FK Varnsdorf

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FK Varnsdorf
FK Varnsdorf Logo.png
Ort Varnsdorf, Tschechien
Gegründet 1938
Vereinsfarben gelb-blau
Stadion Městský stadion v Kotlině
Plätze 900
Präsident Vlastimil Gabriel
Direktor
Trainer Zdenko Frťala
Homepage fkvarnsdorf.cz
Liga 2. Liga
2012/13 5. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Varnsdorf ist ein tschechischer Fußballverein aus der grenznahen Stadt Varnsdorf. Bis zu seiner Umbenennung im Jahr 2011 hieß der Verein SK Slovan Varnsdorf.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten]

Varnsdorf verfügte bis 1945 über eine mehrheitlich deutsche Bevölkerung. Im Jahr 1907 wurde mit dem DFC Warnsdorf der erste Fußballklub im Ort gegründet, im Jahr 1912 folgte der SK Edelgrund, der ab 1919 SK Germania Warnsdorf hieß. Der DFC und Germania schlossen sich 1931 zum Warnsdorfer FK zusammen, der 1940 zur NSTG wurde.

Die tschechische Minderheit gründete im Jahr 1938 den SK Hraničáři Varnsdorf. Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war der SK Hraničáři zunächst der einzige Klub der Stadt. Ende der 1940er Jahre kam der Verein unter das Patronat der Elite-Werke und firmierte fortan unter dem Namen Sokol Elite Varnsdorf. Im Jahr 1952 entstand mit Sokol Velveta Varnsdorf – dieser Klub war dem Velveta-Werk unterstellt – ein weiterer Verein.

Sowohl Elite als auch Velveta nahmen 1952 an der Krajská soutěž teil. Dies war damals die nach der landesweiten 1. Liga die zweithöchste Spielklasse, in der mehr als 200 Mannschaften mitwirkten. Nur ein Jahr später, 1953, kam es im Zuge einer Reorganisation des tschechoslowakischen Sports auch zu einer Fusion der beiden Varnsdorfer Vereine Elite und Velveta: der neue Verein hieß Jiskra und spielte nunmehr drittklassig. Bereits 1955 gab es eine weitere Reorganisation, wodurch Jiskra nur noch viertklassig war. Im Jahr 1957 fusionierte Jiskra mit Spartak Varnsdorf zu Slovan Varnsdorf. Diesen Namen hat der Klub bis heute beibehalten.

Bis 1975 nutzten die Vereine in Varnsdorf den 1911 vom DFC errichteten Platz in der Nähe des Bahnhofs. Im Jahr 1967 wurde mit dem Bau eines neuen Stadions (Kotlina bzw. v Kotlině) unweit der Schule begonnen. Das Stadion am Bahnhof wurde abgerissen und durch Gebäude des Velveta-Werks ersetzt.

Slovan trat bis Ende der 1990er Jahre überregional nie in Erscheinung, im Jahr 1998 gelang der Mannschaft der Aufstieg in die ČFL, die dritthöchste tschechische Liga. Durch die Lizenzverweigerung für den Erstliga-Absteiger FK Bohemians Prag und mangels Lizenzbewerbungen der Drittligisten auf den Plätzen zwei bis fünf stieg Slovan Varnsdorf als Sechstplazierter der 3. Liga in der Saison 2009/10 in die 2. Liga auf. In der ersten Zweitliga-Saison 2010/11 konnte durch einen 13.Platz am Saisonende die Klasse gehalten werden. Im zweiten Jahr der Zweitliga-Zugehörigkeit hatte der mittlerweile in FK Varnsdorf umbenannte Klub mit dem Abstiegskampf wenig zu tun und belegte am Ende der Saison ein gesicherten Mittelfeldplatz. In der Saison 2012/13 erreichte die Mannschaft gar den fünften Tabellenplatz und spielt weiterhin zweitklassig.

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Stand: 11. Februar 2011

Tor
1 Tscheche Lukáš Macháček
22 Tscheche Martin Vaňák
Tscheche Radek Porcal







Abwehr
2 Tscheche Joseph Hyka
3 Tscheche Aleš Vavroušek
5 Tscheche Michal Křemen
6 Tscheche Ondrej Ginzel
9 Tscheche Jiří Stehlik
19 Tscheche Luke Nagy
33 Tscheche Jiří Svojtka
Tscheche Petr Mach
Tscheche Jiří Pimpara
Tscheche Jiří Novotný
Mittelfeld
4 Tscheche Matej Kotis
8 Tscheche Pavel Čapek
10 Tscheche Vlastimil Chod
11 Tscheche Jaroslav Jordak
14 Tscheche Lukáš Jakobovský
16 Tscheche Miroslav Hozda
Schwede David Procházka
Tscheche Petr Kulhánek
Tscheche František Koblížek

Angriff
13 Tscheche Jiří Procházka
17 Tscheche Marek Cemba
42 Tscheche Eduard Formáček
Ukrainer Pavlo Rudnytský
Tscheche Ladislav Grubhoffer






Vereinsnamen[Bearbeiten]

  • 1938 SK Hraničáři Varnsdorf
  • 194? Sokol Elite Varnsdorf
  • 1953 DSO Jiskra Varnsdorf (Fusion mit Sokol Velveta Varnsdorf)
  • 1957 TJ Slovan Varnsdorf (Fusion mit TJ Spartak Varnsdorf)
  • 1996 SK Slovan Varnsdorf s.r.o.
  • seit 2011 FK Varnsdorf

Weblinks[Bearbeiten]