Familiensache (Recht)

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Film siehe Familiensache (Film)

Familiensachen unterliegen im deutschen Recht den Vorschriften des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG). Sie werden in erster Instanz vor dem Amtsgericht – Familiengericht – verhandelt.

Die jeweilige Zuständigkeit ist in dem § 23a und dem § 23b GVG geregelt.

Aufgabenbereiche[Bearbeiten]

Familiensachen sind gem. § 111 FamFG:

  1. Ehesachen: Scheidung, Aufhebung oder Nichtigerklärung einer Ehe
  2. Kindschaftssachen: Vaterschaftsanfechtung, Vaterschaftsfeststellung
  3. Abstammungssachen
  4. Adoptionssachen,
  5. Ehewohnungs- und Haushaltssachen,
  6. Gewaltschutzsachen
  7. Versorgungsausgleichssachen,
  8. Unterhaltssachen
  9. Güterrechtssachen,
  10. sonstige Familiensachen,
  11. Lebenspartnerschaftssachen: Aufhebung, Unterhalt, Wohnung, Hausrat.

Familienstreitsachen[Bearbeiten]

Familienstreitsachen sind gemäß § 112 FamFG folgende Familiensachen:

  1. Unterhaltssachen nach § 231 Abs. 1 und Lebenspartnerschaftssachen nach § 269 Abs. 1 Nr. 8 und 9,
  2. Güterrechtssachen nach § 261 Abs. 1 und Lebenspartnerschaftssachen nach § 269 Abs. 1 Nr. 10 sowie
  3. sonstige Familiensachen nach § 266 Abs. 1 und Lebenspartnerschaftssachen nach § 269 Abs. 2.
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