Federmäppchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Verschiedene Federmäppchen
Ein Etui in dieser Ausführung wird umgangssprachlich auch „Faulenzer“ oder „Schlamper“ genannt

Ein Federmäppchen oder Federmappe, Federtasche, Federschachtel, Federkästchen, Federpennal ist eine aufklappbare Mappe, vielfach mit seitlich angebrachtem Reißverschluss, aus Stoff, Kunststoff oder Leder.

In der Federmappe befinden sich Einschubmöglichkeiten für Filzstifte, Buntstifte, Bleistifte, Füllfederhalter, Lineal, Anspitzer und Radiergummi. Häufig ist auch ein kleines taschenähnliches Fach vorhanden.

Einer der Vorläufer der Federmappe ist die Griffelbüchse.

Inhaltsverzeichnis

Varianten[Bearbeiten]

In teureren Varianten gibt es auch ein Fach, in dem ein Geodreieck aufbewahrt werden kann.

Weit verbreitet sind auch Etuis, in denen die Schreibutensilien unsortiert aufbewahrt werden. Diese werden umgangssprachlich „Faulenzer“ oder auch „Schlampermäppchen“ genannt.

Name[Bearbeiten]

Die Bezeichnung Federmappe rührt daher, dass man darin die Schreibfedern und später den Federhalter aufbewahrte. Im Grimmschen Wörterbuch ist auch von Federfutteral und Federbüchse (theca pennaria), als einem „gefäß zum aufbewahren der schreibfedern“ die Rede.[1]

In der Schweiz ist ausschließlich die Bezeichnung Etui gebräuchlich – Federmäppchen ist dort die gebräuchliche Bezeichnung für eine (einfache) hölzerne Griffelbüchse mit Klappdeckel (mit Scharnieren), die aber seit den 1980er Jahren nicht mehr üblich ist.

In Franken und im bayerischen Schwaben wird meist die Bezeichnung Schlampermäppchen gebraucht.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Behälter für Stifte und Schreibgeräte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GF01598