Felice Gimondi

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Felice Gimondi

Felice Gimondi (* 29. September 1942 in Sedrina, Provinz Bergamo) ist ein ehemaliger italienischer Radrennfahrer. Er gewann als einer von nur sechs Radprofis alle drei großen Etappenrennen Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta a España.

Karriere[Bearbeiten]

Nachdem er als Amateur schon die Tour de l’Avenir gewonnen hatte, konnte der 22-jährige Felice Gimondi 1965 in seinem ersten Profijahr sensationell die Tour de France gewinnen. Nach seinem Sieg dauerte es 33 Jahre, bis mit Marco Pantani wieder ein Italiener die Tour gewann. Zwei Jahre später holte sich Gimondi den ersten von drei Gesamtsiegen beim Giro d’Italia (1967, 1969 und 1976).

Mit dem Sieg bei der Spanienrundfahrt 1968 hatte er innerhalb von drei Jahren die drei bedeutendsten Landesrundfahrten der Welt gewonnen - eine Leistung, die außer ihm nur die Franzosen Jacques Anquetil und Bernard Hinault, der Belgier Eddy Merckx, der Spanier Alberto Contador sowie sein Landsmann Vincenzo Nibali erreichten.

Gimondi gewann zahlreiche Klassiker, so Paris-Roubaix (1966), die Lombardei-Rundfahrt (1966, 1973) und Mailand-San Remo (1974). 1973 holte er sich den Titel bei der Straßen-Weltmeisterschaft in Barcelona (Spanien), nachdem er 1971 schon Zweiter und 1970 Dritter geworden war.

Bei der Tour de France 1975 erhielt Gimondi nach einer positiven Dopingprobe eine zehnminütige Zeitstrafe.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ralf Meutgens: Doping im Radsport, Bielefeld 2007, S. 257. ISBN 978-3-7688-5245-6

Weblinks[Bearbeiten]