Fachhochschule Münster

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Fachhochschule Münster
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Gründung 1971
Trägerschaft MIWFT NRW (staatlich)
Ort Münster, Steinfurt
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Präsidentin Ute von Lojewski
Studenten 11.686 WS 2012/13[1]
Mitarbeiter ca. 890
davon Professoren ca. 250
Netzwerke UAS7
Website www.fh-muenster.de

Die Fachhochschule Münster mit Sitz im westfälischen Münster und einer weiteren Abteilung in Steinfurt ist mit rund 11754 Studenten[2] in zwölf Fachbereichen und zwei zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen eine der größten Fachhochschulen in Deutschland. Die Verwaltung befindet sich im Gebäude der Hüfferstiftung.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Fachhochschule Münster wurde am 1. August 1971 als eine von 15 Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen gegründet, als acht Vorgängereinrichtungen und die neu gegründeten Fachbereiche Wirtschaft und Sozialwesen zu einer neuen Hochschule zusammengefasst wurden. Zu dieser Zeit lag die Zahl der Studierenden bei etwa 2.300. Sie war damit eine der kleineren Fachhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Fachhochschule war innerhalb des Stadtgebietes Münster über mehrere Häuser verteilt und benutzte auch das Gebäude der vormaligen Ingenieurschule für Bauwesen in der Innenstadt (Lotharinger Straße). Einige Jahre später (1974) entstand das Fachhochschulzentrum am Gievenbecker Weg (Corrensstraße/Gievenbecker Weg) mit den Fachbereichen Architektur (heute am Leonardo-Campus), Bauingenieurwesen und Betriebswirtschaft. Heute beherbergt das „FHZ“ (Fachhochschulzentrum) die Fachbereiche Bauingenieurwesen, Wirtschaft und Oecotrophologie · Facility Management.

Fachbereiche und Studiengänge[Bearbeiten]

Die Fachhochschule Münster gliedert sich in zwölf Fachbereiche (FB) sowie zwei[3] zentrale, fachbereichsübergreifende Einrichtungen:

FB 1: Chemieingenieurwesen[Bearbeiten]

Der Fachbereich Chemieingenieurwesen ermöglicht die Ausbildung zum Chemieingenieur und Wirtschaftsingenieur im Bereich Chemie sowie ein Lehramtsstudium Chemietechnik. Weitere Studiengänge sind der Bachelor- sowie Master-Studiengang Chemical Engineering. Er ist Teil des Campus Steinfurt und befindet sich an der Stegerwaldstraße in Steinfurt.

FB 2: Elektrotechnik und Informatik[Bearbeiten]

Im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik muss zwischen den beiden Studienrichtungen differenziert werden. Der Bachelor-Studiengang Elektrotechnik kann mit den Vertiefungen Automatisierungstechnik, Nachrichtentechnik oder Technische Informatik belegt werden. Der Studiengang zum Diplom-Elektroingenieur (FH) wird seit WS 2006/2007 nicht mehr angeboten. Im Bereich Informatik kann ein Bachelor Informatik (ab 2011) erworben werden.

Darüber hinaus gibt es seit WS 2006/2007 einen gemeinsamen Master-Studiengang Informationstechnik mit den Vertiefungen Automatisierungstechnik, Nachrichtentechnik oder Informatik. Dieser löst den Master-Studiengang Angewandte Informatik ab und ermöglicht gleichzeitig den Erwerb eines Masters im Bereich Elektrotechnik.

Ein besonderes Programm des Fachbereichs ist das „European Engineering Programme“ (EEP), das ein internationales Studium in drei Ländern – England (Portsmouth), Frankreich (Bordeaux) und der Schweiz (Sitten) – mit dem zeitgleichen Erwerb von zwei Titeln ermöglicht. Ein weiterer Ausbildungszweig ist die kooperative Lehramtsausbildung für die Sekundarstufe II.

Der Fachbereich ist Teil der Abteilung Steinfurt und befindet sich an der Stegerwaldstraße. Überwiegend sind die Labore der Informatik auch im Hochschulgebäude an der Bismarckstraße in der Innenstadt untergebracht.

