Federica Brignone

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Federica Brignone Ski Alpin
Federica Brignone im Dezember 2010
Federica Brignone im Dezember 2010
Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 14. Juli 1990
Geburtsort Mailand
Größe 168 cm
Gewicht 57 kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Verein SC Courmayeur
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber Garmisch-Partenk. 2011 Riesenslalom
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Garmisch-P. 2009 Kombination
Silber Mont Blanc 2010 Riesenslalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 28. Dezember 2007
 Gesamtweltcup 20. (2011/12)
 Super-G-Weltcup 44. (2010/11)
 Riesenslalomweltcup 5. (2010/11)
 Slalomweltcup 55. (2011/12)
 Kombinationsweltcup 20. (2011/12)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 4 3
letzte Änderung: 29. November 2014

Federica („Fede“) Brignone (* 14. Juli 1990 in Mailand) ist eine italienische Skirennläuferin. Sie ist die Tochter der ehemaligen Skirennläuferin Maria Rosa Quario und besonders in der Disziplin Riesenslalom erfolgreich.

Biografie[Bearbeiten]

Brignone wuchs zunächst in Mailand auf und übersiedelte im Alter von sechs Jahren mit ihrer Familie nach La Salle ins Aostatal. Dort schloss sie sich dem Skiclub der Nachbargemeinde Courmayeur an. Brignone bestritt ihre ersten FIS-Rennen im Dezember 2005, ab Februar 2006 nahm sie auch im Europacup teil. Von italienischen Schüler- und Juniorenmeisterschaften abgesehen blieben nennenswerte Erfolge zunächst aus. Ihren ersten Einsatz im Weltcup hatte sie am 28. Dezember 2007 beim Riesenslalom in Lienz, schied jedoch im ersten Lauf aus. Der Durchbruch gelang ihr in der Saison 2008/09: Brignone fuhr im Europacup regelmäßig in die vorderen Ränge und erzielte im Februar 2009 den ersten Podestplatz. Die Saison beendete sie als Elfte der Gesamtwertung. Brignone gewann bei der Junioren-WM 2009 in Garmisch-Partenkirchen die Goldmedaille in der Kombinationswertung, außerdem wurde sie bei den italienischen Meisterschaften Zweite im Super-G und Dritte in der Kombination.

Zum Auftakt der Weltcupsaison 2009/10, dem Riesenslalom auf dem Rettenbachferner bei Sölden, fuhr Brignone auf den 21. Platz und holte damit die ersten Weltcuppunkte. Fünf Wochen später, am 28. November 2009, fuhr sie in Aspen in derselben Disziplin auf Platz 3 und erzielte damit ihr erstes Podestergebnis. Bei der Junioren-WM 2010 holte sie ebenfalls im Riesenslalom die Silbermedaille, zeitgleich mit Lena Dürr. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 belegte sie Platz 18 im Riesenslalom.

Wie im Vorjahr erzielte Brignone auch im Winter 2010/11 eine Podestplatzierung im Weltcup (zweiter Platz im Riesenslalom von Zwiesel am 6. Februar 2011). Bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen gewann sie im Riesenslalom die Silbermedaille. In der Saison 2011/12 fuhr Brignone in vier Weltcup-Riesenslaloms auf das Podest, ein Sieg blieb aber noch aus. Zu Beginn der Saison 2012/13 war Brignone durch eine schmerzhafte Zyste im rechten Sprunggelenk beeinträchtigt, weshalb sie nicht an die Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen konnte. Sie entschied sich daher Mitte Dezember zur operativen Entfernung der Zyste und musste die gesamte restliche Saison pausieren.[1][2]

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

Europacup[Bearbeiten]

  • Saison 2008/09: 11. Gesamtwertung, 6. Riesenslalomwertung, 10. Kombinationswertung
  • 1 Podestplatz, 5 weitere Platzierungen unter den besten zehn

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Federica Brignone puts season on hold for ankle surgery. fisalpine.com, 13. Dezember 2012, abgerufen am 18. Dezember 2012 (englisch).
  2. Gute Nachrichten über Federica Brignone, Operation gut gelaufen. skiweltcup.tv, 17. Dezember 2012, abgerufen am 18. Dezember 2012.