Fariba Vafi

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Fariba Vafi (* 1962 in Täbriz, Provinz Ost-Aserbaidschan, Iran) ist eine iranische Schriftstellerin, die zur Volksgruppe der Aserbaidschaner gehört.

Leben[Bearbeiten]

Vafi begann nach dem Wirtschaftsabitur in verschiedenen Literaturzeitschriften des Iran wie Adineh Kurzgeschichten in persischer Sprache zu veröffentlichen. Ihre im Iran verlegten Sammlungen von Kurzgeschichten wurden dort preisgekrönt. Bis 2012 folgten mehrere Romane der Autorin.

Vafi spricht keine westliche Fremdsprache und war bisher nicht im Ausland. Seit 2009 wurden einige ihrer Werke ins Türkische, Englische, Französische und Deutsche übersetzt. Sie lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in Teheran.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 1986: Dar Omq-e-sahneh (In der Tiefe der Bühne), Kurzgeschichten. Cheshmeh Publishers.
  • 1999: Hatta Vaqti Mikhandidim (Sogar als wir lachten), Kurzgeschichten.
  • 2002: Parande-ye-man (Mein Vogel), Roman
    • 2012: Kellervogel, Roman. Aus dem Persischen von Parwin Abkai. Mit einem Nachwort von SAID. Rotbuch Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86789-167-7[1]
  • 2006: Tarlan, Roman.
  • 2007: Rowya-ye-Tabbat (Traum von Tibet), Roman.
  • 2008: Razi dar Kucheha (Ein Geheimnis der Strasse), Roman.
  • 2011: Hame-ye Ofoq (Der gesamte Horizont), Roman.
  • 2012: Mah Kamel Mishavad (Der Mond nimmt zu), Roman.
  • 2014: Baad az payan (Nach dem Ende), Roman.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kanada ist auch nur ein Traum in der FAZ vom 22. November 2012, Seite 28