zu den bedeutendsten Spielern in den zehn Jahren zwischen 1985 und 1995 zählen die Niederländer Sander Boschker, Jan van Halst, Nico-Jan Hoogma, Pieter Huistra, André Karnebeek, Hans de Koning, Michael Mols, Youri Mulder, Fred Rutten, Clemens Zwijnenberg und der Finne Mika Lipponen.

1998–2006: Graues Mittelmaß, zweiter Pokalerfolg[Bearbeiten]

Vereinslogo seit 2006

Ende der 1990er Jahre rutschte die Mannschaft immer mehr ins Mittelfeld der Tabelle ab. Zuvor nahm die Mannschaft 1997/98 aber nochmals am UEFA-Pokal teil, wo man sich in Runde eins gegen den norwegischen Verein Lillestrøm SK und in der zweiten Runde gegen den dänischen Vertreter Aarhus GF durchsetzte. In Runde drei war dann aber mit 0:1 und 0:2 gegen Frankreichs AJ Auxerre Schluss. Nachdem man in der Liga 14 Jahre ständig unter den ersten zehn Mannschaften der Eredivisie zu finden war, fand sich die Mannschaft 2000/01 nach Ablauf der Spielzeit auf Position elf wieder. Im gleichen Jahr gelang allerdings der zweite Pokalerfolg der Vereinsgeschichte. Im Endspiel wurde dabei PSV Eindhoven im Elfmeterschießen geschlagen. Den entscheidenden Elfer verwandelte dabei Dennis Hulshoff, nachdem zuvor der PSV dreimal in Folge nicht treffen konnte. Nach der regulären Spielzeit und Verlängerung hatte es 0:0 zwischen beiden Teams gestanden. Trainer der damaligen Zeit war Fred Rutten, der den Verein zum Saisonende verließ.

Im Spiel um den Johan Cruijff Schaal, den niederländischen Supercup, wurde man mit 2:3 vom PSV Eindhoven geschlagen. Beim ersten wichtigen Spiel des belgischen Neutrainers René Vandereycken ging der PSV frühzeitig durch Mateja Kežman und Arnold Bruggink in Führung, ehe De Witte noch in der ersten Halbzeit den Anschlusstreffer setzte. Doch Rommedahl sorgte in der 71. Minute für den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung. Kurz vor Ende der Partie verkürzte Van der Doele dann nochmal für Twente, die Niederlage konnte aber nicht mehr abgewendet werden. Im Jahr darauf verschlechterte man sich auf Rang zwölf. Dies war die schlechteste Platzierung seit 1985/86, als Twente Vierzehnter wurde. 2004 stand die Mannschaft erneut im Finale des KNVB-Pokals, unterlag dieses Mal allerdings. Auf dem Weg ins Endspiel konnte der Klub Gegner wie Feyenoord Rotterdam und NAC Breda schlagen. Im Finale am 23. Mai 2004 zog man dann aber gegen den FC Utrecht den kürzeren, nachdem FCU-Spieler Dave van den Bergh das Tor des Tages erzielte.

2007–heute: Meister Eredivisie Niederlande[Bearbeiten]

