Fachklinik Aukrug

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Fachklinik Aukrug
Trägerschaft Deutschen Rentenversicherung Nord
Ort Aukrug
Bundesland Schleswig-Holstein
Staat Deutschland
Koordinaten 54° 3′ 28,5″ N, 9° 45′ 59,9″ O54.0579166666679.7666388888889Koordinaten: 54° 3′ 28,5″ N, 9° 45′ 59,9″ O
Chefarzt und Ärztlicher Direktor Dr. med. Timo Specht
Betten 221[1]
Mitarbeiter 144 (2011)[1]
Fachgebiete Orthopädie, Psychosomatik, Atemwegserkrankungen
Gründung 15.06.1931 als Sanatorium Tönsheide
Website www.fachklinik-aukrug.de

Die Fachklinik Aukrug ist eine Rehabilitationsklinik in Schleswig-Holstein in der Nähe des Ortes Aukrug. Die Klinik ist ein Haus der Deutschen Rentenversicherung Nord und verfügt insgesamt über 215 Betten. Behandelt werden orthopädische, psychosomatische und Atemwegserkrankungen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bau wurde 1928 begonnen. Zur Behandlung der Tuberkulose hatte die LVA Schleswig-Holstein bereits 1925 in der Nähe der heutigen Klinik das Erholungsheim Tannenfelde eingerichtet. Da die Kapazitäten nicht ausreichten, entschied man sich 1927 für den Bau einer eigenen Tuberkulose-Heilstätte, und die LVA erwarb 133 Hektar auf dem Gelände des Tönsberges. Das neue Haus, das den Namen Sanatorium Tönsheide erhalten hatte, wurde im Juni 1931 eröffnet und in Betrieb genommen. 1932 wurde das Sanatorium Tönsheide offiziell als Krankenhaus deklariert – Grund hierfür war ein Umstieg auf aktive Tuberkulosebehandlungs-Maßnahmen.

Als Nachfürsorgeheim wurde 1935 der Heidhof in Betrieb genommen, dessen Fassade mit Arbeiten des Kunsthandwerkers Alwin Blaue ausgestattet ist. Während des Zweiten Weltkrieges diente das Krankenhaus Tönsheide als Reservelazarett.

Von 1934 bis 1966 war Prof. Joachim Hein Direktor des Krankenhauses Tönsheide. Auf seine Initiative hin erließ Hamburg 1945 das Schirmbildgesetz und Schleswig-Holstein 1947 das Gesetz über die Röntgenreihenuntersuchung. Neben stationären Schirmbildgeräten kamen bis Ende der 1980er Jahre mobile Schirmbildgeräte in sogenannten „Röntgenbussen“ zum Einsatz, die für Schleswig-Holstein in Aukrug stationiert waren.

1973 wurde das Krankenhaus dann zur Kurklinik Aukrug. Seit 1985 wird sie als Fachklinik Aukrug bezeichnet. 61 Hektar des Klinikgeländes sind durch das Naturschutzgebiet Tönsheider Wald besonders geschützt[2].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Neuer Chefarzt in der Fachklinik Aukrug. Holsteinischer Courier, 2. August 2011, abgerufen am 17. August 2013.
  2. Naturschutzverordnung „Tönsheider Wald“