Fan-Out
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Fan-Out (oder fan out bzw. Fanout, von englisch ) ist ein Maß für die Fähigkeit eines Logikgatterausganges (engl. logic gate), Eingänge anderer Logikgatter der gleichen Art anzusteuern, d. h. die benötigten elektrischen Spannungen und Strömstärken für den fehlerfreien Betrieb sicherzustellen.
[Bearbeiten] Hintergrund
| Ausgangsart | Fan-Out |
|---|---|
| TTL zu TTL | 10 |
| TTL zu CMOS | 50 |
| CMOS zu TTL | 1 |
An den Ausgang eines Gatters kann nur eine bestimmte Anzahl weiterer Gatter angeschlossen werden, damit die Pegel für High und Low eingehalten werden können (Bei TTL sind diese z. B. 0 V bis 0,8 V für „Low“, und 2,4 V bis 5 V für „High“). Diese Anzahl der anschließbaren Gatter nennt man Fan-Out eines Gatters.
Die meisten TTL-Gatter können bis zu 10 digitale Gates oder Geräte am ihren Ausgängen ansteuern. Daher hat ein typisches TTL-Gatter einen Fan-Out von 10. Bei Überschreitung der maximalen Fan-Out kann die sehr niedrige Ausgangsimpedanz im Zusammenhang mit dem Pull-Down-Widerstand den High-Zustand der logischen Signale nicht mehr erreichen. Dadurch können nachfolgende Geräte (Gatter) die ankommenden Signale (aus dem Ausgang) nicht mehr richtig auswerten. Dies kann man durch Zwischenschalten eines Treiber-Bausteins umgehen.
[Bearbeiten] Berechnung
Das Fan-Out wird aus dem Verhältnis der Ausgangs-Stromstärke Iout und der Eingangs-Stromstärke Iin berechnet. So erhält man aus Iout geteilt durch Iin das Fan-Out, welches daraufhin abzurunden ist:
- Anmerkung:
ist eine Gaußklammer und bedeutet, dass bis zur nächsten kleineren ganzen Zahl abgerundet wird.


