Farhad Showghi

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Farhad Showghi liest auf der Leipziger Buchmesse 2014 bei der Veranstaltung Teil der Bewegung

Farhad Showghi (* 4. Juni 1961 in Prag) ist ein iranisch-deutscher Arzt und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Farhad Showghi lebte bis zu seinem zweiten Lebensjahr in der Tschechoslowakei, danach bis 1966 in der Bundesrepublik Deutschland. Anschließend übersiedelte er mit seinem Vater in den Iran. Dort besuchte er eine deutsche Schule. 1978 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er an der Universität Erlangen-Nürnberg Medizin studierte. 1992 promovierte er zum Doktor der Medizin. Seit 1989 lebt Showghi in Hamburg, wo er als Psychiater tätig ist.

Farhad Showghi ist Verfasser von Prosatexten und Gedichten in deutscher Sprache und übersetzt aus dem Persischen.

Farhad Showghi erhielt unter anderem 1999 den Literaturpreis der Irmgard-Heilmann-Stiftung, 2000 ein Stipendium der Stiftung Niedersachsen, 2000 einen Literaturförderpreis der Stadt Hamburg sowie 2003 den 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Sekunde ist eine bewohnbare Provinz, Erlangen 1987
  • Krankheits- und Behandlungswissen bei Patienten mit endogenen Psychosen, Erlangen 1992
  • Die Walnußmaske, durch die ich mich träumend aß, Hamburg 1998
  • Heimaten, Göttingen 2001 (zusammen mit Lutz Seiler und Anne Duden)
  • Ende des Stadtplans, Basel 2003
  • Die große Entfernung, Weil am Rhein 2008
  • In verbrachter Zeit, kookbooks, Berlin 2014

Übersetzungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Farhad Showghi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien