Fallout (Spieleserie)

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Fallout
Fallout-logo.svg
Entwickler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Black Isle Studios (1997-2003)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bethesda Game Studios (ab 2004)
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Interplay (1997-2004)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bethesda Softworks (ab 2004)
Erster Titel Fallout (1997)
Letzter Titel Fallout: New Vegas (2010)
Plattform(en) Windows, Mac OS, Xbox 360, PlayStation 3
Genre(s) Computer-Rollenspiel

Fallout ist der Titel einer Computer-Rollenspiel-Serie, erstmals entwickelt und vertrieben 1997 von Interplay Entertainment mit dem Spiel Fallout. Die Welt von Fallout zeichnet ein düsteres Alternativszenario der Erde des 22. und 23. Jahrhunderts, nachdem im Jahr 2077 ein Atomkrieg weite Teile der Welt zerstört hat. Seit April 2007 befinden sich sämtliche Rechte an Fallout im Besitz von Bethesda Softworks.[1]

Veröffentlichungsjahre der Fallout-Serie
 
1997 – Fallout
1998 – Fallout 2
1999 –
2000 –
2001 – Fallout Tactics: Brotherhood of Steel
2002 –
2003 –
2004 – Fallout: Brotherhood of Steel
2005 –
2006 –
2007 –
2008 – Fallout 3
2009 –
2010 – Fallout: New Vegas
2011 –
2012 –

Spielwelt[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Welt von Fallout ist eine düstere Zukunftsvision der Erde und zeichnet ein Alternativszenario der Geschichte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. So wurden beispielsweise seit den 1950er Jahren atomar betriebene Autos, hochentwickelte Roboter und Energiewaffen sowie moderne Luft- und Raumfahrzeuge entwickelt, während andere kulturelle, gesellschaftliche und technische Bereiche über 100 Jahre lang praktisch auf dem Stand der 1950er Jahre stehenblieben. Im Jahre 2077 führten die USA und China einen zweistündigen Atomkrieg, durch den der größte Teil der Erdoberfläche zerstört wurde. Das Ereignis wurde später nur noch als der Große Krieg bezeichnet.

Logo des fiktiven Atomschutzbunker- herstellers VaultTec

Während einige zehntausend Menschen Zuflucht in unterirdischen, strahlungsgeschützten Bunkern, den sogenannten Vaults, fanden, fiel ein Großteil der an der Oberfläche verbliebenen Bevölkerung den Atombomben und dem daraus resultierenden radioaktiven Fallout zum Opfer, dem die Spieleserie ihren Namen verdankt. Viele der von der Außenwelt vollkommen unabhängigen Vaults blieben jahrzehntelang verschlossen, bis ihre Bewohner sie das erste mal wieder verließen und damit begannen, die Oberfläche zu erkunden. Unter den Überlebenden an der Oberfläche war es im Laufe der Jahrzehnte, in denen sie der andauernden radioaktiven Strahlung ausgesetzt waren, zu zahlreichen Mutationen gekommen. Viele der Überlebenden bildeten im Laufe der Zeit zahlreiche kleinere oder größere Clans, Stämme und Gemeinschaften, die besseren Schutz gegen Feinde, eine effektivere Zusammenarbeit und somit eine höhere Überlebenschance in der verwüsteten Welt bieten. Die Spielwelt ist geprägt von einem gewalttätigen Überlebenskampf ihrer Bewohner und dem mühsamen Versuch einer Rekultivierung und Rezivilisierung innerhalb der zerstörten, teilweise noch immer radioaktiv verseuchten Umwelt.

Die Handlungen der Spiele schildern Ereignisse des 22. und 23. Jahrhunderts auf dem Gebiet der ehemaligen Vereinigten Staaten. Unterschiedliche neu gebildete politische Organisationen konkurrieren untereinander um die Ausdehnung ihres Einflussbereichs und damit verbunden die Verbreitung ihrer politischen Ideologien. Sie befinden sich dabei auch regelmäßig im Konflikt mit anderen, meist kleinen, unabhängigen Stämmen und zahlreichen lokalen Verbrechensorganisationen, die die verbliebenen Bewohner des amerikanischen Ödlandes terrorisieren. Ein weiteres Spannungsfeld sind die Konflikte zwischen Menschen und Mutanten.

