Falkenstein (Pfalz)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Donnersbergkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Winnweiler | |
| Höhe: | 404 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,49 km² | |
| Einwohner: |
197 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 26 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67808 | |
| Vorwahl: | 06302 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KIB | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 33 020 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Jakobstraße 29 67722 Winnweiler |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Volker Demmerle | |
| Lage der Ortsgemeinde Falkenstein im Donnersbergkreis | ||
Falkenstein ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Winnweiler an.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Der Ort liegt im Nordpfälzer Bergland zwischen dem Donnersberg im Nordosten und dem Pfälzerwald im Süden.
Zu Falkenstein gehören auch die Wohnplätze Bornshof, Fuchshof, Merzauerhof und Wambacherhof.[2]
Klima [Bearbeiten]
Der Jahresniederschlag beträgt 730 Millimeter. Die Niederschläge liegen im mittleren Zehntel der in Deutschland erfassten Werte. An 47 Prozent der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juli. Im Juli fallen 1,7 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren mäßig. An 40 Prozent der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
Geschichte [Bearbeiten]
- Hauptartikel: Grafschaft Falkenstein, Burg Falkenstein (Pfalz)
Die erste urkundliche Erwähnung als „Falconolai“ ist im Jahr 891 nachweisbar. 1135 erfolgte dann die erste urkundliche Erwähnung der Burg mit einem Besitzer Sigebold von Falkenstein. Im Jahr 1233 befand sich die Burg im Besitz von Philipp III. von Bolanden, der sich erstmals „Herr zu Falkenstein“ nannte. Er war Reichskämmerer und Burgvogt auf dem Trifels und erbte 1258 die Landvogtei in der Wetterau.
1456 wurden Burg und Herrschaft von Wirich IV. von Daun-Oberstein erworben. Dieser gründete und betrieb die Bergwerke und Verhüttungsanlagen. 1536 verstärkte sein Enkel Wirich V. von Daun-Falkenstein die Burg mit Wehranlagen und ließ die zu einem Renaissanceschloss umbauen.
1647 kam es zu einer Belagerung, Beschießung und Erstürmung der Burg durch die Franzosen. General Schönbeck ließ die darauf mit drei Minen sprengen. 1654 stürmten Falkensteiner Untertanen das Gebäude und erschossen den lothringischen Kommandanten Weingart. Der letzte Graf von Falkenstein, Wilhelm Wirich von Daun-Falkenstein, verkaufte 1667 die verarmte Grafschaft an den Herzog von Lothringen. Sechzig Jahre später gelangte 1736 die Grafschaft durch die Heirat des Franz Stephan von Lothringen mit Maria Theresia an das Kaiserhaus Habsburg.
1816 wurde infolge der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen die Pfalz und somit auch die Burg an Bayern abgetreten. Familie Gienanth erwarb das Burgareal, das später über den Nordpfälzer Geschichtsverein an den Landkreis Rockenhausen und den Donnersbergkreis fiel. Seit 1996 ist die Burgruine im Eigentum der Gemeinde.
Sowohl 1978 als auch 1984 erfolgten Sanierungsmaßnahmen an der Burgruine und sie wurde unter Denkmalschutz gestellt. Nach der Gründung des „Burgfördervereins“ wurden 1992 eine Freilichtbühne und 1997 eine Kneippanlage eröffnet. 2007 erfolgte dann noch der Neubau der Burghütte Falkenstein.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Falkenstein besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Am 7. Juni 2009 wurde mit 51,76 Prozent der abgegebenen Stimmen Volker Demmerle als neuer Ortsbürgermeister gewählt. Er übernahm damit das Amt von Andreas Fischer.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Die Burgruine Falkenstein befindet sich oberhalb des Ortes. Sie wurde ab 1979 teilweise restauriert. Dort befindet sich auch die Freilichtbühne mit angrenzender Burgstubb.
Die katholische Kirche St. Katharina befindet sich im Ort. Der moderne Bau wurde 1976 fertiggestellt und ersetzte eine Kapelle aus dem Jahr 1764.
Eine Kneipp-Anlage wurde im Jahre 1997 eröffnet und befindet sich rund 200 Meter unterhalb des Friedhofs.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Falkenstein
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Westlich von Falkenstein verläuft die B 48, die auch zur A 63 (Kaiserslautern–Mainz) führt. In Winnweiler befindet sich ein Bahnhof der Alsenztalbahn.
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Kuno II. von Falkenstein (~1320–1388), Erzbischof und Kurfürst von Trier
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 91 (PDF; 2,3 MB)
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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