Feldkircher Lyrikpreis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Feldkircher Lyrikpreis ist ein Lyrikpreis, welcher seit 2003 in der Stadt Feldkirch in Vorarlberg vergeben wird.

Der Lyrikpreis[Bearbeiten]

Vergeben wird der von der Künstlerin und Schriftstellerin Erika Kronabitter initiierte Lyrikpreis seit 2003 vom Theater am Saumarkt in Feldkirch. Sponsoren sind die Österreichische Bundesregierung, Vorarlberger Regierungsinstitutionen, Banken sowie eine Privatstiftung.

Der Literaturpreis wird international ausgeschrieben. Die wechselnde Jury setzt sich aus Germanisten und Autoren sowie dem Vorjahrssieger zusammen. Im Rahmen einer öffentlichen Lesungsveranstaltung werden die Preisträger jeweils im Herbst dem Publikum präsentiert. Die Vorarlberger Landesbibliothek archiviert die Siegertexte.

Seit 2008 gibt Erika Kronabitter eine Anthologie mit den preisgekrönten Texten im österreichischen Verlag Edition Art Science in der Reihe Lyrik der Gegenwart heraus. Die Texte von 2003 bis 2007 erschienen im ersten Band,[1] danach publizierte die Herausgeberin pro Jahr einen Band mit einem Überblick über die besten Einsendungen.[2]

Preisträger[Bearbeiten]

2003
  1. Elfriede Kehrer
  2. Norbert Mayer
  3. Walter Pucher
  4. Mechthild Podzeit-Lütjen
  5. Ulrike Ulrich
  6. Beppo Beyerl
  7. Martina Mittelberger
2004
  1. Elsbeth Maag
  2. Knut Schaflinger
  3. Lisa Mayer
  4. Gertrude Pieber-Prem
  5. Sabine Eschgfäller
  6. Walter Pucher
  7. Udo Kawasser
2005
  1. Knut Schaflinger
  2. Julia Rhomberg
  3. Udo Kawasser
  4. Klaus Ebner
2006
  1. Adelheid Dahimène
  2. Christine Haidegger
  3. Ludwig Laher
  4. Hans Eichhorn
2007
  1. Klaus Händl
  2. Bernhard Saupe
  3. Alexandra Lavizzari
  4. Thomas Steiner
2008
  1. Andreas Neeser
  2. Martin Strauß
  3. Lina Hofstädter
2009[3]
  1. Marcus Pöttler
  2. Silke Peters und Thilo Krause (ex aequo)
2010[4]
  1. Kenah Cusanit
  2. Regina Hilber
  3. Udo Kawasser
2011[5]
  1. Tobias Falberg
  2. C. H. Huber
  3. Claudia Scherer
2012
  1. Elisabeth Steinkellner
  2. Sascha Kokot und Andra Schwarz
2013
  1. Tabea Xenia Magyar und Tristan Marquardt (D)
  2. Sibylla Vričić Hausmann (D)
  3. Sandra Hubinger (A)
  4. Sonderpreis: Martin Amanshauser (A)

Literatur[Bearbeiten]

  • Erika Kronabitter (Hrsg.): Lyrik der Gegenwart. Feldkircher Lyrikpreis 2003-2007. Edition Art Science, Wien-St. Wolfgang 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Band 2003-2007
  2. Vgl. als Beispiele die Bände von 2008 sowie von 2011
  3. Eintrag im Vorarlberger Literaturradio zum Bewerb 2009
  4. Eintrag im Vorarlberger Literaturradio zum Bewerb 2010
  5. Eintrag bei ORF Vorarlberg

Quellen[Bearbeiten]