Das Leitthema der Serie lautet seit Beginn „Krieg, Krieg bleibt immer gleich (War, war never changes).“ Stilistisch verbindet sie futuristische Technik mit der amerikanischen Alltagskultur der 1950er Jahre. Die veröffentlichten Spiele zeichnen sich mehrheitlich durch ihren schwarzen Humor und eine offene Spielwelt mit großer Handlungsfreiheit aus.

Wichtige Gruppierungen[Bearbeiten]

Stählerne Bruderschaft[Bearbeiten]

Die Wurzeln der Stählernen Bruderschaft (engl.: Brotherhood of Steel) liegen im US-Militär. Sie wurde von Captain Roger Maxson nach dem Großen Krieg in der kalifornischen Militär- und Forschungsbasis Mariposa gegründet und sieht sich selbst als modernen Ritterorden, der sich der Konservierung von Wissen und Technologie verschrieben hat. Die Bruderschaft besteht nahezu ausschließlich aus den nicht-mutierten Nachkommen ehemaliger Soldaten und Wissenschaftler. Sie lehnt Mutanten ab und verschließt sich Außenstehenden gegenüber weitestgehend. Weiterhin ist sie nicht zur Teilung ihres Wissens bereit, da sie den Bewohnern des Ödlandes mangelndes Verantwortungsbewusstsein unterstellt. Ihre Mitglieder teilen sich auf drei Orden auf – Wissenschaftler, Krieger und Paladine.

Zwei weitgehend eigenständige Splittergruppen der Bruderschaft existieren in Chicago und im Bereich der ehemaligen Hauptstadt Washington, D.C. Diese vertreten zum Teil abweichende Positionen im Vergleich zur kalifornischen Gruppierung. So ist die D.C.-Splittergruppe zwar ebenso restriktiv bei der Geheimhaltung ihres technologischen Wissens, ist sich jedoch auch ihrer humanitären Verantwortung und Vorbildfunktion bewusst.

Enklave[Bearbeiten]

Emblem der Enklave

Die Enklave ging aus der ehemaligen US-Regierung hervor und sieht sich als deren legitimer Nachfolger. Als solche bemüht sie sich, die Kontrolle über das Terrain der Vereinigten Staaten zurückzuerobern. Die Menschen der Enklave sind weitestgehend frei von Mutationen. Mutanten gelten in der Ideologie der Enklave als nicht lebenswerte Wesen und werden maximal als Sklaven geduldet. Entsprechend brutal ist ihr Vorgehen bei der Ausweitung ihres Einflusses. Technologisch zählt die Enklave zu den fortschrittlichsten Gruppierungen des Ödlandes.

Republik Neu-Kalifornien[Bearbeiten]

Die Republik Neu-Kalifornien (RNK) wurde nach den Ereignissen des ersten Fallout-Titels im Jahr 2189 gegründet. Sie ist die einzige mit einem Staat vergleichbare Organisation in der Fallout-Welt, während die anderen größeren Gruppierungen eher den Charakter militärischer Verbände besitzen. Die RNK ging hervor aus einem politischen Bündnis der von Vault15-Bewohnern gegründeten Siedlung Shady Sands und vierer weiterer Städte. Sie hat sich weithin den ursprünglichen politischen Idealen der Vereinigten Staaten verschrieben, mit Gewaltenteilung und einer demokratisch gewählten Regierung. In der RNK gibt es keine rechtliche Unterscheidung zwischen Menschen und Mutanten. In der Regierungszeit des dritten Präsidenten Aaron Kimball bemühte auch sie sich zunehmend um eine Ausweitung ihres Einflussbereiches. Ihre Vorgehensweise trug dabei mitunter ebenfalls imperialistischer Züge. Des Weiteren wird ihren Bürgern, Soldaten und Politikern oft vorgeworfen, sich auf Kosten anderer zu bereichern. Das Territorium der RNK weist eine vergleichsweise hohe Bevölkerungsdichte auf und der Staat besitzt eines der größten stehenden Heere im Ödland, welches sich zum Großteil aus Wehrpflichtigen und Freiwilligen zusammensetzt. Deswegen gibt es bei der Bewaffnung und Ausrüstung enorme Unterschiede. Normale Soldaten verfügen über ein "Dienstgewehr" und gewöhnliche Uniformen, während Sturmsoldaten und die Elitetruppen, "Ranger" genannt, besser ausgerüstet sind.

