FK Spartak Subotica

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Spartak Subotica
Abzeichen von Spartak Subotica
Voller Name Fudbalski klub Spartak Subotica
Ort Subotica, Serbien
Gegründet 1945
Vereinsfarben blau-weiß-rot
Stadion Subotica-Stadion
Plätze 13.000
Präsident SerbienSerbien Dragan Simović
Trainer MazedonienMazedonien Dragan Kanatlarovski
Homepage www.fkspartakzlatiborvoda.com
Liga SuperLiga
2013/14 10. Platz
Heim
Auswärts

Spartak Subotica (vollständiger offizieller Name auf serbisch: Фудбалски клуб Спартак Суботица, Fudbalski klub Spartak Subotica) ist ein serbischer Fußballverein aus Subotica, der in der SuperLiga spielt, der höchsten Spielklasse des Landes.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 21. April 1945 wurde in Subotica ein Sportverein gegründet, der nach Jovan Mikić Spartak benannt wurde, einem Anführer der lokalen jugoslawischen Volksbefreiungsarmee, der 1944 im Kampf gegen die faschistische Besatzung des Landes durch die Achsenmächte während des Zweiten Weltkrieges getötet wurde und zum Nationalhelden Jugoslawiens ernannt wurde.[1] Wenige Monate später wurde die Fußballabteilung des Vereins gegründet.[1] Spartak Subotica war 1946 Gründungsmitglied der neuen 1. jugoslawische Fußballliga und erreichte in seiner ersten Saison den 6. Platz.[1] Bereits in der dauraffolgenden Spielzeit stieg man als Vorletzter in die 2. Liga ab, jedoch gelang dem Verein in der Saison 1948/49 als Drittplatzierter der sofortige Wiederaufstieg.[1] Dort konnte sich Spartak eine Saison halten, wurde jedoch 1951 wieder zweitklassig. Dem Verein gelang daraufhin der erneute direkte Wiederaufstieg. In der 1. Liga konnte man sich diesmal bis 1958 halten.[1] Anschließend verbrachte Spartak die nächsten Jahre in der 2. Liga.[1]

1962 erreichte der Verein erstmals das jugoslawische Pokalfinale, das mit 1:4 gegen OFK Belgrad verloren wurde.[1] In der Saison 1971/72 gewann Spartak die Gruppe B der 2. Liga und wurde somit wieder erstklassig, stieg jedoch in der darauffolgenden Spielzeit wieder ab.[1] 1986 konnte man als Meister der Division West wieder die Elite erreichen.[1] Zuvor verpasste der Verein 1980 unds 1982 als Vizemeister knapp die 1. Liga. Auch diesmal konnte man sich nur eine Saison in der 1. Liga halten, jedoch wurde Spartak wiedermal auf Anhieb Meister und stieg wieder auf.

Diesmal blieb der Verein bis 1995 erstklassig. Ein Jahr zuvor erreichte er zum zweiten Mal das nationale Pokalfinale, scheiterte aber deutlich an Partizan.[1] Nach dem Abstieg gelang nochmals der direkte Wiederaufstieg und man spielte bis 2000 in der 1. Liga. In der Saison 2007/08 gab es einen Zusammenschluss mit dem FK Zlatibor Voda. In derselben Saison gelang Spartak die Rückkehr in höchste Liga. Zuvor erfolgte der Abstieg bis in die 3. Liga. In seiner ersten Saison der neuformierten Serbischen SuperLiga gelang 2009/2010 dem Verein der 4. Platz und damit erstmals die Qualifikation zur UEFA Europa League. In der UEFA Europa League 2010/11 scheiterte er in der 3. Runde am ukrainischen Vertreter Dnipro Dnipropetrowsk. In der Saison 2010/2011 verpasste der Verein knapp die erneute Qualifikation zur Europa League. In der Saison 2013/14 konnte nach einem 2:0-Sieg über den amtierenden Meister Partizan das Halbfinale des serbischen Fußballpokals erreicht werden. Um den Einzug ins Finale spielt er gegen Vojvodina Novi Sad.

