Feiyr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Feiyr
Rechtsform GmbH
Gründung 2005
Sitz Traunstein, Deutschland
Leitung Armin Wirth, CEO
Mitarbeiter 24
Branche Digitale Distribution, für Musik und eBooks

Die Firma Feiyr ist ein Digital-Vertrieb für Independent-Labels, gegründet im Dezember 2005 von Armin Wirth.[1][2]

Feiyr ist als Schnittstelle zwischen Rechteinhabern/Labels und den Betreibern digitaler Musikangebote (Download, Streaming) wie beispielsweise iTunes,[3] Spotify, Amazon, Napster, Djtunes, eMusic, Vodafone und simfy tätig.

Label-Lizenzgeber können Musikstücke über Feiyr weltweit in digitale Vertriebskanäle einstellen oder für Streamingdienste lizenzieren lassen. Feiyr selbst verdient auf Grundlage einer prozentualen Vertriebsprovision an der Vermittlungsleistung. Zum Leistungsumfang gehören die technische Aufbereitung der digitalen Inhalte, die Auslieferung an den Handel, Handelsmarketing sowie die Abrechnung von Verkaufserlösen an die Lizenzgeber.[4] Das Portal zeigt seinen Künstlern und Labels in Echtzeit die Streaming-Aufrufe von Spotify.[5]

Feiyr ist der einzige Independent-Musik-Vertrieb, der für die „Big Four Labels" Universal Music Group, Sony BMG (Sony and BMG joint-venture), Warner Music Group und EMI Music an Independent Music Shops ausliefert.[6] Feiyr hat im April 2011 über 1,2 Millionen Songs unter Vertrag und an Portale wie iTunes und Amazon ausgeliefert..[7] Feiyr, das zur DANCE ALL DAY GmbH gehört, kaufte im Februar 2013 die vom MP3-Erfinder Karlheinz Brandenburg finanzierte Musik-Plattform DJTunes.com.[8][9]

Newcomer wie die österreichische Rockgruppe „The Makemakes“ konnten über das Self-publishing bei Feiyr Chartserfolge verbuchen. „The Makemakes“ schaffte mit ihrer Single "The Lovercall" Platz 1 der Österreichischen Download Charts[10] und wurde Vorgruppe für Bon Jovi und Christina Stürmer.[11] Weitere bekannte Künstler von Feiyr sind Loona, Lumidee, Dame (Rapper), Chris Willis, Azari & III sowie Ian Carey.

Feiyr startete im Jahr 2012 den digitalen E-Book-Vertrieb für Buchverlage und Self-publisher.[12][13]

Vertriebs-Labels von Feiyr (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Warner Music[14]
  • Sony Music
  • Emi Music
  • David Guetta[15][16]
  • Ministry Of Sound
  • Ariola[17]
  • Jive Records
  • Construction Records
  • Capitol Records
  • Star 69 records
  • Computer Science[18]
  • Toolroom Knights
  • IFE MUSIC GROUP
  • Wireless Music Records
  • Illegal Fundz Records
  • Biscuit Tin records
  • Gfab Records
  • XL Recordings
  • Cubaton
  • Freerange Records
  • Sounds United
  • Otherside Records
  • Vendetta Records
  • Attention Records
  • Blanco y Negro Music
  • Klubbstyle Records
  • Sneakerz Muzik
  • Licramon Records[19]
  • Mswt Records
  • RRO
  • Bass9 Records

Artists bei Feiyr (Auswahl)[20][Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Groove Magazin: [1].
  2. Telekom-Presse.at: [2].
  3. Golem: [3].
  4. Sound & Recording Fachzeitschrift: [4].
  5. Klamm Verlag: [5].
  6. Partner und Labels: [6].
  7. Presseecho.de: [7]
  8. Musimarkt: [8].
  9. Magazin Musicwoche: [9].
  10. Musik-marketing.net: [10]
  11. Kronen Zeitung: [11]
  12. Musicwoche: [12]
  13. Self-publishing-Guide für Autoren: [13]
  14. Warner Music. djshop. 2011. Abgerufen am 27. März 2011.
  15. David Guetta. djshop. 2011. Abgerufen am 27. März 2011.
  16. Feiyr Press News. Feiyr. 2011. Abgerufen am 27. März 2011.
  17. Ariola on Djshop. Ariola. 2011. Abgerufen am 27. März 2011.
  18. Feiyr Press News. Feiyr. 2011. Abgerufen am 27. März 2011.
  19. Licramon Records. Abgerufen am 31. Oktober 2013.
  20. iTunes Feiyr Artists. iTunes. 2011. Abgerufen am 27. März 2011.
  21. Star Under Construction. construction records. 2012. Abgerufen am 7. August 2012.
  22. Vallanto DJ&Producer. Otherside Records. 2013. Abgerufen am 1. Januar 2013.
  23. Feiyr Press News. Feiyr. 2011. Abgerufen am 27. März 2011.
  24. Peter Brown. discogs. 2011. Abgerufen am 27. März 2011.

Weblinks[Bearbeiten]