Hochschule Merseburg

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Hauptgebäude auf dem Campus Merseburg

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Hochschule Merseburg
Logo
Gründung 1992
Trägerschaft staatlich
Ort Merseburg
Bundesland Sachsen-Anhalt
Staat Deutschland
Rektor Jörg Kirbs
Studenten 2.727 WS 2012/13[1]
Mitarbeiter 292
Website www. hs-merseburg.de
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Die Hochschule Merseburg ist eine Fachhochschule in Sachsen-Anhalt und wurde am 1. April 1992 gegründet. Als Vorläufer gilt die 1954 gegründete Technische Hochschule Leuna-Merseburg

Geschichte[Bearbeiten]

Campus Merseburg (Jubiläum 2014)

Die Hochschule Merseburg (University of Applied Sciences Merseburg) wurde 1992 in Merseburg gegründet. Die Wurzeln der akademischen Ausbildung reichen in Merseburg bis in das Jahr 1954 zurück. Bereits damals wurde auf dem heutigen Campusgelände die spätere Technische Hochschule Leuna-Merseburg gegründet, deren Aufhebung Anfang 1993 erfolgte.

In unmittelbarer Nähe zu den Universitätsstädten Halle (Saale) und Leipzig wird an der Hochschule Merseburg in Bachelor- und Masterstudiengängen praxisorientiert ausgebildet. In den Studiengängen aus dem ingenieurwissenschaftlich-technischen, wirtschaftswissenschaftlichen sowie kulturellen und sozialen Bereich werden neben den wissenschaftlichen Grundlagen vor allem Methodenkenntnisse und berufspraktische Qualifikationen, die sogenannten Schlüsselqualifikationen, vermittelt.

Studiengänge[Bearbeiten]

Seit dem Wintersemester 2005/2006 werden ausschließlich Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten. Die Diplomstudiengänge laufen derzeit aus. Zudem gibt es ein umfangreiches Weiterbildungsangebot.

Bachelorstudiengänge[Bearbeiten]

Masterstudiengänge[Bearbeiten]

Fachbereiche[Bearbeiten]

Deutsches Chemie-Museum Merseburg[Bearbeiten]

Deutsches Chemie-Museum Merseburg, Ammoniak-Synthesekammer (2014)

Das Deutsche Chemie-Museum Merseburg (dchm) wurde 1993 auf dem Campus Merseburg gegründet zur Darstellung der Entwicklung der chemischen Industrie in Mitteldeutschland anhand von Original-Anlagen, Apparaten und Ausrüstungen (traditionsreiche Großunternehmen: Leuna-Werke und Buna-Werke). Das vom Verein „Sachzeugen der chemischen Industrie e. V. (SCI)“ aufgebaute und geführte Museum arbeitet eng mit der Hochschule Merseburg zusammen.

Die unter Leitung von Klaus Krug entstandene Sammlung besteht aus rd. 5.000 Objekten, von denen in einem Technikpark mehr als 300 besichtigt werden können. Als wichtigste originale Exponate sind die Ammoniak-Synthesekammer und die zugehörige funktionsfähige Hochdruck-Umlaufpumpe anzusehen, beide aus den Anfangsjahren der großtechnischen Ammoniaksynthese 1916/1917 im Leunawerk nach dem Haber-Bosch-Verfahren (später Nobelpreise für den Chemiker Fritz Haber im Jahre 1919 und den Chemiker, Techniker und Industriellen Carl Bosch im Jahre 1931).

Der Verein SCI hat konzeptionell dafür gesorgt, dass dieses Museum die Merkmale eines Science Center, eines Museums und einer Sammlung originärer Anlagen und Apparate der chemischen Industrie des 20. Jahrhunderts in einem Technikpark vereint. Seit 1996 werden im Science Center die Projekte "Chemie zum Anfassen" und "Technik begreifen" gemeinsam mit der Hochschule Merseburg realisiert. Vorstandsvorsitzender im Förderverein SCI ist Thomas Martin, Professor für Verfahrenstechnik / Mechanische und Thermische Prozesse an der Hochschule Merseburg.

Das Deutsche Chemie-Museum Merseburg auf dem Hochschul-Campus gilt als einzigartig in Europa, wenn nicht gar in der Welt; es besitzt Weltrang.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66-113 (abgerufen am 3. November 2013)