Falzmarke

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Falzmarke ist ein Fachbegriff aus der industriellen Druckweiterverarbeitung. Anhand der Falzmarken erkennt der Buchbinder, wie ein Druckbogen gefalzt werden muss.

Bürotechnik[Bearbeiten]

Gedruckte Briefkopf-Bogen haben am linken Blattrand oft eine oder zwei Falz- bzw. Faltmarken (DIN 5008). Ist der Brief geschrieben, wird der untere Teil so heraufgefaltet, dass die Blattunterkante auf die obere Marke trifft, dann wird an dieser Stelle noch einmal gefaltet. Das so gefaltete Schreiben ist 105 mm hoch, sodass es genau in einen DL-Briefumschlag passt.

Normbriefbogen[Bearbeiten]

Es gibt den Normbriefbogen nach DIN 5008 (vormals DIN 676), der beschreibt, wo bei einem DIN-A4-Blatt die jeweiligen Positionen zu finden sind.

Form A = Briefblatt mit 27 mm hohem Briefkopf
  1. Faltmarke bei 87 mm von oben (210 mm von unten)
  2. Faltmarke bei 192 mm von oben (105 mm von unten)
Form B = Briefblatt mit 45 mm hohem Briefkopf
  1. Faltmarke bei 105 mm von oben
  2. Faltmarke bei 210 mm von oben

Die Positionen sind so festgelegt, dass bei entsprechender Faltung des Briefes die Postanschrift des Absenders bzw. die Rücksendeangabe und das Anschriftfeld bzw. die Empfängeranschrift im Fenster einer Briefhülle nach DIN 680 erscheinen.