Aktueller Kader 2013/14[Bearbeiten]

Nr. Position Name
1 SerbienSerbien TW Milan Jovanić
2 SerbienSerbien AB Siniša Stevanović
3 SerbienSerbien MF Nemanja Marković
4 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina MF Nikola Popara
5 MontenegroMontenegro AB Stefan Cicmil
6 SerbienSerbien AB Vladimir Kovačević
7 SerbienSerbien ST Dino Šarac
8 SerbienSerbien MF Vladimir Torbica
9 SerbienSerbien ST Miloš Džugurdić
10 SerbienSerbien MF Veseljko Trivunović
11 SerbienSerbien ST Aleksandar Nosković
12 SerbienSerbien TW Branimir Aleksić
13 SerbienSerbien MF Slobodan Novaković
14 SerbienSerbien AB Nebojša Mezei
Nr. Position Name
15 SerbienSerbien AB Stefan Milošević
16 SerbienSerbien ST Nemanja Milić
17 SerbienSerbien AB Goran Antonić
18 SerbienSerbien ST Miljan Milivojev
19 SerbienSerbien MF Miljan Ljubenović
20 SerbienSerbien MF Darko Puškarić
22 MontenegroMontenegro AB Marko Vidović
23 SerbienSerbien MF Milan Vojvodić
24 MontenegroMontenegro AB Ilija Radović
25 SerbienSerbien TW Budimir Janošević
26 SerbienSerbien MF Marko Jondić
27 SerbienSerbien MF Andrej Mrkela
SerbienSerbien MF Branimir Jočić

Mitropa-Cup[Bearbeiten]

Teilnahme am Mitropa-Cup, einem der ersten internationalen Wettbewerbe im europäischen Fußball:

Saison Wettbewerb Runde Land Club Ergebnis Platz
1987 Mitropa-Cup Halbfinale ItalienItalien Italien Ascoli 1-2 Ascoli
3./4. Platz UngarnUngarn Ungarn Vasas Budapest 0-2 Porto Sant'Elpidio

UEFA Europa League[Bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Land Club Zu Hause Auswärts Ergebnis
2010–11 UEFA Europa League QR2 LuxemburgLuxemburg FC Differdingen 03 2–0 3–3 5–3
QR3 UkraineUkraine Dnipro Dnipropetrowsk 2–1 0–2 2–3

Erfolge[Bearbeiten]

  • Jugoslawischer Pokalfinalist: 1962, 1994
  • Aufstieg in die 1. Liga: 1949, 1952, 1972, 1986, 1989, 1997, 2008
  • UEFA Europa League Qualifikation: 2010

Frauenfußball[Bearbeiten]

Die Frauenfußballabteilung spielt unter dem Namen ZFK Spartak Subotica und holte seit ihrer Gründung 1970 einmal die jugoslawische Meisterschaft (1975 als ŽFK Železničar Subotica), sowie zweimal die serbische Meisterschaft 2011 und 2012.[2] In der Saison 2011/12 konnten sich die Frauen mit dem Serbian Cup das Double sichern.[3]

Erfolge[Bearbeiten]

  • 1975: Jugoslawische Meisterschaft (als ŽFK Železničar Subotica)
  • Serbische Meisterschaft: 2011 und 2012
  • Serbische Pokal: 2012

Tischtennis[Bearbeiten]

Die Männermannschaft gewann 1977 und 1981 den ETTU Cup und erreichte 1978 das Finale.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j Offizielle Vereinsseite des Fußballklubs Spartak Subotica: Istorijat (serbisch)
  2. ISTORIJAT ŽFK SPARTAK SUBOTICA (Serbian) zfk-spartak.rs. Abgerufen am 16. Juni 2011.
  3. Club’s website