Zur Spielzeit 2006/07 übernahm Fred Rutten erneut die Geschicke beim Enscheder Fußballklub. Mit ihm kam der Erfolg zurück. Er führte das Team auf Anhieb auf den vierten Platz und im Folgejahr auf den zweiten Platz. Der FC Twente erreichte am 18. Mai 2008 durch einen Erfolg in den Eredivisie-Playoffs gegen Ajax Amsterdam die Qualifikation zur UEFA Champions League. Die Mannschaft hatte sich durch ein 2:1 im Hinspiel in Emmen und ein 0:0 im Rückspiel in der Amsterdam ArenA überraschend gegen Ajax durchgesetzt, scheiterte aber in Runde drei der Champions-League-Qualifikation am FC Arsenal aus London. Im Juni 2008 wurde der englische Ex-Nationaltrainer Steve McClaren als neuer Trainer des FC Twente engagiert. Rutten wurde in diesem Sommer vom FC Schalke 04 abgeworben, sodass es ihn in die deutsche Bundesliga zog. Ein erstes Ausrufezeichen McClarens war die Qualifikation für das UEFA-Pokal-Sechzehntelfinale nach einem 2:1-Sieg gegen den befreundeten FC Schalke 04 am 3. Dezember 2008. Dort schied man unglücklich nach 1:0 und 0:1 im Elfmeterschießen gegen Olympique Marseille aus. In der Liga wiederholte McClaren den Vorjahreserfolg und wurde Zweiter hinter dem AZ Alkmaar. Außerdem zog die Mannschaft in das Finale um den KNVB-Pokal ein. Dort verlor man allerdings nach Elfmeterschießen gegen den SC Heerenveen. In der Sommerpause vor der Saison 2009/10 verlieh man Nachwuchsstar Marko Arnautović an Inter Mailand. Als Nachfolger wurden deshalb für den Sturm der Australier Nikita Rukavytsya, der Südafrikaner Bernard Parker und der Costaricaner Bryan Ruiz verpflichtet. Besonders Ruiz sollte in der Folgezeit einschlagen. Die Hinrunde der Saison 2009/10 verlief sehr gut. Neben 15 Siegen gab es nur zwei Unentschieden gegen die direkte Konkurrenz (Feyenoord Rotterdam und PSV Eindhoven) und Twente war zur Halbserie ungeschlagener Tabellenführer. Auch in der neu eingeführten UEFA Europa League setzte sich das Team von McClaren in der Gruppenphase durch und qualifizierte sich für die K.O.-Runde, wo aber gegen den SV Werder – in der Spielzeit 2008/09 im Endspiel des UEFA-Pokals – Endstation war. In der Rückrunde gab man sich in der Liga keine Blöße mehr, musste aber bis zum letzten Spieltag warten, da Verfolger Ajax Amsterdam hartnäckig mithielt. Durch einen 2:0-Erfolg über NAC Breda sicherte sich Twente schließlich am letzten Spieltag der Saison 2009/10 die Meisterschaft und blieb mit 86 Punkten um einen Punkt besser als Ajax. Bester Angreifer dieser Saison war der im Sommer davor verpflichtete Bryan Ruiz mit 24 Treffern für sein Team.

Nach der Meisterschaft verkündete Trainer McClaren seinen Abschied aus Enschede und unterzeichnete einen Vertrag beim deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg.[1] Nach Ende der Spielzeit 2009/10 wurde der Engländer zudem für seine Leistung mit dem Rinus-Michels-Preis, eine Ehrung für den besten Trainer des Jahres, ausgezeichnet.[2] Damit war er der erste Ausländer der diesen Titel erhielt. Das Verlassen McClarens bedeutete für den Klub nach der ersten Meisterschaft einen Umbruch. Neben ihm verließen auch der Schweizer Blaise Nkufo und der Däne Kenneth Perez den Klub, die in der Meistersaison wichtige Stützen des Teams waren. Nkufo erzielte zwischen 2003 und 2010 insgesamt 114 Tore für den Klub und hält somit den Vereinsrekord. Marko Arnautović, der aus Mailand zurückkehren sollte, wurde an den SV Werder verkauft. Nachfolger McClarens wurde der Belgier Michel Preud’homme. Zudem beendete Twente-Urgestein Jeroen Heubach seine Karriere, bleibt dem Klub aber als Assistent erhalten. Um für den Sturm nachzurüsten, wurden Marc Janko vom österreichischen Erstligisten FC Red Bull Salzburg, der Belgier Nacer Chadli sowie der Schwede Emir Bajrami von IF Elfsborg verpflichtet. Mit Rasmus Bengtsson, Roberto Rosales und Bart Buysse wurden drei neue Akteure für die Defensive unter Vertrag genommen.

Vor Ligabeginn spielte Twente zusammen mit Ajax Amsterdam um die Johan Cruijff Schaal, den niederländischen Supercup. Durch ein frühes Tor von Luuk de Jong wurde das Spiel zugunsten Twentes entschieden. Somit hatte Neu-Trainer Preud’homme einen guten Einstand in die neue Spielzeit.

