Fadela Amara

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Fadela Amara (2009)

Fadela Amara (eigentlich Fatiha Amara, * 25. April 1964 in Clermont-Ferrand) ist eine französische Politikerin und Feministin. Sie war eines von 11 Kindern einer aus der Kabylei in Frankreich eingewanderten Familie.

Fadela Amara war Präsidentin der Bewegung Ni putes ni soumises („weder Huren noch Untergebene“), die für die Gleichbehandlung der Frauen in der muslimischen Gesellschaft der französischen Vorstädte kämpft. Für ihre Anhängerinnen ist sie daher eine Vorkämpferin des bis dahin wenig beachteten Themas der Rechte von muslimischen Frauen, ihre Gegner bezichtigen sie dagegen islamfeindlicher Haltungen. Trotz Mitgliedschaft in der Sozialistischen Partei Frankreichs wurde Amara von Staatspräsident Nicolas Sarkozy in seine Regierung berufen und war vom 18. Juni 2007 bis November 2010 Staatssekretärin für Städtebau und Stadtentwicklung im konservativen Kabinett Fillon II im Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung unter der Ministerin Christine Boutin. Bei einer Regierungsumbildung verlor sie ihr Amt. In der Präsidentschaftswahl 2012 unterstützte sie den Kandidaten der Sozialisten, François Hollande.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Fadela Amara und Sylvia Zappi, Ni putes ni soumises, Éditions La Découverte, 2003. ISBN 2707141429
  • Fadela Amara und Mohammed Abdi, La Racaille de la République, Le Seuil, 2006.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.liberation.fr/politiques/2012/04/17/fadela-amara-je-vais-voter-francois-hollande_812389