Fechtfeder

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Bild des Fechtmeisters Johannes Liechtenauer mit Fechtfeder in der Hand aus Codex Danzig (44.A.8) von 1452
Federschwert

Die Fechtfeder (auch: Feder), ist eine stumpfe und flexible Übungswaffe aus Stahl, welche in historischen Fechtschulen und beim modernen historischen Fechten für das Langschwerttraining anstelle des Langschwerts verwendet wird. Sie ist etwas leichter und schmaler als ein Langschwert und besitzt zum Schutz der Finger eine Abstufung (Parierhaken) vor der Parierstange.

Der Ursprung der Bezeichnung "Feder" für diese Ausbildungswaffe ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Im Jahr 1570 schlossen sich Fechter, die sich Federfechter nannten, zu einer Gilde zusammen. Es ist naheliegend, dass sie sich mit dem Namen, den sie sich gaben, auf die Fechtfeder bezogen. Wann Fechtfedern als Trainingswaffen erstmals verwendet wurden, lässt sich heute nicht mehr genau nachvollziehen. Fechtfedern werden erstmals in Darstellungen im Codex von Danzig, einem Fechtbuch von 1452, gezeigt. Da Fechtfedern für die Ausbildung am Langschwert verwendet werden, ist anzunehmen, dass sie im gleichen Zeitraum wie die Langschwerter aufkamen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]