Raider[Bearbeiten]

Hierbei handelt es sich um eine Sammelbezeichnung und keine überregional organisierte Gruppierung. Gemeinhin werden unter diesem Begriff alle anarchistischen Gewaltverbrecher und Diebesbanden des Ödlandes bezeichnet. Als solche stellen sie für die Bewohner der Ödlandes eine große alltägliche Bedrohung dar. Sie überfallen friedliche Ortschaften und schrecken auch nicht vor Morden zurück.

Hauptserie[Bearbeiten]

Fallout[Bearbeiten]

Logo von Fallout
Hauptartikel: Fallout (Computerspiel)

Der namensgebende erste Titel der Serie wurde am 30. September 1997 von Interplay Entertainment für DOS, Windows und Apple Macintosh veröffentlicht. Die Handlung des Spiels ist in Südkalifornien im Jahre 2161 angesiedelt. Nach dem Ausfall eines Steuerchips für die Wasseraufbereitung verlässt der Spielercharakter den seit dem Atomkrieg 2077 von der Außenwelt hermetisch abgeriegelten Bunker Vault 13, um einen Ersatzchip für die Anlage zu finden. Er betritt erstmals die stark verwüstete Oberfläche der amerikanischen Westküste.

Fallout war nach Wasteland das zweite postapokalyptische Rollenspiel der Firma. Es erhielt zahlreiche positive Kritiken und Auszeichnungen. Bereits ein Jahr später erschien mit Fallout 2 ein unmittelbarer Nachfolger.

Fallout 2[Bearbeiten]

Logo von Fallout 2
Hauptartikel: Fallout 2

Nur ein Jahr nach Erscheinen von Fallout erschien am 30. September 1998 bereits der direkte Nachfolger Fallout 2. Er wurde ebenfalls von der mittlerweile in Black Isle Studios benannten Rollenspielabteilung von Interplay für Windows und Macintosh entwickelt. Die Handlung spielt zeitlich 80 Jahre nach dem ersten Teil, im Jahre 2241. Der Spieler steuert „den Auserwählten“, einen Nachfahren der Spielfigur des ersten Teils. Im Auftrag der Ältesten des Dorfes Arroyo muss der Spieler in Vault 13 ein G.E.E.K (Garten Eden Erstellungs Kit) finden, um die Bewohner vor den Folgen einer katastrophalen Dürre zu retten. Im weiteren Spielverlauf kommt es außerdem zu Auseinandersetzungen mit der Enklave, die sich als legitime Nachfolge der US-Regierung sieht und alle Mutanten auslöschen will.

Nach dem Ausscheiden von Timothy Cain, Leonard Boyarsky und Jason D. Anderson wenige Monate nach Entwicklungsbeginn oblag die Projektleitung einem komplett neuen Entwicklerteam um Black-Isle-Studiochef Feargus Urquhart und Lead Designer Matt Norton. Die technische Grundlage wurde weitestgehend beibehalten und nur geringfügig modifiziert. Der Umfang des Spiels wurde hingegen erheblich ausgeweitet und viele neue Waffen und Items hinzugefügt. Wie sein Vorgänger erhielt Fallout 2 positive, wenngleich etwas niedrigere Wertungen. Bei Veröffentlichung litt das Spiel vor allem unter zahlreichen Programmfehlern, die in Folge durch mehrere Patches behoben werden mussten.

Fallout 3[Bearbeiten]

Logo von Fallout 3
Hauptartikel: Fallout 3

Ein dritter Teil der Fallout-Serie wurde bereits von Interplay angekündigt. Am 22. Dezember 2003 löste das finanziell stark angeschlagene Unternehmen jedoch das Entwicklerteam Black Isle Studios kurz vor Fertigstellung des Spiels auf. Das Projekt, das den Arbeitstitel Van Buren trug, wurde daher nie fertiggestellt.

2004 konnte sich Bethesda Softworks (u. a. The Elder Scrolls) von Interplay die Rechte für die Entwicklung eines dritten Fallout-Teils sichern. Bethesda griff allerdings nicht auf das Konzept von Van Buren zurück, sondern entwickelte einen von Grund auf ‚neuen‘ dritten Teil. Im April 2007 erwarb Bethesda sämtliche Namensrechte an Fallout, Interplay behielt sich lediglich das Recht auf die Entwicklung einer MMORPG-Umsetzung.

