Fairness

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Fairness geht als Begriff auf das englische Wort „fair“ („anständig“, „ordentlich“) zurück. Fairness drückt eine (nicht gesetzlich geregelte) Vorstellung individueller Gerechtigkeit aus. Fairness lässt sich im Deutschen mit akzeptierter Gerechtigkeit und Angemessenheit gleichsetzen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemein

Fairness ist ein englisches Wort. Es bedeutet anständiges Verhalten und eine gerechte und ehrliche Haltung gegenüber anderen Menschen. Im Sport bedeutet es, sich an die Spielregeln zu halten und ein anständiges, gerechtes Spiel zu führen.

[Bearbeiten] Philosophie

Eine Theorie der Fairness hat John Rawls mit starkem Echo vorgelegt.

[Bearbeiten] Informatik

In der Informatik findet der Fairnessbegriff beim Scheduling Anwendung. Der Prozess-Scheduler eines Betriebssystems soll die zur Verfügung stehende Rechenzeit der CPUs in fairer Art und Weise auf die rechenbereiten Prozesse aufteilen. Man unterscheidet schwache, starke und universell starke Fairness.

In Computernetzen bezieht sich der Fairnessbegriff auf den gleichberechtigten und gleichmäßigen Zugriff aller Teilnehmer eines Netzwerks auf die vorhandenen Netzwerkressourcen.

[Bearbeiten] Mathematik

In der Mathematik beschreibt der Begriff "fair" ein Glücksspiel, bei dem der zu erwartende Gewinn 0 ist. Das heißt, dass man weder einen Gewinn noch einen Verlust erwartet, also ist die Auszahlung gleich dem Einsatz. Den zu erwartenden Gewinn berechnet man, indem man die einzelnen Wahrscheinlichkeiten mit dem jeweiligem Gewinn multipliziert und anschließend alle addiert.

[Bearbeiten] Recht

Im Prozessrecht ist als besondere Ausprägung des Rechtsstaatsprinzips der Grundsatz des fairen Verfahrens (engl. fair trial) aus dem angelsächsischen Raum übernommen worden.[1]

[Bearbeiten] Sport

Große Bedeutung hat die Fairness (Fair Play) im Sport. Fairness zeigt sich im Rahmen sportlicher Wettkämpfe in dem Bemühen der Sportler/innen, die Regeln konsequent und bewusst (auch unter erschwerten Bedingungen) einzuhalten, sowie den Gegner als Partner zu achten (Fair-Play-Gedanke).

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Videos

[Bearbeiten] Quellen

  1. Stefan Magen: Fairness, Eigennutz und die Rolle das Rechts, in: Chr. Engel u.a. (Hrsg.), Recht und Verhalten, Tübingen 2006 (im Ersch.), Seite 261 ff.
Persönliche Werkzeuge