Farhud

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Farhud (arabisch: الفرهود) bezieht sich auf den Pogrom oder „gewalttätige Enteignung“ gegen die jüdische Bevölkerung von Bagdad, Irak, vom 1. bis 2. Juni 1941 durchgeführt, unmittelbar nach dem Sieg der Briten im anglo-irakischen Krieg. Die Unruhen ereigneten sich in einem Machtvakuum nach dem Zusammenbruch der Pro-Nazi-Regierung von Raschid Ali al-Gailani, während sich die Stadt in einem Zustand der Instabilität befand. Rund 175 Juden wurden getötet und 1.000 verletzt, und 300 bis 400 nicht-jüdische Aufständische wurden in dem Versuch, die Gewalt zu unterdrücken, getötet. Jüdisches Eigentum wurde geplündert und 900 jüdische Häuser wurden zerstört.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Martin Gilbert. The atlas of Jewish history, William Morrow and Company, 1993. pg. 114. ISBN 0-688-12264-7.