Falzmaschine

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Falzmaschine aus Webster's New International Dictionary von 1911
Eine moderne Taschenfalzmaschine mit einem nachgelagertem Schwertfalzwerk. Die nach links oben und rechts unten weisenden Teile sind die Falztaschen. Links sieht man das Schwertfalzwerk.

Die Falzmaschine ist eine Maschine, die in der industriellen Buchbinderei eingesetzt wird.

Aufgaben[Bearbeiten]

Eine Falzmaschine faltet einen Druckbogen, der das doppelte, vier-, acht- oder vielfache Format des späteren gefalteten Druckerzeugnisses hat. In einer Falzmaschine werden die „Brüche“ für die sogenannte Anlage erzeugt (Faltkanten). Das heißt, das Papier liegt an, gefaltete Bögen liegen ineinander.

„Anlage“ im Druck und in der Druckweiterverarbeitung bedeutet, dass das Papier immer an der gleichen Seite angelegt wird. Damit sollen Längendifferenzen ausgeglichen werden. Somit wird sichergestellt, dass das Druckbild immer an der gleichen Stelle steht.

Die Falzanlage ist für die buchbinderische Weiterverarbeitung wichtig. Der Buchbinder kann an seiner Falzmaschine die Anlage nicht umstellen. Das heißt, dass die Bögen immer mit einer bestimmten Papierkante voraus in die Falzmaschine laufen. Deshalb wird die Druckanlage von der Druckvorstufe vorgegeben, und der Drucker ist an diese Vorgabe gebunden.

Für maximal 16-seitige Produkte gibt es eine einfache Regel. Die Anlage soll immer auf den Bogenseiten 3/4 stehen, außer bei 16 Seiten Hochformat. Da steht sie auf den Seiten 5/6.

Bekannte Hersteller[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte des Falzmaschinenherstellers Stahl

Weblinks[Bearbeiten]