Mit zwei Unentschieden startete der Titelverteidiger in die neue Spielzeit. Bis zum elften Spieltag blieb das Enscheder Team ohne Niederlage. Am 12. Spieltag kam es schließlich zum Aufeinandertreffer zwischen Twente und dem führenden PSV Eindhoven, die ebenfalls noch keine Partie verloren hatten. Durch einen Treffer von Nacer Chadli entschied das Team die Partie zu ihren Gunsten mit 1:0 und Twente schob sich erstmals in der neuen Saison wieder auf Rang eins in der Eredivisie.[3] Die erste Niederlage setzte es dann zwei Spieltage darauf gegen NAC Breda als Twente auswärts mit 1:2 unterlegen war.[4]

In die erste Champions-League-Saison startete der niederländische Meister am 14. September 2010 mit einem 2:2-Heimunentschieden gegen den Inter Mailand, welche in der Spielzeit zuvor die Champions League gewinnen konnten. Erster Champions League-Torschütze der Vereinsgeschichte war Theo Janssen mit einem direkten Freistoß.[5] Den ersten Sieg im Wettbewerb gab es am 2. November im Auswärtsspiel gegen Werder Bremen. Beim 2:0-Sieg trafen zehn Minuten vor Spielende Nacer Chadli und kurz darauf Luuk de Jong für die Niederländer.[6] Mit insgesamt einem Sieg und drei Unentschieden erspielte sich Twente bei der Champions-League-Premiere den dritten Vorrundenplatz. Damit schied der Klub zwar aus dem Wettbewerb aus, sicherte sich aber den Einzug in die UEFA Europa League, in der man im Viertelfinale am FC Villarreal scheiterte.

In der Saison 2011/12 erreichte Twente Enschede den sechsten Platz in der Eredivisie. Im KNVB-Pokal schied der Titelverteidiger im Achtelfinale gegen den späteren Pokalsieger PSV Eindhoven mit 2:1 n. V. aus. Mit dem Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation gegen Benfica Lissabon (2:2 im Hin-, 1:3 im Rückspiel) startete Twente in der UEFA Europa League in Gruppe K, als deren Sieger Twente hervorging. Im Achtelfinale schied Twente gegen den FC Schalke 04 aus (1:0 im Hin-, 1:4 im Rückspiel).

Für die Saison 2012/13 sicherte sich Twente über die Fairplay-Wertung einen Startplatz in der UEFA Europa League-Qualifikation. Erst mit einem 4:1 nach Verlängerung konnte man sich im Rückspiel der Play-Offs gegen Bursaspor durchsetzen und sich damit für die Gruppenphase dieses Wettbewerbes qualifizieren. Dort schied man in einer Gruppe mit Hannover 96, UD Levante und Helsingborgs IF als Gruppenletzter aus.[7]

Wissenswertes[Bearbeiten]

Torjäger[Bearbeiten]

  • Blaise Nkufo brach am 15. August 2009 den 32 Jahre alten Rekord von Jan Jeuring und wurde mit seinem 104. Treffer für Twente Enschede Rekordtorjäger[8]. Bis zum Ende der Spielzeit 2009/10 hatte Nkufo insgesamt 114 Tore erzielt.
  • Mit 19 Toren ist Jan Jeuring erfolgreichster Torschütze in den europäischen Wettbewerben.
  • Jan Vennegoor of Hesselink hält mit 16 Treffern die Bestmarke für den KNVB-Pokal
  • Zur Saison 1968/69 überwand Dick van Dijk insgesamt 30-mal die gegnerischen Torhüter. Damit hält er den Rekord für die meisten erzielten Tore in einer Saison.

Rekordspieler[Bearbeiten]

  • Laut Stand vom 19. März 2009 hält Sander Boschker mit 505 Spielen den Rekord für die meisten Partien für den FC Twente. Er löste Epi Drost ab, der 423 Begegnungen im Dress der Enscheder absolviert hatte.
  • 2010 wurde mit Marc Janko der teuerste Spieler der Klubgeschichte verpflichtet.[9] Seine Ablösesumme betrug sieben Millionen Euro.

