Fabio Morábito

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Fabio Morábito (* 21. Februar 1955 in Alexandria, Ägypten) ist ein mexikanischer Autor und Dichter.

Leben[Bearbeiten]

Morábito verbrachte als Kind italienischer Eltern seine Kindheit in Mailand. Seit seinem 15. Lebensjahr lebt er in Mexico D.F., der Bundeshauptstadt Mexikos. Dort begann er in spanischer Sprache zu schreiben.[1]

1998 nahm Morábito am Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes teil. Seine Erfahrungen dort hielt er in der Geschichtensammlung Tambíen Berlín se olvida fest.

Bekannt wurde Morábito außerdem durch seine Übersetzungen aus dem Italienischen von Romanen und Essais, ferner von Dichtung und von Kinderbüchern ins Spanische. Sämtliche Gedichte des italienischen Literaturnobelpreisträgers Eugenio Montale übersetzte er. Diese Übersetzung steht seit 2005 im Projekt Gutenberg zur Verfügung. Ferner übersetzte er Aminta von Torquato Tasso.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 1984: El viaje y la enfermedad, Essais.
  • 1989: Caja de herramientas, Roman.
  • 1989: La lenta furia, Kurzgeschichten.
  • 1991: De lunes todo el año, Gedichte.
  • 1995: Lotes baldíos, Gedichte.
  • 1996: Los pastores sin ovejas, Essais.
  • 1997: Cuando las panteras no eran negras, Kinderbuch.
  • 2002: La vida ordenada, Kurzgeschichten.
  • 2002: Alguien de lava, Gedichte; Reihe Coneculta. Ediciones Era, Mexico D. F., Mexico, ISBN 96-84115512.
  • 2006: Grieta de fatiga, Kurzgeschichten.
  • 2007: La ola que regresa.
  • 2009: Emilio, los chistes y la muerte.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1991: Premio Nacional de Poesía Aguascalientes für De lunes todo el año.
  • 1995: Carlos Pellicer Preis für Lotes baldíos.
  • 1997: Aufnahme in die Auswahl White Ravens für das Kinderbuch Cuando las panteras no eran negras.
  • 2006: Premio Antonin Artaud de Narrativa für Grieta de fatiga.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Das Fremde schenkt Freiheit, Hans Magnus Enzensberger in der FAZ vom 17. Dezember 2013, Seite 28