FB 3: Maschinenbau[Bearbeiten]

Im Fachbereich Maschinenbau ist die Ausbildung zum Diplom-Maschinenbauer, Diplom-Maschinenbauinformatiker und Diplom-Wirtschaftsingenieur (siehe ITB) möglich. Ab dem WS 06/07 werden jedoch nur noch die jeweiligen Bachelor-Studiengänge sowie ein Master-Studiengang angeboten. Der Bachelor-Studiengang Maschinenbau kann zudem in dualer Form, d.h. mit paralleler Berufsausbildung oder berufsbegleitend betrieben werden. Als weitere Ausbildungsrichtung ist eine kooperative Lehramtsausbildung möglich. Auch dieser Fachbereich ist Teil der Abteilung Steinfurt und befindet sich ebenfalls an der Stegerwaldstraße. Folgende Studiengänge bietet der Fachbereich Maschinenbau an:

Angebotene Studiengänge sind:

  • Bachelor-Studiengang Maschinenbau
  • Bachelor-Studiengang Maschinenbauinformatik
  • Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau
  • dualer Bachelor-Studiengang Maschinenbau
  • Bachelor-Studiengang Kooperative Lehramtsausbildung Maschinenbau
  • Master-Studiengang Maschinenbau
  • Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau.

FB 4: Energie · Gebäude · Umwelt[Bearbeiten]

FH-Campus in Steinfurt

Am Fachbereich Energie · Gebäude · Umwelt werden Ingenieurinnen und Ingenieure in den Fachgebieten der Energietechnik, der Technischen Gebäudeausrüstung sowie der Umwelttechnik ausgebildet. Dafür bietet der Fachbereich einen technisch-wissenschaftlich ausgerichteten Ingenieur-Studiengang, einen Wirtschaftsingenieur-Studiengang sowie zwei Master-Studiengänge an:

  • Bachelor Ingenieur der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik
  • Bachelor Wirtschaftsingenieur der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik
  • Master Technisches Management in der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik
  • Master Netzingenieur der Versorgungstechnik

Der Fachbereich befindet sich auf dem FH-Campus in Steinfurt.

FB 5: Architektur[Bearbeiten]

Fachbereich Architektur auf dem Leonardo Campus (Haupteingang)

Allgemein[Bearbeiten]

Der Fachbereich Architektur (auch: msa | münster school of architecture) strukturiert seine Lehre in sieben Departments: Entwerfen, Konstruktion, Gestalten, Gebäudestruktur/Gebäudetechnologie, Baubetrieb/Baumanagement, Städtebau, Baugeschichte und Architekturkommunikation. Er bietet einen Bachelor- und Masterstudiengang Architektur an. Der Fachbereich befindet sich auf dem Leonardo-Campus in Münster.

Ranking[Bearbeiten]

Der Fachbereich Architektur (msa | münster school of architecture) hat im Rahmen des CHE- Hochschulrankings in allen der fünf betrachteten Kategorien: Reputation in Studium und Lehre, Ausstattung der Arbeitsplätze, Praxisbezug, Betreuung durch Lehrende und der Studiensituation insgesamt, die Spitzengruppe erreicht. Gefolgt von der Hochschule Biberach, belegt die Fachhochschule Münster im Studienfach Architektur den 1. Platz im CHE- Hochschulranking.[4]

FB 6: Bauingenieurwesen[Bearbeiten]

Fachbereich Architektur auf dem Leonardo Campus

Allgemein[Bearbeiten]

Der Fachbereich Bauingenieurwesen bietet nach einem für alle Studenten verbindlichen Grundstudium Studiengänge (Vertiefungsrichtungen) in Baubetrieb, konstruktivem Ingenieurbau, Verkehrswesen sowie Wasser- und Abfallwirtschaft an. Eine weitere Studienfachrichtung besteht über ein kooperatives Lehramtsstudium (Berufsschullehrer) mit einem Bachelor-Abschluss. Fachbereichssitz ist das FHZ (Fachhochschulzentrum) in Münster an der Corrensstraße. Im FB 6 sind 23 Professoren, acht fest angestellte Mitarbeiter sowie zahlreiche Lehrbeauftragte und befristet eingestellte Beschäftigte in Drittmittelprojekten tätig. Dem Fachbereich angegliedert sind die beiden An-Institute „Textile Bau- und Umwelttechnik GmbH“ (tBU) sowie das „Institut für Abfall, Abwasser und Infrastrukturmanagement“ (INFA).