Ligarekorde[Bearbeiten]

  • 1971/72 kassierte die Mannschaft nur 13 Gegentore. Dies ist neben dem Vereinsrekord auch die Bestmarke der niederländischen Eredivisie.
  • Am 14. September 1975 erzielte der Verein acht Tore im Spiel gegen De Graafschap. Diesen 8:0-Erfolg stellte die Mannschaft mit einem weiteren 8:0-Sieg gegen den FC Utrecht am 23. April 1977 ein.
  • Die höchste Niederlage setzte es am 9. Juni 1979 im Auswärtsspiel gegen Ajax Amsterdam. Dabei bezwang der niederländische Top-Verein den FC Twente mit 8:1. Mit dem gleichen Ergebnis trennten sich beide Mannschaften am 1. Dezember 1985 in Enschede.
  • Am 16. Juni 1991 gab es beim 6:6 zwischen RKC Waalwijk und Twente die torreichste Auseinandersetzung mit Enscheder Beteiligung.

Sponsoren und Ausstatter[Bearbeiten]

Zeitraum Ausrüster Sponsor
1982–1983 adidas Arke Reise
1983–1984 Hartman
1984–1985 Admiral
1985–1986 adidas
1986–1989 NCR
1989–1990 Laser Computer
1990–1991 hummel
1991–1992 keiner
1992–1995 SNS Bank
1995–1997 adidas
1997–1998 ON Versicherung
1998–1999 Fila Amicon
1999–2000 CasTel / Essent
2000–2001 Essent
2001–2002 Umbro
2002–2005 Zwanenberg
2005–2008 Arke Reise
2008–2011 Diadora
2011–2012 BURRDA
2012–2013 Nike
2013–2016 XXImo

Twentes Anhänger[Bearbeiten]

Banner für das Heimspiel gegen FC Schalke 04

Es besteht eine Fanfreundschaft mit den Fans des FC Schalke 04.[10][11]

FC-Twente-Fans sind bekannt für die laute Atmosphäre, mit dem berühmten Zitat: „Willkommen in der Hölle von Enschede“.

Im Jahr 2007 fanden sich australische Fans zusammen, die sich unter dem Namen „Tukkeroos“ gründeten.[12]

Stadion[Bearbeiten]

Hauptartikel: De Grolsch Veste

Das 1998 westlich der Stadt an der Eisenbahnstrecke nach Hengelo erbaute Stadion wurde nach einem Reiseveranstalter benannt. Dieses Unternehmen hatte als Sponsor einen Teil der Baukosten des Stadions getragen. Nach dem Ausbau von 13.500 auf etwa 24.000 Plätze im Sommer 2008 wurde das Stadion umbenannt, die Brauerei Grolsch ist jetzt Namensgeber De Grolsch Veste. Am 10. Mai 1998 wurde das Stadion während der Ligasaison mit einem 3:0-Sieg gegen PSV Eindhoven eingeweiht. Aktuell gibt es Pläne die Kapazitäten der Arena auf über 44.000 Plätze zu erweitern. Bis 1998 trug der Verein seine Spiele im Diekman Stadion aus.

Am 7. Juli 2011 stürzte bei Bauarbeiten ein Teil des Dachs des De Grolsch Veste-Stadions ein. Es gab zwei Tote und 14 Verletzte.[13] Ursache des Absturzes war eine fehlende Risikeneinschätzung während der Bauarbeiten.[14]

Erfolge[Bearbeiten]

Spieler und Mitarbeiter[Bearbeiten]

Aktueller Kader 2013/14[Bearbeiten]

