Falco – Verdammt, wir leben noch!

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel: Falco – Verdammt, wir leben noch!
Originaltitel: Falco – Verdammt, wir leben noch!
Produktionsland: Österreich, Deutschland, USA
Erscheinungsjahr: 2008
Länge (PAL-DVD): ca. 100 Minuten
Originalsprache: Deutsch/Wienerisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Thomas Roth
Drehbuch: Thomas Roth
Produktion: MR FilmAndreas Kamm,
Kurt Mrkwicka,
Ferdinand Dohna,
Oliver Auspitz
Musik: Peter Hermann,
Lothar Scherpe
Kamera: Jo Molitoris
Schnitt: Bernhard Schmid
Besetzung

Falco – Verdammt, wir leben noch! ist ein biographischer Dramafilm aus dem Jahr 2007. Er handelt vom Leben des Johann Hans Hölzel, besser bekannt als Falco. Das Drehbuch stammt vom österreichischen Regisseur Thomas Roth. Der Filmtitel Verdammt wir leben noch bezieht sich auf einen Song sowie ein posthum erschienenes Album des Musikers. Am 5. Juni 2008 war der Filmstart in Deutschland. Zuvor wurde er am 29. April auf dem Schweriner Filmfest gezeigt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Der Film handelt von Falcos Leben von der Kindheit in Wien bis zu seinem Tod in der Dominikanischen Republik 1998. Er schildert Falcos Werdegang von seinem Beginn bei der Hallucination Company, seinem zwischenzeitlichen Erfolg bei der Band Drahdiwaberl bis zu seinem Einzel-Durchbruch im Musikgeschäft. Außerdem zeigt er Falcos Privatleben mit Frauen, Familie und Drogensucht.

[Bearbeiten] Hintergrund

Im Jahr 2006 wurde bereits die Produktion des Streifens zum Anlass des 10. Todestages Falcos angekündigt. Ende desselben Jahres konkretisierte sich der Darstellerstab. Anfangs im Gespräch für die Hauptrolle war Robert Stadlober, der sich jedoch mit dem Produzenten uneinig war. Mitte 2007 wurde Mondscheiner-Sänger Manuel Rubey bei einer Pressekonferenz als Darsteller Falcos vorgestellt. Rubey war zuvor bereits im Film Jump! zu sehen.

Weiters präsentiert wurde dessen Band als Hallucination Company. Eine weitere Musikgruppe, Excuse Me Moses, ist als Falcos Band Drahdiwaberl zu sehen. Außerdem als Schauspieler wurden unter anderem Arno Frisch, Christian Tramitz, Julian Sharp, Mola Adebisi, Dorian Steidl, Susi Stach und Sebastian Gerlich engagiert.

Jeanny wird von der erst 12-jährigen Michelle Riff gespielt, die man beim Casting zuerst für 20 hielt.

Nach den Dreharbeiten zum Film ließ Manuel Rubey sich seinen Kopf kahl scheren, um von der „intensiven Zeit als Falco“ loszulassen.[1]

Der Film startete am 7. Februar 2008, einen Tag nach dem 10. Todestag Falcos, in Österreich. Bis 3. März erreichte der Film 138.000 Besucher[2] und ist bereits jetzt der erfolgreichste österreichische Film in österreichischen Kinos seit We Feed the World (200.000 Besucher) im Jahr 2006 sowie der 15.-erfolgreichste österreichische Film seit Beginn der lückenlosen Zählung 1981.

[Bearbeiten] Produktion

Die Dreharbeiten zum Film fanden im Sommer/Herbst 2007 in Österreich (Wien), den Niederlanden, USA und in der Dominikanischen Republik statt.

Im Film wurden Original-Kostüme verwendet. Einer von Falcos Anzügen kam in Puerto Plata abhanden und tauchte nicht mehr auf.

[Bearbeiten] Kritiken

„Sehr schmerzhaft: Wie sich Regisseur Roth den Alltag und die Gespräche unter Musikern vorstellt. Besonders schmerzhaft: Sunnyi Melles als Wiener Hure. Extrem schmerzhaft – nein, irre komisch: Grace Jones als Unfallzeugin mit lächerlichen Zuckungen. So wie in diesem Film sah Falco und sieht die Popmusik einfach nicht aus.“

Guido Tartarotti für den Kurier, 30. Januar 2008

„Diese Pop-Tragödie, aber auch dieses Leben, in dem ja alles perfektes Rührstück ist, vom entflohenen Vater bis hin zur falschen Vaterschaft – was für eine Vorlage! Thomas Roth ist daran gescheitert. Das wäre nicht so schlimm, sein Held war ein großer Meister des Scheiterns und konnte daraus noch ein wunderbares Spektakel machen. Aber Roth ist unspektakulär gescheitert.“

Thomas Kramar für Die Presse, 31. Januar 2008

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. www.ots.at – Presseaussendung, Petra Jesenko, Ö3, 28. September 2007 (Seite abgerufen am 6. März 2008)
  2. www.filminstitut.at – 2008 im Kino, Zählung per 3. März 2008 (Seite abgerufen am 6. März 2008)

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen