Fates Warning

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Fates Warning
The Underworld in Camden, 2007-11-21
The Underworld in Camden, 2007-11-21
Allgemeine Informationen
Genre(s) Progressive Metal
Gründung 1983
Website http://www.fateswarning.com
Gründungsmitglieder
John Arch (bis 1987)
Jim Matheos
Gitarre
Victor Arduini (bis 1986)
Steve Zimmerman (bis 1988)
Joe DiBiase (bis 1996)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Ray Alder (seit 1987)
Gitarre
Jim Matheos
Gitarre
Frank Aresti (1985-1995, seit 2003)
Bass
Joey Vera (seit 2000)
Schlagzeug
Bobby Jarzombek (seit 2007)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Mark Zonder (1988-2005, 2010)
Bass
Joe DiBiase (1982-1996, 2010)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Awaken the Guardian
  US 191 07.02.1987 (4 Wo.)
No Exit
  US 111 23.04.1988 (13 Wo.)
Perfect Symmetry
  US 141 16.09.1989 (9 Wo.)
Inside Out
  DE 92 29.08.1994 (3 Wo.)
Darkness in a Different Light
  DE 41 11.10.2013 (… Wo.)
  CH 56 13.10.2013 (… Wo.)
  US 162 19.10.2013 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Fates Warning ist eine US-amerikanische Metal-Band, die zu den Begründern des Progressive Metal zählt. Nach der Gründung der Band im Jahr 1983 in Connecticut erschien 1984 ihr erstes Album unter dem Titel Night on Bröcken, das noch stark vom Einfluss traditioneller Heavy-Metal-Bands wie Iron Maiden geprägt war. Das Debütalbum galt als wenig bedeutend, wohingegen die nachfolgenden fünf Alben der Gruppe als wegweisend für die Entwicklung des Progressive Metal angesehen werden, was besonders auf ihre Veröffentlichungen zwischen den Jahren 1985 und 1988 zutrifft mit den Platten The Spectre Within (1985), Awaken the Guardian (1986) und No Exit (1988). Diese Alben zeichnen sich durch komplexe und filigrane Vokalstrukturen aus, die östliche Einflüsse zeigen. Hinzu kommt das professionelle Gitarrenspiel von Matheos und Arduini/Aresti, welches sich durch komplexe Riffs, Tempowechsel, songdienliche, aber auch angepasst-virtuose Soli und Akustikpassagen auszeichnet.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Bandgeschichte lässt sich allgemein in drei Phasen unterteilen: Die erste Phase wird durch die ersten drei Alben geformt, auf denen John Arch sang. In dieser Zeit entwickelten Fates Warning ausgehend vom „Iron-Maiden-artigen“ Debütalbum ihren eigenen Stil. Die Texte auf diesen Alben kamen aus dem Fantasy-Bereich und hatten zum Teil okkultisch-philosophische Anklänge.

Die folgenden vier oder fünf regulären Studioalben bilden die zweite Phase mit Ray Alder als Sänger. Akustische Elemente hielten Einzug, die Musik wirkt insgesamt weniger aggressiv, die Texte werden zunehmend introspektiv, handeln von Abschied, Missverständnissen und Sinnsuche. Dieser Stil war bereits auf Perfect Symmetry – dem zweiten Album der Phase – perfektioniert, was zu vergleichsweise großem kommerziellem Erfolg dieses und des darauf folgenden Parallels führte. Mit Parallels und Inside Out erschienen zwei melodischere und weniger komplexe Alben, die teilweise gute Kritiken erhielten, aber zum Teil auch als zu kommerziell kritisiert wurden.

Mit A Pleasant Shade of Gray, spätestens aber mit Disconnected beginnt die dritte Phase der Band, bei der zunehmend elektronische Elemente Einzug halten. In Jim Matheos' Nebenprojekt OSI dominieren diese streckenweise sogar deutlich.

Veranschaulichung anhand von Beispielen[Bearbeiten]

Textbeispiel aus der ersten Phase aus dem Song Exodus vom Album Awaken the Guardian:

Oh guardian predestination calls
Silent wind I felt what you said
Soon I'm exhumed for consumation
He charmed my soul with his book of the Dead
He read it said beat no children
He will inhere the malignant fear in man
Sovreign the force more than emotion
It controls your destiny at hand.

Textbeispiel aus der zweiten Phase aus dem Song Nothing Left to Say vom Album Perfect Symmetry:

Behind the ambitions
of a child who found his way
there's a cold realization
that our deeds die with the day
And behind the disguise
of a man with a cause
there's a child screaming
with nothing left to say.
Ray Alder mit Fates Warning beim Headway Festival in Amstelveen 2005

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Andere[Bearbeiten]

  • 1998: Still Life (Live-Album)
  • 2003: The View from Here (DVD)
  • 2005: Live in Athens (DVD)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland - Schweiz - USA

Weblinks[Bearbeiten]