Făgăraș

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Dieser Artikel behandelt eine Stadt in Rumänien. Der Name steht auch für ein Gebirge in den Karpaten, siehe Făgăraș-Gebirge
Făgăraș
Fogarasch
Fogaras
Wappen von Făgăraș
Făgăraș (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Brașov
Koordinaten: 45° 51′ N, 24° 58′ O45.84194444444424.970833333333Koordinaten: 45° 50′ 31″ N, 24° 58′ 15″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 36,41 km²
Einwohner: 38.921 (1. Juli 2007)
Bevölkerungsdichte: 1.069 Einwohner je km²
Postleitzahl: 505200
Telefonvorwahl: (+40) 02 68
Kfz-Kennzeichen: BV
Struktur und Verwaltung (Stand: 2008)
Gemeindeart: Munizipium
Bürgermeister: Constantin Sorin Mănduc (PNL)
Postanschrift: Str. Republicii, Nr. 3
Loc. Făgăraș, jud. Brașov, RO-505200
Webpräsenz:
Festung Făgăraș

Făgăraș (dt.: Fogarasch, ung.: Fogaras) ist eine Stadt in Siebenbürgen, Rumänien, im Kreis Brașov. Sie hatte 2007 etwa 39.000 Einwohner. Davon sind etwa 306 Siebenbürger Sachsen, wie einer kirchlichen Aufstellung von 2009 zu entnehmen ist [1]. Durch die Stadt fließt der Fluss Olt.

Geprägt wird die Stadt durch eine Burg. Eine Sage berichtet, dass von diesem Ort der Fürst Negru Vodă auszog, um südlich der Südkarpaten das Fürstentum Walachei zu gründen. Am Ende des 12. Jahrhunderts war die Burg nur eine Holzfestung, die dann im 14. Jahrhundert zu einer Steinfestung ausgebaut wurde.

Im Königreich Ungarn war die Stadt Verwaltungssitz für das Komitat Fogaras und im Königreich Rumänien für den Kreis Făgăraș.

Über den Fluss Aluta führte eine 270 m lange gedeckte Brücke. 1613 errichtete Gábor Bethlen ein befestigtes Schloss. In der Stadt existierten 1881 fünf Kirchen; damals lebten dort 5307 Einwohner), die Handel, Gewerbe und Tabakanbau treiben. Die Stadt war Sitz eines Bezirksgerichts und hatte ein evangelisches Gymnasium.

Bei Făgăraș wurde 12. Juli 1849 Józef Bem von den Russen besiegt.

Im 20. Jahrhundert galt der Ort während der kommunistischen Herrschaft als antikommunistische Hochburg. In den 1950er Jahren war die Burg ein Gefängnis, in dem viele Feinde des Kommunismus interniert waren. Die Burg wurde während der kommunistischen Diktatur restauriert und beherbergt heute ein Museum sowie eine Bibliothek.

Das Doamna-Stanca-Gymnasium hat eine deutsche Abteilung, in der alle Fächer auf Deutsch unterrichtet werden. Die Schüler sind meist Rumänen, sehr selten Siebenbürger Sachsen.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. "Pfarrer, Kuratoren, Seelenzahlen" Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, Beilage: Karpatenrundschau, S.3, Dieter Drotleff, 4. März 2010


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