Fahiria

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Suco Fahiria
Der Suco Fahiria liegt im Osten des Subdistrikts Aileu.
Daten
Fläche 43,77 km²[1]
Einwohnerzahl 854 (2010)[2]
Chefe de Suco Luís Naimau
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Sarin 8° 45′ S, 125° 34′ O-8.7488353011111125.57343006139935[4] 935 m[5]
Sidole 8° 43′ S, 125° 35′ O-8.7211111111111125.586388888891162 1162 m
Sidole (Osttimor)
Sidole
Sidole

Fahiria ist ein osttimoresischer Suco und Aldeia im Subdistrikt Aileu (Distrikt Aileu).

Geographie[Bearbeiten]

Der Suco Fahiria liegt im Osten des Subdistrikts Aileu und hat eine Fläche von 43,77 km².[1] Nordwestlich liegen die Sucos Saboria, Aissirimou und Seloi Malere, westlich Liurai und südwestlich Bandudato. Im Nordosten grenzt Fahiria an den Subdistrikt Remexio mit seinem Suco Fahisoi, im Osten an den Subdistrikt Lequidoe mit seinen Sucos Fahisoi, Manucassa, Namolesso und Betulau und im Süden an den zum Distrikt Ainaro gehörende Subdistrikt Maubisse mit seinen Sucos Maulau und Fatubessi. Einem Teil der Grenze zu Saboria folgt der Fluss Huituco, der zuseammen mit dem von Norden kommenden Berecali weiter westlich den Mumdonihun bildet, der die Grenze zu Aissirimou, Seloi Malere und Liurai bildet, während er nach Süden schwenkt. Von Westen kommt der Manolane und bildet mit dem Mumdonihun schließlich den Monofonihun, der eine weite Strecke der Grenze zu Bandudato folgt, bevor er Fahiria durchquert, der Südgrenze Mancassas zu Fahiria folgt, später als Grenzfluss zwischen Fahiria und Namolesso Manufonihun heißt und schließlich Fahiria ganz nach Osten verlässt. Der Daisoli bildet die gesanmte Grenze zu Maubisse. Alle Flüsse gehören zum System des Nördlichen Laclós.[6]

Während jenseits des Mumdonihun die Distriktshauptstadt Aileu Vila liegt, gibt es im Suco Fahiria nur wenige kleine Siedlungen. Am Südufer des Huituco liegt das Dorf Sidole. Nah dem Zusammenfluss von Mumdonihun und Manolane liegt der Ort Sarin im äußersten Westen des Sucos. In Sidole gibt es eine Grundschule.[7]

Im Suco befinden sich die sechs Aldeias Daulala, Fahiria, Fatubuti, Manulete, Sarin und Sidole.[8]

Einwohner[Bearbeiten]

Im Suco leben 854 Einwohner (2010,[2] 2004: 760[9]). Über 66 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Über 31 % sprechen Mambai, kleine Minderheiten Bunak, Tetum Terik, Galoli oder Habun.[10]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Einwohner von Fahiria wurden am 4. September 1999, während der Krise in Osttimor, zwangsweise durch die AHI-Miliz in die Stadt Aileu zwangsverfrachtet. Die Häuser in Fahiria wurden niedergebrannt und das Vieh getötet.[11]

Politik[Bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Luís Farias Araújo zum Chefe de Suco gewählt.[12] Bei den Wahlen 2009 gewann Luís Naimau.[13]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Get Coordinate - Wiki Koordinaten ermitteln
  5. Seeds of Life: Agriculture Calendar: Sarin (Englisch)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Version vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 530 kB)
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Portugiesisch; PDF; 323 kB)
  9. Direcção Nacional de Estatística Zensus 2004
  10. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Fahiria (Tetum; PDF; 8,3 MB)
  11. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Version vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  13. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Version vom 4. August 2010 im Internet Archive)

-8.7211111111111125.58638888889Koordinaten: 8° 43′ S, 125° 35′ O