Das Spielprinzip von Fallout 3 wurde von Bethesda Softworks umgestaltet, um es nach Ansicht der Entwickler der Firma zeitgemäßer zu machen. Zum Beispiel wurde die zweidimensionale isometrische Ansicht durch eine dreidimensionale Ego-Perspektive ersetzt. Zudem kann der Spieler erstmals die Kämpfe in Echtzeit bestreiten.

Fallout: New Vegas[Bearbeiten]

Logo von Fallout: New Vegas
Hauptartikel: Fallout: New Vegas

Fallout: New Vegas wurde am 20. April 2009 von Bethesda Softworks auf einer Pressekonferenz in London angekündigt. Es erschien in den USA am 19. und in Europa am 22. Oktober 2010 für den PC, die Xbox 360 und die PS3.[2] Die Handlung spielt im ehemaligen Las Vegas, welches nach dem Krieg New Vegas genannt wird. Anders als in den vorangegangenen Teilen der Fallout-Reihe ist die Handlung also weder an der Westküste (Fallout 1 und 2) noch an der Ostküste (Fallout 3) der Vereinigten Staaten angesiedelt sondern im Südwesten.

Das von Obsidian Entertainment entwickelte Spiel ist ein eigenständiger Ableger der Reihe, nutzt jedoch dieselbe technische Grundlage wie Fallout 3. Viele Entwickler bei Obsidian Entertainment waren zuvor Angestellte der Black Isle Studios und teilweise an der Entwicklung des Projektes Van Buren (Fallout 3) für Interplay beteiligt. Einige Elemente dieses nie veröffentlichten Titels wurden in New Vegas umgesetzt, insbesondere in der dritten Downloaderweiterung Old World Blues.[3]

Spin-offs[Bearbeiten]

Fallout Tactics: Brotherhood of Steel[Bearbeiten]

Logo von Fallout Tactics: Brotherhood of Steel

Mit Fallout Tactics, entwickelt von MicroForte und vertrieben von Interplay, wurde das Fallout-Universum um ein Taktik-Rollenspiel erweitert. In diesem Spiel führt man eine Gruppe, die anfangs nur aus Menschen besteht, später auch aus Mutanten, Todeskrallen (reptilienartige Fantasiegeschöpfe), Ghule, sowie Kampfroboter durch verschiedene Missionen. Neu ist hierbei die Möglichkeit, in einen Echtzeitmodus umzuschalten, außerdem kann man das Spiel über Gamespy 3D im Multiplayermodus spielen.

Im Multiplayermodus hat der Spieler auch die Möglichkeit Hunde oder Kühe zu kommandieren. Die Waffen entwickeln sich von den Nahkampfwaffen und ersten Fernkampfwaffen der ersten Missionen zu ersten Gewehren, später schwere Waffen wie Panzerfäuste, Kleingeschütze, dann Energiewaffen auf Laser- und Plasmabasis und schließlich Gausswaffen. Entsprechend entwickeln sich die Gegner und die Kämpfe mit ihnen von den ersten Kämpfen, bei denen fast jeder Schuss ins Leere geht, zu Kämpfen, bei denen wirklich jeder Schuss trifft. Wie schon in vorausgegangenen Versionen wurden zahlreiche Animationen für den deutschen Markt geschnitten.[4]

Die Charaktere können hierbei stetig weiterentwickelt und spezialisiert werden, bis man am Ende des Spiels eine Gruppe aus (normalerweise) sechs Spezialisten hat.

Fallout: Brotherhood of Steel[Bearbeiten]

Logo von Fallout: Brotherhood of Steel

Bei diesem Konsolenableger der Serie handelt es sich um ein sehr geradliniges Action-RPG auf der Technik der Dark-Alliance-Titel, die ebenfalls von Interplay vertrieben wurden. Der Spieler hat hierbei die Wahl zwischen drei Rekruten der Stählernen Bruderschaft und macht sich mit diesem Alter Ego auf die Suche nach einigen vermissten Ordensbrüdern. Fortan kämpft sich der Spieler durch große Gegnerscharen, um so Erfahrungspunkte und Ausrüstung zu erlangen und zu verbessern.