Nummer Spieler Nationalität im Kader seit letzter Verein
Tor
01 Sander Boschker NiederländerNiederländer 2004 Ajax Amsterdam
20 Sonny Stevens NiederländerNiederländer 2013 FC Volendam
22 Nick Marsman NiederländerNiederländer 2013 Eigener Nachwuchs
Abwehr
02 Dico Koppers NiederländerNiederländer 2013 Ajax
03 Andreas Bjelland DäneDäne 2012 FC Nordsjælland
04 Peter Wisgerhof NiederländerNiederländer 2009 NEC Nijmegen
15 Roberto Rosales VenezuelaVenezuela 2010 KAA Gent
16 Tim Breukers NiederlandeNiederlande 2010 Heracles Almelo
17 Rasmus Bengtsson (2. Kapitän) SchwedenSchweden 2009 Hertha BSC
18 Cuco Martina CuraçaoCuraçao 2013 RKC Waalwijk
Mittelfeld
05 Robbert Schilder NiederländerNiederländer 2012 NAC Breda
06 Wout Brama (C)Kapitän der Mannschaft NiederländerNiederländer 1999 Eigener Nachwuchs
08 Kyle Ebecilio NiederländerNiederländer 2013 Arsenal FC
11 Jesús Manuel Corona MexikanerMexikaner 2013 CF Monterrey
12 Tim Hölscher DeutschlandDeutschland 2012 Eigener Nachwuchs
19 Shadrach Eghan GhanaGhana 2013 Golden Boot Academy
21 Felipe Gutiérrez ChileneChilene 2012 CD Universidad Católica
23 Joey Pelupessy NiederländerNiederländer 2013 Eigener Nachwuchs
24 Quincy Promes NiederländerNiederländer 2013 Go Ahead Eagles
Angriff
07 Youness Mokhtar NiederlandeNiederlande 2013 PEC Zwolle
09 Luka Đorđević MontenegroMontenegro 2013 Zenit Sankt Petersburg
10 Dušan Tadić SerbienSerbien 2012 FC Groningen
30 Luc Castaignos NiederländerNiederländer 2012 Inter Mailand
34 Andrej Rendla SlowakeiSlowakei 2007 Heracles Almelo

Trainerstab[Bearbeiten]

  • Michel Jansen (Trainer der ersten Mannschaft und von Jong FC Twente seit dem 1. April 2013)
Jansen gehört seit 2008 dem Trainerstab des FC Twente an und leitete fünf Jahre lang die Jugendabteilung. Zuvor war er Trainer von Excelsior ’31 aus Rijssen und des HHC Hardenberg. Mit diesem wurde er 2007 Meister einer der sechs höchsten Amateurligen, der Samstags-Hoofdklasse C und erhielt den Rinus Michels Award für den besten Amateurtrainer der Saison.[15]
Schreuder spielte bis Ende 2008 selber aktiv Fußball und ist seit 2009 Co-Trainer des FC Twente. Vom 26. Februar 2013 bis zum 31. März 2013 war er Interimstrainer; da er nicht über die notwendige Trainerlizenz verfügte, wurde ihm zum 1. April 2013 Jansen zur Seite gestellt. Schreuder trug weiterhin die Verantwortung für die erste Mannschaft.[16]
Der ehemalige Nationalspieler kam zusammen mit Adriaanse im Sommer 2011 nach Enschede zurück. Bis 2009 war er Co-Trainer beim FC Schalke 04.
  • NiederlandeNiederlande Theo Snelders (Torwarttrainer)
  • BrasilienBrasilien Alessandro Schoenmaker (Konditionstrainer)[17]

FC Twente II (Jong FC Twente)[Bearbeiten]

Nr. Position Name
35 NiederlandeNiederlande AB Thijs Bouma
38 PolenPolen TW Filip Bednarek
DeutschlandDeutschland ST Mirco Born
Nr. Position Name
NiederlandeNiederlande AB Mark Engberink
NiederlandeNiederlande MF Quincy Promes
DeutschlandDeutschland ST Theo Vogelsang

Ehemalige bekannte Spieler[Bearbeiten]

(Auswahl)

