Farbbuch

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Farbbuch bzw. Farbmusterbuch siehe Farbdruck.

Ein Farbbuch oder Buntbuch ist ein im Zuge bestimmter außenpolitischer Entwicklungen erstelltes regierungsamtliches Dossier in Buchform, dessen Umschlagfarbe dem jeweiligen Land angepasst wurde. Die ersten Farbbücher wurden 1624 von England veröffentlicht. Dort werden auch immer noch alle Parlamentsdrucksachen als Bluebooks bezeichnet. Tragen diese, ohne dass ein sachlicher Unterschied besteht, einen weißen Umschlag, so werden sie White Papers genannt.

Die amtlichen Veröffentlichungen zur auswärtigen Politik und zur Diplomatie trugen im deutschen Auswärtigen Amt stets die Farbe weiß (siehe auch Weißbuch). Auch bei der Europäischen Union gibt es verschiedene Farbbücher[1], seit 1985 die Weißbücher der Europäischen Kommission und seit 1984 die Grünbücher der Europäischen Kommission.

Beispiele für Farbbücher anderer Staaten sind:

In dieser Tradition wurden später Farbbücher anderer Gruppen oder Personen verfasst:

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Farbbuch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Bunt- oder Farbbücher der EU Artikel der Wiener Zeitung vom 24. Mai 2006