Fairfield (Alabama)

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Fairfield
Jefferson County Alabama Incorporated and Unincorporated areas Fairfield Highlighted.svg
Lage im County und im Bundesstaat
Basisdaten
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Alabama
County:

Jefferson County

Koordinaten: 33° 29′ N, 86° 55′ W33.476944444444-86.916944444444171Koordinaten: 33° 29′ N, 86° 55′ W
Zeitzone: Central (UTC−6/−5)
Einwohner: 11.696 (Stand: 2005)
Bevölkerungsdichte: 1.271,3 Einwohner je km²
Fläche: 9,2 km² (ca. 4 mi²)
davon 9,2 km² (ca. 4 mi²) Land
Höhe: 171 m
Postleitzahl: 35064
Vorwahl: +1 205
FIPS:

01-25120

GNIS-ID: 0118113

Fairfield ist eine Stadt im Westen von Jefferson County in Alabama, USA. Der Ort liegt südöstlich von Pleasant Grove (Alabama). Die Gesamtfläche des Ortes beträgt 9,1 km². Beim United States Census 2010 wurden 11.117 Einwohner gezählt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde 1910 gegründet und wurde ursprünglich nach einem Vorstand der US Steel Corey genannt. Der Name wurde später in Fairfield geändert, nach Fairfield (Connecticut), der Stadt, in der der Präsident der US Steel wohnte. Die Stadt wurde als eine Planstadt von der Tennessee Coal, Iron and Railroad Company geplant, um Arbeiter von ihrer neuen Fabrik, die jetzt der US Steel gehört, unterzubringen.

Demografie[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Census Einwohner ± in %
1920 5003
1930 11.059 100 %
1940 11.703 6 %
1950 13.177 10 %
1960 15.816 20 %
1970 14.369 -9 %
1980 13.242 -8 %
1990 12.200 -8 %
2000 12.381 1 %
2010 11.117 -10 %
Schätzung 2012 11.029 -10 %
U.S. Decennial Census[1]
2012 Estimate[2]

Bei der Volkszählung aus dem Jahr 2000 hatte Fairfield 12.381 Einwohner, die sich auf 4600 Haushalte und 3141 Familien verteilten. Die Bevölkerungsdichte betrug somit 1354,2 Einwohner/km². 90,23 % der Bevölkerung waren afroamerikanisch, 8,9 % weiß. In 34 % der Haushalte lebten Kinder unter 18 Jahren. Das Durchschnittseinkommen betrug 27845 Dollar pro Haushalt, wobei 21,5 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebten.

Bildung[Bearbeiten]

Fairfield hat unabhängig von Jefferson County ein eigenes Schulsystem. Es beinhaltet drei Grundschulen, die Forest Hills Middle School, die Fairfield High Preparatory School und eine alternative, alle Klassen überspannende Schule. In der Stadt steht auch das Miles College, ein historisches afroamerikanisches College, das von der Christian Methodist Episcopal Church betrieben wird und 1898 gegründet wurde.

Industrie und Gewerbe[Bearbeiten]

Haupteingang zu U.S. Steel Fairfield Works

Obwohl die Stahlindustrie der USA in der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch eine Depressionsphase gegangen ist, waren die Fairfield-Werke von US Steel weiterhin der größte Arbeitgeber, wenn auch nicht in dem Maße wie in den 1950ern. Fortschritte in der Stahlindustrie ermöglichten es, im Vergleich zu den 1950ern, ungefähr dieselbe Menge an Gütern mit weit weniger Arbeitern zu produzieren. Einige der Werke wurden über die Jahre geschlossen, aber ein Großteil des Komplexes wurde von kleineren Firmen wiedereröffnet, von denen manche der Stahlindustrie angehören. Fairfield wird von I-20 und I-59 durchquert. Drei Bahnstrecken versorgen die Region: die CSX Transportation (früher Louisville and Nashville Railroad), die Norfolk Southern Railway (früher Southern Railway) und dem kurzen Birmingham Terminal Railway, der seinen Hauptsitz in Fairfield hat. In der Innenstadt von Fairfield befinden sich einige kleine Geschäfte, hauptsächlich Dienstleister. Andere Einzelhandelsgeschäfte finden sich an der Aronov Drive, nordwestlich der Western Hills Mall, obwohl diese Strip Malls wegen den Schließungen von Filialen von Kmart, Winn-Dixie und Sears nicht mehr so viele Geschäfte machen.

Bekannte Personen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Webseite des U.S. Census Bureau

  1. United States Census Bureau: Census of Population and Housing. Abgerufen am 10. August 2013.
  2. Annual Estimates of the Resident Population: April 1, 2010 to July 1, 2012. Abgerufen am 10. August 2013.