Name des Spielers Zeitraum Bemerkung
OsterreichÖsterreich Marko Arnautović 2006–2010 aktueller Nationalspieler Österreichs
In der Premier League bei Stoke City aktiv.
NiederlandeNiederlande Eddy Achterberg 1967–1977 ehemaliger Trainer des FC Schalke 04
ehemaliger Co-Trainer bei FC Red Bull Salzburg
SchwedenSchweden Kennedy Bakırcıoğlu 2005–2007 aktueller Nationalspieler Schwedens
NiederlandeNiederlande Ronald de Boer 1991–1993 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Sander Boschker 1989–2003
2004–
über 500 Ligaspiele für FC Twente
Seit 12. November 2006 Rekordhalter
NiederlandeNiederlande John Bosman 1996–1999 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Paul Bosvelt 1994–1997 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Ellery Cairo 2000–2003 in der Bundesliga für SC Freiburg und Hertha BSC aktiv
BelgienBelgien Nacer Chadli 2010–2013 aktueller Nationalspieler Belgiens
DeutschlandDeutschland Simon Cziommer 1999–2003
2004–2005
Heracles Almelo aktiv
NiederlandeNiederlande Eljero Elia 2007–2009 aktueller Nationalspieler der Niederlande
In der Bundesliga für den Werder Bremen aktiv
NiederlandeNiederlande Issy ten Donkelaar 1962–1971 später Erstliga- und Jugendtrainer beim FC Twente
NiederlandeNiederlande Epi Drost 1966–1980 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Orlando Engelaar 2006–2008 in der Bundesliga für FC Schalke 04 aktiv
NiederlandeNiederlande Nico-Jan Hoogma 1992–1998 in der Bundesliga für Hamburger SV aktiv
OsterreichÖsterreich Marc Janko 2010–2012 aktueller Nationalspieler Österreichs
In der Spor Toto Süper Lig für Trabzonspor aktiv
NiederlandeNiederlande Jan Jeuring 1966–1977 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
Von 1977 bis 2009 Rekord-Ligatorschütze des FC Twente mit 103 Toren
NiederlandeNiederlande Martin Jol 1979–1981 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
Später Trainer u. a. von Ajax Amsterdam und Hamburger SV
NiederlandeNiederlande Luuk de Jong 2009–2012 aktueller Nationalspieler der Niederlande
in der Bundesliga für Borussia Mönchengladbach aktiv
NiederlandeNiederlande René van de Kerkhof 1970–1973 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Willy van de Kerkhof 1970–1973 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Arnold Mühren 1974–1978 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Youri Mulder 1990–1993 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
in der Bundesliga für FC Schalke 04 aktiv
DeutschlandDeutschland Peter Niemeyer 2002–2007 in der Bundesliga für Hertha BSC aktiv
SchweizSchweiz Blaise Nkufo 2003–2010 ehemaliger Nationalspieler der Schweiz
Rekordtorjäger des FC Twente (114 Tore)
NiederlandeNiederlande Arthur Numan 1991–1992 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Niels Oude Kamphuis 1994–1999
2006–2007
ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
in der Bundesliga für FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach aktiv
GhanaGhana Prince Polley 1992–1994 ehemaliger Nationalspieler Ghanas
DeutschlandDeutschland Helmut Rahn 1960–1963 ehemaliger Nationalspieler Deutschlands
NiederlandeNiederlande Fred Rutten 1980–1992 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
als Trainer in der Bundesliga beim FC Schalke 04
DeutschlandDeutschland SurinameSuriname NiederlandeNiederlande Andy Scharmin 1987–1989 ehemaliger Nationalspieler Surinames
verstarb nach einem Flugzeugunglück der Nationalmannschaft
DeutschlandDeutschland Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Rico Steinmann 1997–2000 ehemaliger Nationalspieler der DDR
NiederlandeNiederlande Frans Thijssen 1973–1979 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Andy van der Meyde 1999–2000 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
NiederlandeNiederlande Jan Vennegoor of Hesselink 1996–2001 ehemaliger Nationalspieler der Niederlande
AustralienAustralien Luke Wilkshire 2006–2008 ehemaliger Nationalspieler Australiens

Twentes Trainer[Bearbeiten]

Hans Meyer (1996–1999)
Fred Rutten (1999–2001, 2007–2008)
Steve McClaren (2008–2010)

Der FC Twente hatte in seiner Vereinsgeschichte bisher 18 Trainerperioden. Von diesen Cheftrainern waren bisher sieben keine Niederländer. Fritz Korbach und Hans Meyer waren die einzigen Deutschen auf dem Trainerstuhl der Niederländer. Fred Rutten und Spitz Kohn betreuten die Mannschaft als einzige zweimal. Rutten kommt somit auf insgesamt vier Dienstjahre, Kohn auf acht. Rekordhalter in einer durchgehenden Trainerperiode ist ebenfalls Spitz Kohn, der in Enschede zwischen 1972 und 1979 sieben Jahre unter Vertrag stand. Als erfolgreichster Trainer gilt der Engländer Steve McClaren. Seit dessen Amtsantritt im Sommer 2008 führte er das Team zu einem Vizemeistertitel und zum Erreichen des Finals im KNVB-Pokal. Im Folgejahr brachte er die Mannschaft zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte.

Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
OsterreichÖsterreich Friedrich Donenfeld 1965–1966
NiederlandeNiederlande Kees Rijvers 1966–1972
NiederlandeNiederlande Han Berger 1976-1983 1977: Erster Gewinn des KNVB-Pokals
LuxemburgLuxemburg Spitz Kohn 1972–1979 Rekordhalter auf diesem Posten
NiederlandeNiederlande Hennie Hollink 1980–1981
NiederlandeNiederlande Rob Groener 1981–1982
LuxemburgLuxemburg Spitz Kohn 1982–1983
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Fritz Korbach 1983–1986 1984: Aufstieg in die Eredivisie
NiederlandeNiederlande Theo Vonk 1986–1992
NiederlandeNiederlande Rob Baan 1992–1994
NiederlandeNiederlande Issy ten Donkelaar 1994–1995
DeutschlandDeutschland Hans Meyer 1996–1999
NiederlandeNiederlande Fred Rutten 1999–2001 2001: Zweiter Gewinn des KNVB-Pokals
NiederlandeNiederlande John van 't Schip 2001–2002
BelgienBelgien René Vandereycken 2002–2004
NiederlandeNiederlande Rini Coolen 2004–2006
NiederlandeNiederlande Jan van Staa (Interim) 2006
NiederlandeNiederlande Fred Rutten 2007–2008
EnglandEngland Steve McClaren 2008–2010 2010: erster Meisterschaftsgewinn der Vereinsgeschichte
BelgienBelgien Michel Preud’homme 2010–2011
NiederlandeNiederlande Co Adriaanse 2011
EnglandEngland Steve McClaren 2012–2013

Twentes Präsidenten[Bearbeiten]

Die Vorsitzenden des FC Twente waren bisher immer Niederländer. Erster Präsident war Cor Hilbrink. Wegen seiner langjährigen Verdienste für den Klub wurde nach ihm 2009 eine Tribüne im Stadion De Grolsch Veste benannt. Zuvor war Hilbrink bereits Präsident des Klubs Quick '20. Bei der Fusion von Sportclub Enschede und Enschede Boys wurde er in seiner Funktion als Quick-Vorsitzender eingeladen, um einen Präsidenten für den neuen Klub zu finden, der vorher weder für den Sportclub noch für die Boys wirkte. Hilbrink blieb fortan bis zu seinem Tod am 11. Juni 1973 in diesem Amt. Mit acht Jahren auf diesem Posten hält er zudem den Vereinsrekord. Aktueller Präsident ist Joop Munsterman. Dieser war bereits zuvor im Vorstand des Klubs tätig. Er konnte den Verein vor dem Bankrott retten. Zudem fällt in seine Zeit die Einführung einer Damenfußballabteilung und der erste Meisterschaftsgewinn des Vereins.

Name des Präsidenten Zeitraum Bemerkung
NiederlandeNiederlande Cor Hilbrink 1965–1973 Rekordhalter auf diesem Posten
NiederlandeNiederlande Jan Masman 1973–1976 1974: erster Vizemeistertitel
1975: Finale des UEFA-Pokals
NiederlandeNiederlande Ferdinand Fransen 1977–1984 Jahrelang Direktor des Hauptsponsors Reiseveranstalters Arke
1977: Gewinn des KNVB-Pokals
NiederlandeNiederlande Frans Hartman 1984–1989
NiederlandeNiederlande Hans van den Berg 1989–1994
NiederlandeNiederlande Cees Anker 1994–1999 1997-1998: Eröffnung und Bau der De Grolsch Veste
NiederlandeNiederlande Herman Wessels 1999–2004 2001: Gewinn des KNVB-Pokals
2007: Ernennung zum Ehrenmitglied
2007: Ernennung zum Ritter des Ordens von Oranje-Nassau
NiederlandeNiederlande Joop Munsterman 2004–heute rettete den Klub vor dem Konkurs
2007: Einführung der Damenfußballabteilung
2008: Gewinn KNVB-Pokal der Damen
2010: erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte

