Faktotum

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Faktotum (von lat. fac totum „Tu alles!“) ist ein im 16. Jahrhundert[1] aufgekommenes Fremdwort zur Bezeichnung einer Person, die in einem Haushalt, Betrieb oder einer sonstigen Organisation (z. B. Kloster, Schule) eine Vielzahl von Aufgaben wahrnimmt. Eine solche Person wird auch Mädchen für alles genannt. Das Faktotum kann je nach Kontext und Organisationstyp eine unentbehrliche Hilfskraft in einer gehobenen Vertrauensstellung sein oder aber im Gegenteil ein Mitglied des Hauspersonals, das alle diejenigen Arbeiten übernimmt, für die keine besondere hauswirtschaftliche Qualifikation angenommen wird.

Charles Bukowski wählte Faktotum (englisch: Factotum) als Titel seines zwischen 1970 und 1974 entstandenen Buches über seine Zeit als Herumtreiber im Amerika der 1940er Jahre. Der norwegische Regisseur Bent Hamer verfilmte dieses Buch 2005 als Factotum mit Matt Dillon als trinkendem, spielsüchtigem Gelegenheitsarbeiter Henry Chinaski.

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. vgl. Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Faktotum – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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