Fazenda

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Dieser Artikel beschreibt Fazenda als brasilianische Rinderfarm; für andere Bedeutungen siehe Fazenda (Begriffsklärung).
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Als Fazenda (port. für: Landgut) wird im Allgemeinen ein landwirtschaftlicher Großbetrieb in Brasilien bezeichnet. In der Regel wird in diesen Großbetrieben Viehzucht oder großflächiger Plantagenanbau betrieben.

Die brasilianische Regierung vergab zur Verbesserung der Fleischversorgung und zur Ausweitung der Fleischexporte große Flächen tropischen Regenwaldes an Großgrundbesitzer oder ausländische Investoren, welche Rinderfarmen anlegten. Für eine extensive Rinderhaltung müssen große Weideflächen angelegt werden. Um dies zu ermöglichen, werden große Flächen durch Brandrodung gerodet. Anschließend werden mit Flugzeugen tropische Gräser auf den Rodungsflächen ausgesät. Um das Nachwachsen frischer Gräser zu ermöglichen, wird die Brandrodung jährlich wiederholt.

Wegen Dornbüschen, Gestrüpp und giftigen Pflanzen, welche die Futtergräser verdrängen, müssen immer wieder neue Flächen erschlossen werden. So findet eine massive Entwaldung statt. Schätzungen zufolge ist die Rinderhaltung am südlichen Rand Amazoniens Ursache für ein Drittel der weltweiten Verluste an Regenwaldflächen.

Siehe auch[Bearbeiten]