Weitere Mannschaften[Bearbeiten]

Frauenmannschaft[Bearbeiten]

Seit der Spielzeit 2007/08 unterhält der Verein eine Frauenfußballmannschaft. Diese ist unter dem Namen FC Twente Enschede berechtigt, an der Eredivisie für Frauen teilzunehmen. Erste Trainerin wurde Mary Cook-Willemsen. Diese führte ihr Team im ersten Jahr zum Gewinn des KNVB-Pokals. Am 29. August 2007 eröffneten die Frauen des FC Twente vor heimischen Publikum in der De Grolsch Veste die Frauen-Liga.

Nachwuchsmannschaften[Bearbeiten]

Neben der ersten Mannschaft hat der FC Twente eine eigene Fußballakademie. Diese stellt neben dem Profibereich einen wichtigen Zweig des Vereins dar. Einige Beispiele für Talente der jüngeren Vergangenheit sind Jan Vennegoor of Hesselink, Niels Oude Kamphuis, Karim El Ahmadi, Peter Niemeyer, Ramon Zomer und Wout Brama. Aber auch Spieler wie Sander Boschker, Jeroen Heubach, Fred Rutten und Theo Snelders wurden in Enschede ausgebildet.

2002 wurde die Voetbalacademie FC Twente (bis 2009: Voetbalacademie FC Twente/Heracles Almelo) gegründet. Damit wurde eine Kooperation zwischen Heracles Almelo und Go Ahead Eagles Deventer (ab 2009) geschaffen, um gemeinsam von einer guten Jugendarbeit profitieren zu können. Twente übernimmt hierbei aber die führende Rolle. Es werden Mannschaften von der D- bis zur A-Jugend trainiert.

Kooperationen[Bearbeiten]

Der FC Twente arbeitet auf nationaler und internationaler Ebene mit vielen Vereinen zusammen:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: FC Twente Enschede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Websites
News und Statistik

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steve McClaren ab 1. Juli 2010 neuer VfL-Trainer, Website des VfL Wolfsburg (vom 11. Mai 2010)
  2. McClaren mit dem Rinus-Michels-Preis geehrt, Website von RP-Online (vom 15. Mai 2010)
  3. 12. Spieltag und Tabelle der Eredivisie 2010/11 auf weltfussball.de
  4. Spielbericht: NAC Breda - FC Twente Enschede 2:1 (0:1) auf weltfussball.de
  5. Spielbericht: FC Twente Enschede - Inter Mailand 2:2 (2:2) auf weltfussball.de
  6. Spielbericht: Werder Bremen - FC Twente Enschede 0:2 (0:0) auf weltfussball.de
  7. Endstand der Gruppe L. kicker.de, abgerufen am 15. Februar 2013. 2013
  8. FC Twente siegt, Website des FC Twente (vom 23. August 2009)
  9. http://sport.orf.at/stories/2007421/2007420/
  10. FC Twente - FC Schalke 04, Website von Blau und Weiss Enschede (2008).
  11. Come on Twente Enschede!, Website der Ultras Gelsenkirchen (vom 17. April 2010)
  12. Offizielle Homepage der Tukkeroos
  13. http://derstandard.at/1308680644298/Niederlande-Stadiondach-von-Twente-Enschede-eingestuerzt-Mehrere-Verletzte
  14. Niet inzien risico's oorzaak instorten dak Grolsch Veste, RTV Oost (3 juli 2012), abgerufen am 4. Juli 2013
  15. Michel Jansen toegevoegd aan technische staf FC Twente, Vereinshomepage des FC Twente vom 1. April 2013
  16. Michel Jansen: Geen stroman, De Telegraaf-Telesport vom 2. April 2013
  17. Schoenmaker terug bij FC Twente, TC Tubantia (17. Juni 2012)
  18. Gladestony zum FC Twente, Website des FC Twente (vom 2. September 2011)
  19. Карабах и Твенте будут сотрудничать (Russisch) In: Azerisport.com. Abgerufen am 21. Oktober 20096.
  20. Dutch Lions Ink 5-Year Partnership, www.uslsoccer.com. 17. Januar 2011.