Faray

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Faray
Gewässer Nordsee
Inselgruppe Orkney Archipels
Geographische Lage 59° 13′ N, 2° 49′ W59.216666666667-2.8166666666667Koordinaten: 59° 13′ N, 2° 49′ W
Faray (Orkney)
Faray
Einwohner (unbewohnt)
Das Nordende von Faray; am Übergangsdamm zum Holm

Faray (Altnord. Faer-ey dt. Schafsinsel; lokal auch Fara) ist eine kleine Insel im nördlichen Teil der Orkney. Gemeinsam mit der nördlich gelegenen Insel Holm of Faray markiert sie die höchsten Punkte einer Landbrücke zwischen den Inseln Eday und Westray, wie sie in der Jungsteinzeit bestand. Die Insel hat eine interessante Küste mit Geos[1], Höhlen und einem Sandstrand am Südende.

Faray ist seit 1946 unbewohnt. Beide Inseln werden aber wegen der Weidegründe bis heute saisonal als Schafweide genutzt. Mehrere kleinere Bodendenkmale und die Ruinen von acht Cottages zeugen von der ehemaligen Besiedlung.

Am südlichen Ende gibt es vier gut erhalten Nausts (lokal nousts) mit spitzen Enden. Das größte ist acht Meter lang und 2,3 m breit. Ein Cairn mit einigen aufrechten Platten in situ befindet sich am nördlichen Ende der Insel, in der Nähe der Küste auf der Westseite und außerhalb der Anbauflächen. Es kann „Hörner“ an jeder Ecke gehabt haben, was auf einen Heel-shaped Cairn weist. Keramik, Knochen und verbranntes Material wurden bei der Ausgrabung gefunden.

Auf dem „Holm of Faray“ weist ein Steinareal an der Südwestecke auf zwei bronzezeitliche Häuser. Eines ist eine große ovale Struktur mit radialen Trennwänden, etwa ein Wheelhouse. Der Holm wird bei Flut von Faray getrennt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.landforms.eu/orkney/geo.htm

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Faray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien