Fassbier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Fassbier bezeichnet im Gegensatz zu Flaschen- oder Dosenbier das vom Fass (Bierfass) ausgeschenkte Bier. Die Brauereien füllen in der Regel 30- oder 50-Liter-Fässer ab (früher auch sehr oft 100-Liter-Fässer), welche in Gaststätten oder Kneipen dazu verwendet werden, durch spezielle Zapfanlagen das Bier in Gläser zu füllen.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Während früher gesagt wurde: Ein gut gezapftes Pils braucht sieben Minuten, ist es durch die Verwendung von Kompensatorhähnen inzwischen so, dass eine feinporige Schaumkrone in zwei bis drei Minuten erzielt werden kann, wodurch das gezapfte Bier weniger Raumtemperatur annimmt und absteht (Kohlensäure verliert), also frischer ist. Als Treibmittel in einer Zapfanlage wird Kohlendioxid verwendet, bei irischem Stout (z. B. Guinness) hingegen Stickstoff (der Stickstoff ersetzt den Pumpdruck, der das Bier früher ins Glas transportierte: zweimal gepumpt ergab ein Pint).

Beim Konzept der Bag-In-Box wird dem Bier vor dem Abfüllen die Kohlensäure entzogen und erst während des Ausschenkens mittels eines Bier-Carbonators wieder zugeführt. Ein Bier-Bag fasst 25 Liter in einem rechteckigen Karton. Entwickelt wurde dieses System von der bayerischen Regionalbrauerei Ankerbräu in Nördlingen, die Markteinführung begann im April 2007.

Siehe auch[Bearbeiten]