Faetano

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Faetano (San Marino)
Wappen der Gemeinde Faetano
Italien Chiesanueva Montegiardino Fiorentino Faetano Acquaviva Serravalle Domagnano Stadt San Marino Borgo MaggioreLage der Gemeinde innerhalb San Marinos
Über dieses Bild
Geografische Lage 43° 56′ N, 12° 30′ O43.92555555555612.498333333333362Koordinaten: 43° 56′ N, 12° 30′ O
Höhe 362 m s.l.m.
Fläche 7,75 km²
Einwohner 1180 (31. Dezember 2012)
Bevölkerungsdichte 152 Einw./km²
Postleitzahl RSM-47896
Vorwahl +387

Faetano ist eine Gemeinde (italienisch Comune, sanmarinesisch Castello) von San Marino.

Geografie[Bearbeiten]

Sie hat 1.180 Einwohner und eine Fläche von 7,75 km².

Zu den Ortsteilen (italienisch Frazione, sanmarinesich Curazie) gehören Cà Chiavello, Calligaria, Corianino und Monte Pulito.

Die Gemeinde grenzt an die sanmarinesischen Gemeinden Montegiardino, Fiorentino, Borgo Maggiore und Domagnano und die italienischen Gemeinden Coriano, Montescudo (beide Provinz Rimini, Region Emilia-Romagna) und Sassofeltrio (Provinz Pesaro und Urbino, Region Marken).

Der Hauptort liegt auf einem mit Gips durchsetzten Hügel bei 362 Höhenmetern. Der Gips wurde einst abgebaut, um Stuckgips zu erzeugen, ein hydraulisches Bindemittel, das vor der Erfindung des Zements sehr verbreitet war. Das Rathaus (Casa del Castello) liegt an der Piazza del Massaro.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name stammt wahrscheinlich aus dem alten Castrum Faitani oder Fagetani, der vielleicht aus dem Wort faggio[1] (=Buche) stammt. Die Gemeinde hat sich der Republik im Jahre 1463 nach dem Krieg gegen die Malatestas von Rimini freiwillig angeschlossen und bildet deshalb die letzte Gebietserweiterung der Republik. Die damals bestehende Festung wurde zerstört und an ihrer Stelle befindet sich heute die Kirche des Ortes. Die historische Festung lag höher auf einem Felsen, der jedoch heute abgetragen ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Chiesa di San Paolo apostolo, 1898 begonnene und 1916 fertiggestellte Kirche am Hauptplatz Piazza del Massaro, die dem Paulus von Tarsus geweiht ist. Die Entwürfe stammen von dem Mailänder Kapuzinermönch Angelo da Cassano, ausgeführt wurde der Bau von Luigi Guidi aus San Marino.

Natur[Bearbeiten]

Sehr gediegen ist die Natur im Gemeindegebiet mit Grünanlagen und Schutzgebieten. In der Nähe des Hauptortes befindet sich auch ein See mit Anlagen für die Sportfischerei.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Faetano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Webseite von La-repubblica-di-san-marino.com zu Faetano, abgerufen am 29. September 2011