Ranking[Bearbeiten]

Der Fachbereich Bauingenieurwesen hat im Rahmen des CHE- Hochschulrankings in allen der fünf betrachteten Kategorien: Reputation in Studium und Lehre, Forschungsgelder pro Professor, Laborausstattung, Betreuung durch Lehrende und der Studiensituation insgesamt, die Spitzengruppe erreicht. Gefolgt von der Hochschule Biberach, belegt die Fachhochschule Münster im Studienfach Bauingenieurwesen den 1. Platz im CHE- Hochschulranking.[5]

FB 7: Design[Bearbeiten]

Der Fachbereich Design am Leonardo Campus in Münster ermöglicht den BA-Studiengang „Design“ mit vier verschiedenen Studienschwerpunkten. Dies sind die Schwerpunkte Kommunikationsdesign, Illustration, Medien-Design und Produkt-Design. Darüber hinaus kann man einen Master in Design - Information und Kommunikation erwerben.

FB 8: Oecotrophologie · Facility Management[Bearbeiten]

Das Fachhochschulzentrum in Münster an der Corrensstraße

Der Fachbereich Oecotrophologie und Facility Management bietet gleich mehrere Studiengänge mit unterschiedlichen Abschlüssen an. Neben dem Hauptstudiengang Oecotrophologie ist sowohl die Ausbildung zum Bachelor im Total Facility Management (TFM) als auch zum Master im International Facility Management (IFM) möglich. Weitere Studienmöglichkeiten sind die beiden internationalen Studiengänge „Deutsch-Niederländischer Studiengang Oecotrophologie und Facility Management“ und der „Europäische Studiengang Oecotrophologie, Ernährung und Diätetik“. Eine kooperative Lehramtsausbildung für die Sekundarstufe II mit den Schwerpunkten Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft ist ebenfalls möglich.

Zudem haben die Studierenden die Möglichkeit, in einer TV-Lehrredaktion mitzuarbeiten, eigene Fernsehbeiträge zu Themen aus dem Fachbereich zu produzieren und diese über den landesweiten TV-Lernsender nrwision auszustrahlen.[6] Die Lehrredaktion hat mit ihren Sendungen bereits zweimal beim Bürgermedienpreis der Landesanstalt für Medien NRW gewonnen.

Der Sitz des Fachbereichs ist das Fachhochschulzentrum in Münster an der Corrensstraße.

FB 9: Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Fachbereich Wirtschaft befindet sich ebenfalls im Fachhochschulzentrum an der Corrensstraße. Als Studienrichtungen zur Verfügung stehen der Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft[7], der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik[8], die internationalen Bachelor-Studiengänge CALA Carrera Alemana-Latinoamericana de Administración (Deutsch Lateinamerikanischer Studiengang BWL) und EBP European Business Programme sowie die Master-Studiengänge International Marketing and Sales[9], Master Accounting and Finance[10], sowie Logistik[11]. Einen internationalen Doppelabschluss an der FH Münster und der Partnerhochschule im Ausland ermöglichen die Studiengänge „Deutsch-Lateinamerikanischer Studiengang Betriebswirtschaft“[12] und das „European Business Programme“[13].

Ranking: Der Fachbereich Wirtschaft hat im CHE- Hochschulranking in allen fünf Kategorien die Bestnote bekommen. Bewertet wurden unter anderem die Kategorien Studiensituation, Studierbarkeit, Praxisbezug oder internationale Ausrichtung. Neben der Fachhochschule Münster hat nur die Hochschule Reutlingen im Bereich BWL fünf Mal die Spitzengruppe erreicht[14].

