Sankt Andrä-Höch

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Wappen Karte
Wappen von Sankt Andrä-Höch
Sankt Andrä-Höch (Österreich)
DEC
Sankt Andrä-Höch
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Steiermark
Politischer Bezirk Leibnitz (LB)
Fläche 20,6 km²
Koordinaten 46° 48′ N, 15° 23′ O46.792515.379444444444356Koordinaten: 46° 47′ 33″ N, 15° 22′ 46″ O
Höhe 356 m ü. A.
Einwohner 1760 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 85 Einwohner je km²
Postleitzahlen 8444 sowie 8441, 8442, 8443, 8505, 8521, 8522
Vorwahlen 03456 sowie 03457, 03185
Gemeindekennziffer 6 10 30
AT225
Adresse der
Gemeindeverwaltung
St. Andrä i.S. 74
8444 St. Andrä im Sausal
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Rudolf Stiendl (ÖVP)
Gemeinderat (2005)
(15 Mitglieder)
10 ÖVP, 4 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Gemeinde Sankt Andrä-Höch
Karte

Sankt Andrä-Höch ist eine Weinbau-Gemeinde mit 1794 Einwohnern im Süd-Westen der Steiermark im Bezirk Leibnitz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Sankt Andrä-Höch liegt ca. 35 km südlich von Graz und ca. 15 km westlich der Bezirkshauptstadt Leibnitz in der Sausaler Weinstraße. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 2061 Hektar von 318 m Seehöhe bis auf 671 m (Demmerkogel).

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Unterbergla Wettmannstätten Sankt Nikolai im Sausal
Gleinstätten Nachbargemeinden Kitzeck im Sausal
Pistorf Großklein Fresing (Kitzeck)

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Sankt Andrä-Höch gehören die Ortschaften bzw. Katastralgemeinden St. Andrä im Sausal, Höch, Rettenberg, Neudorf im Sausal, Brünngraben, Sausal, Fantsch und Reith.

[Bearbeiten] Geschichte

970 n. Chr. schenkt Kaiser Otto I. den Wald Sausal (Forestum susil) dem Erzbischof Friedrich von Salzburg. 977 n. Chr. werden die süßen Täler (dulces valles) erstmals erwähnt, Süßentäler ist der mittelalterliche Name für das westliche Sausalhügelland, heute Gemeindegebiet St. Andrä-Höch. 1168 n. Chr. erwirbt Pfarrer Konrad von St. Florian im Tauschweg vom Erzbischof Adalbert von Salzburg die Landschaft Süßentäler.

Die über sechs Jahrhunderte andauernde Zugehörigkeit des Sausal zum weststeirischen Besitztum des Salzburger Erzbistums hat also diesem Bergland einen grundlegenden Wandel seines ursprünglichen Landschaftsbildes gebracht. Diese Epoche ist mit dem 16. Jhdt. zu Ende gegangen. 1595 schenkte Erzbischof Wolf Dietrich seine Herrschaft Leibnitz dem Seckauer Bischof Martin Brenner. Damit ist das Bistum Seckau auch zum Grundherrn des östlichen Teiles des Sausals geworden und es dann auch geblieben.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Vereine

In der vom Weinbau und Tourismus geprägten Gemeinde sind folgende Vereine tätig:

  • Freiwillige Feuerwehr
  • Trachtenmusikkapelle St. Andrä i.S.
  • Sausaler Singkreis
  • Bauernbund
  • Bund Steirischer Landjugend
  • Österreichische Frauenbewegung
  • Katholische Frauenbewegung Österreichs
  • Sausaler Wein- und Kulturkeller, Kultur- und Freizeitverein (SWK)
  • Weinbauverein
  • Tourismusverein
  • Pfarrkirchenrat
  • Eisschützenverein
  • Reitclub Sausalerland
  • Fußballverein Moser
  • Seniorenclub
  • Pensionistenverband
  • Österreichischer Kameradschaftsbund
  • Österreichischer Kriegsopferverband

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Sausaler Wein- und Kulturkeller im Barockschloss Harrachegg
  • weltgrößter Klapotetz
  • Demmerkogler Aussichtswarte
  • Schmetterlingswiese der Österreichischen Naturschutzjugend am Demmerkogel
  • Wein- und Wildlehrpfad sowie Hubertusgrotte
  • Pfarrkirche St. Andrä i.S. (barockisierter gotischer Bau)
  • zahlreiche ausgewiesene Wanderwege
  • liebevoll gepflegte Kapellen und Wegkreuze
  • Weinhügel, Kellerstöckl und Winzerbetriebe
  • Fischteiche und Reitmöglichkeiten, wobei vor allem der Trifthanslteich für seine Kapitalen Welse und Karpfen weit über die Grenzen bekannt ist

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Weinbau und Tourismus sind auch wirtschaftlich die wichtigsten Grundlagen der Gemeinde.

[Bearbeiten] Infrastruktur

  • Feuerwehr in St. Andrä i.S.
  • Arzt für Allgemeinmedizin: Dr. Friedrich Grill
  • Pflegeheim Brigitte in Neudorf
  • Kindergarten in Höch
  • Volksschule in Höch
  • Volksschule in St. Andrä i.S.

[Bearbeiten] Politik

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2005 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 10 ÖVP | stellt den Bürgermeister und den Vizebürgermeister
  • 4 SPÖ | stellt den Gemeindekassier
  • 1 FPÖ

[Bearbeiten] Weblinks

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