Falling into Infinity

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Falling into Infinity
Studioalbum von Dream Theater (Logo).png
Veröffentlichung 23. September 1997
Label EastWest Records
Format CD, MC
Genre Progressive Metal
Anzahl der Titel 11
Laufzeit 78:12

Besetzung

Produktion Kevin Shirley
Studio The Power Station, Manhattan, New York City
Chronologie
A Change of Seasons
(1995)
Falling into Infinity Metropolis Pt. 2: Scenes from a Memory
(1999)

Falling Into Infinity ist das vierte reguläre Studioalbum der US-amerikanischen Progressive-Metal-Band Dream Theater. Es wurde 1997 durch das Major Label Eastwest (Warner) veröffentlicht.

Entstehung und Stil[Bearbeiten]

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Im Vorfeld der Produktion wurde seitens des Managements der Band sowie der Plattenfirma erheblicher Druck auf die fünf Musiker ausgeübt. Der ausgeprägt verspielte, komplexe und progressive Stil der vorangegangenen Alben brachte nur bedingt einen kommerziellen Erfolg ein. So setzte man Dream Theater den erfolgreichen und durch seine für Bon Jovi geschriebenen Hits bekannten Songwriter Desmond Child ins Boot. Mit ihm sollten Dream Theater ein Album kreieren, das zwar weiterhin höchsten musiktechnischen Ansprüchen genügt, jedoch auch die kommerzielle Komponente bedient, und Dream Theater so zu mehr Airplay im Radio / TV und mehr verkauften Einheiten verhelfen sollte.

Dies kollidierte jedoch in hohem Maße mit der anspruchsvollen musikalischen Ausrichtung der Musiker, so dass die Band, wie Mike Portnoy Jahre später preisgab, beinahe an diesem Konflikt zerbrochen wäre. Die Band überstand die Krise jedoch. Der Albumtitel sollte zunächst Stream of Consciousness lauten, was jedoch von den anderen Bandmitgliedern abgelehnt wurde, da dies zu pompös sei.[1] Der dann gewählte Titel stammt von Petrucci.

Das Album weist auffallend weniger komplexe musikalische Strukturen, dafür zugänglichere, Pop-Rock ähnlichere Grundzüge auf.[2] Der erhoffte kommerzielle Erfolg blieb aus, insbesondere was die erste und einzige Single Auskopplung "Hollow Years" betrifft. Auch heute wird das Album bei Liveshows verhältnismäßig selten bei der Songauswahl berücksichtigt.

Rezeption[Bearbeiten]

Jeremy Ulrey von Allmusic schrieb, nur Hell’s Kitchen und der Mittelteil von New Millennium zeigten, dass die Band ihre Wurzeln nicht vergessen habe, ansonsten bediene sie sich AOR-Klischees. Er vergab drei von fünf Sternen.[2]

Titelliste[Bearbeiten]

  1. New Millenium
  2. You Not Me
  3. Peruvian Skies
  4. Hollow Years
  5. Burning My Soul
  6. Hell's Kitchen
  7. Lines In The Sand
  8. Take Away My Pain
  9. Just Let Me Breathe
  10. Anna Lee
  11. Trial Of Tears

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mike Portnoy: How did the album title for Falling Into Infinity come about?. Mike Portnoy Official Website. Abgerufen am 21. Juli 2012.
  2. a b www.allmusic.com: Rezension Falling into Infinity von Jeremy Ulrey