FB 10: Sozialwesen[Bearbeiten]

Fachhochschulverwaltung an der Hüfferstraße in Münster

Im Fachbereich Sozialwesen erfolgt die Ausbildung zum Sozialarbeiter/Sozialpädagogen. Der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss am Fachbereich Sozialwesen ist der „Bachelor of Arts: Soziale Arbeit“ als Vollzeit- und Fernstudiengang. Weitere Ausbildungsziele sind der Master in Jugendhilfe, der Master in Sozialmanagement und der Master in Clinical Casework. Der Fachbereich hat seinen Sitz in Münster in der Hüfferstiftung und in der Robert-Koch-Straße.

Wie im FB 8 haben die Studierenden auch hier die Möglichkeit, in einer offiziellen TV-Lehrredaktion mitzuarbeiten. Ihre Fernsehsendung "Augen auf!" beschäftigt sich mit sozialen Themen und wird über den landesweiten TV-Lernsender nrwision ausgestrahlt.[6]

FB 11: Physikalische Technik[Bearbeiten]

Dieser Fachbereich gehört zur Abteilung Steinfurt und befindet sich in Steinfurt an der Stegerwaldstraße. Eine Ausbildung erfolgt hier im Bereich Biomedizinische Technik sowohl als Bachelor- und Masterstudiengang, im Bereich Lasertechnik als Bachelorstudiengang, sowie Photonik als Masterstudiengang. Ebenfalls möglich ist ein Studium zum Bachelor of Engineering Technische Orthopädie. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Technische Betriebswirtschaft ist zudem eine Ausbildung zum B. Sc. Wirtschaftsingenieur möglich.

FB 12: Pflege und Gesundheit[Bearbeiten]

Fachbereich Pflege mit der Mensa auf dem Leonardo Campus

Gegründet wurde der Fachbereich Pflege und Gesundheit 1994 als Antwort auf die Gestaltung einer neuen und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung durch die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe, da Pflegende, Therapeuten und Pädagogen vielfältige Aufgaben in Gesundheitsförderung, Prävention, Krankenbehandlung, Rehabilitation und Palliative Care wahrnehmen. Der Fachbereich Pflege und Gesundheit auf dem Leonardo-Campus in Münster ermöglicht die Ausbildung in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und partnerschaftliche Vernetzung von Organisationen im Gesundheitswesen erfordern vielfältige Kompetenzen und "Herzblut". In diesem Sinne stellt der Fachbereich interdisziplinäres und multiprofessionelles Arbeiten in den Mittelpunkt seiner Studiengänge, Forschungs- und Praxisprojekte, Weiterbildungsangebote und Kooperationen. Er steht für die Themen Kooperation und Koordination in der Gesundheitsversorgung.

Folgende Studienangebote bestehen:

M.A. Management in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen
M.A. Bildung im Gesundheitswesen - Berufspädagogik Pflege
B.A. Pflege- und Gesundheitsmanagement
B.Sc. Therapie- und Gesundheitsmanagement
B.Sc. Pflege dual
B.A. Berufspädagogik im Gesundheitswesen - Berufliche Fachrichtung Pflege
B.Sc. Lehramt an Berufskollegs - Berufliche Fachrichtung

Gesundheitswissenschaft/Pflege

Weiterhin geplant ist ein ausbildungsbegleitendes Studium der Gesundheits- und Krankenpflege. Die Studiengänge zeichnen sich durch eine hohe Theorie-Praxisvernetzung aus. Bestandteil aller Studienbereiche ist eine dem Menschen und seinem soziokulturellen Umfeld zugewandte, ganzheitliche und verschiedene Perspektiven umfassende Sicht von Gesundheit und Krankheit.