Das Spiel wurde äußerst zwiespältig aufgenommen. Gerade aufgrund der starken Ähnlichkeit zu Baldur's Gate: Dark Alliance und fehlender eigener Ideen, blieben die Bewertungen der Fachpresse eher zurückhaltend (Durchschnittswertung PS2-Version auf Metacritic: 64 von 100).[5] In der Fallout-Fangemeinde konnte das Spiel kaum Anklang finden. Es handelte sich um ein eher oberflächliches Machwerk, das wenig von den Hintergründen der Fallout-Welt preisgibt. Auch das Charaktersystem hat keine Gemeinsamkeiten mehr mit dem für Fallout typischen S.P.E.C.I.A.L.-System, sondern wurde stark vereinfacht und auf ein rein kampforientiertes Spiel abgerichtet. Da Interplay zur selben Zeit der Ankündigung von Brotherhood of Steel (BoS) das eigentliche Fallout-Projekt Van Buren einstellte, wurde Interplay u. a. die Ausschlachtung des Markennamens zur Sanierung der eigenen Finanzen vorgeworfen. Interplay hatte zu dieser Zeit bereits seit längerem große finanzielle Schwierigkeiten, war zwischenzeitlich vom französischen Softwarekonzern Titus Interactive aufgekauft und geriet unter dessen finanziellen Problemen ebenfalls immer stärker ins Straucheln. BoS stellte tatsächlich mit Dark Alliance II die letzte Veröffentlichung Interplays vor Anmeldung des Insolvenzverfahrens dar. Ein bereits geplanter Nachfolger wurde dadurch wieder eingestellt.

Fallout Online[Bearbeiten]

Logo von Fallout Online

Project V13 (Project Vault 13) war der Arbeitstitel eines im Fallout-Universum angesiedelten Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (MMORPG) von Interplay Entertainment und den Masthead Studios, welches sich bis Ende Januar 2012 in der Entwicklung befand.[6] Es sollte dieselbe Engine verwenden, welche auch bei dem Online-Rollenspiel Earthrise zum Einsatz kam, das ebenfalls von Masthead Studios entwickelt wurde. Jason Anderson und Christopher Taylor (nicht zu verwechseln mit dem Spieleentwickler Chris Taylor von Gas Powered Games), die schon an Fallout mitgewirkt hatten, arbeiteten mit an dem Projekt.[7][8][9] Auf der E3 2010 wurde der Titel als Fallout Online angekündigt. 2012 sollte eine offene Beta starten.[10] Im Januar 2012 einigte sich Interplay nach langem Rechtsstreit außergerichtlich mit Markenrechtsinhaber Bethesda auf die Rückgabe der MMO-Lizenzrechte gegen eine Zahlung von zwei Millionen US-Dollar an Interplay. Die Masthead Studios wurden darauf von Bethesda angewiesen, sämtliche Entwicklungsarbeiten einzustellen.[11]

Filmrechte[Bearbeiten]

Bethesda Softworks, Entwicklerstudio von Fallout 3 beantragte den Markenschutz für Fallout auch für die Bereiche Film und Fernsehen, jedoch ohne Ankündigung konkreter Projekte.[12]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interplay Entertainment: Contract between Bethesda and Interplay Entertainment Corp (englisch) SEC. 9. April 2007. Abgerufen am 16. Mai 2007.
  2. New Vegas - Releasetermin und Gameplay-Trailer
  3. Patricia Hernandez: Interview with Chris Avellone (Englisch) Nightmare Mode. 7. Juli 2011. Abgerufen am 10. Juli 2011: „We just picked and chose what elements still seemed to work and we were interested in resurrecting.“
  4. Schnittbericht zu Fallout Tactics
  5. Metacritic: Fallout: Brotherhood of Steel Abgerufen 5. April 2012
  6. Endgültiges Aus für das Fallout-MMOG von Interplay Onlinewelten Abgerufen 5. April 2012
  7. Fallout-MMO: Interplay bestätigt „Project V13“ Buffed Abgerufen 5. April 2012
  8. Fallout-MMO aka Project V13 4Players Abgerufen 5. April 2012
  9. Project: V13 - Neue Fakten zum Fallout-MMORPG DemonNews Abgerufen 5. April 2012
  10. Fallout Online startet 2012 Junge-Technik Abgerufen 5. April 2012
  11. Fallout MMO Rights Restored to Bethesda Softworks in Interplay Litigation Bethblog Abgerufen 5. April 2012
  12. Bethesda sichert sich Namensrechte für Film und Fernsehen PCGames Abgerufen 5. April 2012