Institut für Technische Betriebswirtschaft[Bearbeiten]

Das Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB) ist ein Institut der Fachhochschule Münster, welches mit den ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen der FH zusammenarbeitet. Insgesamt bietet es aktuell fünf verschiedene Studiengänge im grundständigen und im berufsbegleitenden Bereich an. Das Institut organisiert den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (Vollzeit), der in Kooperation mit den Fachbereichen Chemieingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik, Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik sowie Physikalische Technik in fünf verschiedenen Fachrichtungen angeboten wird. Ebenso wird im Vollzeitbereich ein Masterstudiengang mit verschiedenen ingenieurwissenschaftlichen Vertiefungsrichtungen angeboten. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Verbundstudien in Hagen bietet das ITB darüber hinaus im berufsbegleitenden Bereich den Verbundstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen B.Sc. sowie den Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft MBA an. Letzterer richtet sich an Ingenieure und Naturwissenschaftler. Um aber auch Absolventen eines Kombinationsstudiums (etwa Wirtschaftsingenieurwesen) die Möglichkeit zu bieten sich weiterzubilden, wurde zusätzlich der Studiengang MBA&Eng. Wirtschaftsingenieurwesen in das Studienprogramm aufgenommen. [15]

Institut für Berufliche Lehrerbildung[Bearbeiten]

Am Hochschulstandort Münster wurde im Jahre 2002 ein besonderes Studienmodell eingeführt. Das Studium mit dem Ziel "Lehramt an Berufskolleg" wird in einer engen Kooperation zwischen der Fachhochschule Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität angeboten. Das Institut für Berufliche Lehrerbildung (IBL) betreut und koordiniert die Zusammenarbeit der 7 Fachbereiche der Fachhochschule und die 16 Fachbereichen der Universität Münster in der beruflichen Lehrerbildung. Ferner vertritt das IBL die Didaktik der beruflichen Fachrichtungen und die Berufspädagogik in der Lehre und Forschung und ist der zentrale Ansprechpartner für alle Fragen der Lehramtsausbildung an der Fachhochschule Münster. Neben dem vom Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft ausgezeichneten Modellstudiengang "Kooperatives Studium für das Lehramt an Berufskollegs" werden seit 2005 die Bachelor-Studiengänge und seit 2008 auch der Master of Education angeboten [16]

Kompetenzplattformen[Bearbeiten]

  • Kommunikationstechnik und Angewandte Signalverarbeitung
  • Life Cycle Assessment (LCA) neuer Kunststoffe
  • Life Sciences – Medizintechnik
  • Neue Werkstoffe – Nanoskalierte Materialien und funktionale Schichten
  • Optische Technologien

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten]

  • Angewandte Materialwissenschaft: Funktionsmaterialien und funktionelle Schichten
  • Chemische Umwelttechnologien
  • Demographischer Wandel: individuelle, unternehmerische und gesellschaftliche Herausforderungen einer alternden Bevölkerung
  • DISACT – Verteilte Software-Architekturen
  • Entwicklung neuer Calciumsilikate für die Substitution umweltproblematischer Stoffe
  • Ergonomie und Prozessgestaltung im Gesundheitswesen: Optimierung von Medizintechnik und deren Einsatz
  • Facility Management/Integrale Planung/PPP
  • iSuN Institut für nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft
  • Labormedizinische Technologien: Diagnostische Systeme und Testverfahren
  • Logistik
  • Qualitätsentwicklung in der Sozialen Arbeit
  • Science Marketing
  • Stoffliche und energetische Biomassennutzung
  • Umweltfreundliche Dichtungstechnik: Verminderung von Schadstoffemissionen
  • Umweltfreundliche Fertigungstechnik: Trockenbearbeitung, Minimalmengenschmierung
  • Umweltschutztechnologien in der Abfall- und Wasserwirtschaft
  • Wasser im urbanen Raum – Messen/Modellieren/Managen – WuRM³

Strategische Allianzen[Bearbeiten]

Die Fachhochschule Münster unterhält strategische Allianzen zu Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Gemeinsam mit den Fachhochschulen Berlin, Bremen, Köln, Hamburg, München und Osnabrück gründete sie 2005 das Konsortium „UAS7-German Universities of Applied Sciences“. Weitere und langjährige Partnerschaften bestehen beispielsweise zu der BASF Coatings mit Sitz in Hiltrup und dem Kreis Steinfurt.

International Office[Bearbeiten]

Das International Office ist eine zentrale Einrichtung und hat seinen Sitz in der Hüfferstiftung. Der Ausbau der internationalen Ausrichtung der Fachhochschule Münster sowie die Förderung der Mobilität ins Ausland und nach Münster und Steinfurt sind die Hauptaufgaben. Im Jahre 2006 wurde das International Office für eine besonders gute Umsetzung der internationalen Mobilität im ERASMUS/SOKRATES-Programm ausgezeichnet. Das „Europäische Qualitätssiegel 2005 – E-Quality“ wurde vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) verliehen. Im Jahre 2004 wurde dem Welcome Service des International Office der „Preis für exzellente Betreuung ausländischer Studierender“ vom Auswärtigen Amt verliehen.

Weitere Einrichtungen[Bearbeiten]

Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe

Das 2001 gegründete Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe leistet als interdisziplinäre Einrichtung der Fachhochschule Soforthilfe und Daseinsvorsorge im In- und Ausland, insbesondere nach Natur- und Gewaltkatastrophen. Behörden, Unternehmen, Initiativen und Institutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten in einem Netzwerk zusammen. Das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe bietet Studierenden gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz regelmäßig die Möglichkeit, Soforthilfe in zertifizierten Einsatzübungen zu trainieren.

Sprachenzentrum

Das Sprachenzentrum der Fachhochschule Münster bietet Studierenden und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Sprachkompetenzen dezentral und computergestützt in Selbstlernphasen oder durch Präsenzunterricht zu erweitern. Der Spracherwerb ist am europäischen Referenzrahmen ausgerichtet. Dieser beinhaltet sechs Kompetenzstufen – vom Anfängerniveau bis zu dem von Dolmetschern und Übersetzern. Darüber hinaus ist das Sprachenzentrum ein zertifiziertes TOEIC-Testzentrum, in dem dieser international anerkannte Leistungsnachweis abgelegt werden kann.

Schulnetzwerk

Das Schulnetzwerk organisiert regelmäßig Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler. Informationstage wie der jährliche Hochschultag gehören ebenso dazu wie die Möglichkeit der Teilnahme an Vorlesungen. Das Schulnetzwerk kooperiert mit verschiedenen Gymnasien und weiterführenden Schulen der Region rund um das Münsterland.

Transferagentur

Die Transferagentur sorgt für die Vermittlung von Wissen und Innovationen von der Hochschule in die Wirtschaft. Sie stellt beispielsweise den Kontakt zwischen Hochschulangehörigen, Kooperationspartnern sowie Auftraggebern her und initiiert neue Projekte. Neben vielen nach außen gerichteten erfüllt die Transferagentur zahlreiche hochschulinterne Aufgaben. Dazu gehört beispielsweise die Betreuung von Existenzgründungen innerhalb der Hochschule.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66-113 (abgerufen am 3. November 2013)
  2. Fachhochschule Münster, 11.754 Studierende sind an der Fachhochschule Münster eingeschrieben
  3. Fachhochschule Münster, Die Hochschule in Zahlen
  4. Zeit Online: CHE Hochschulranking 2013/14
  5. Zeit Online: CHE Hochschulranking 2013/14
  6. a b Die TV-Lehrredaktionen der FH Münster in der nrwision-Mediathek
  7. Bachelor Betriebswirtschaft – Fachhochschule Muenster
  8. Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik – Fachhochschule Muenster
  9. Master International Marketing and Sales – Fachhochschule Muenster
  10. Master Accounting and Finance – Fachhochschule Muenster
  11. Master Logistik – Fachhochschule Muenster
  12. Deutsch-Lateinamerikanischer Studiengang Betriebswirtschaft – Fachhochschule Muenster
  13. European Business Programme – Fachhochschule Muenster
  14. Zeit Online: CHE Hochschulranking 2013/14
  15. Institut für Technische Betriebswirtschaft
  16. Institut für Berufliche Lehrerbildung

51.9610377.608086Koordinaten: 51° 57′ 40″ N, 7° 36′ 29″ O